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Teradata  |  09.03.2012

In 6 Schritten zu mehr Conversion auf der Landingpage

Die Landingpage ist ein wichtiger Schlüssel zum Conversion-Glück. Sie sollte viele Besucher einfach und schnell zur gewünschten Aktion animieren.
DIE universelle, perfekte Landingpage und damit ein Patentrezept für sämtliche Einsatzszenarien gibt es leider nicht. Genau wie für das E-Mail-Template gilt das Motto „Testen, testen, testen“ um die optimale Lösung für Ihre persönlichen Marketingziele zu finden. Aber es gibt natürlich in paar allgemeine wichtige Tipps und Erfahrungswerte, die Sie bei der Gestaltung einer Landigpage unbedingt beachten sollten – viele klingen banal, sind aber bei einem kritischen Selbstcheck dann häufig doch nicht optimal umgesetzt. Neben technischen Basics (kurze Ladezeiten, richtige Auflösung etc.), sollten Sie folgenden Punkte bei der Gestaltung Ihrer Seite beachten:

1. Die Ziele

Als Erstes müssen Sie natürlich für sich definieren, welche Zielgruppe Sie ansprechen wollen, welche konkreten Marketingziele Sie mit der Landingpage verfolgen, welches Angebot oder Incentive Sie promoten möchten und welche konkreten Vorteile und USPs dieses Angebot für den einzelnen Besucher Ihrer Landingpage bietet. Versetzen sie sich in Ihren Ziel-Besucher und überlegen Sie, was ihn eindeutig davon überzeugt, ausgerechnet Ihnen seine wertvollen Daten anzuvertrauen.

2. Der Aufbau

Die Benutzerführung muss intuitiv, möglichst einfach und natürlich eindeutig auf „Call to Action“ ausgerichtet sein. Überlegen Sie sich, ob Ihre Landingpage in die Unternehmenswebsite eingebettet oder evtl. als Layer oder Teil einer eigenen Microsite daher kommen soll. Dem User muss dabei auf jeden Fall klar werden, wer „Absender“ der Landingpage ist, um Vertrauen in ein seriöses Angebot zu schaffen. Geben Sie sich also auf der Seite als Unternehmen oder Marke eindeutig zu erkennen. Spielen Sie zur besseren Benutzerführung mit Textformatierungen an denen das Auge hängen bleibt oder mit Farben, die nicht Ihrer CI entsprechen, um zum Beispiel die Call-to-Action-Elemente effektiv hervor zu heben. Bleiben Sie beim Text kurz und prägnant und nutzen Sie ruhig leicht zu erfassende Stichpunkte. Kombinieren Sie den Text mit Icons oder Bildern.

3. Das Angebot

Ihr Angebot, dessen Vorteile und eine auffällige Call-to-Action sind die essentiellen Inhalte der Landingpage. Sie müssen prominent im Vordergrund stehen, denn nur dafür werden Sie mit Kundendaten belohnt. Positionieren Sie alle wichtigen Informationen dazu „Above the Fold“ (also in dem Bereich der Seite, der ohne Scrollen sichtbar ist) und reduzieren Sie den gesamten Inhalt auf die notwendigsten Elemente, um die Aufmerksamkeit nicht vom Wesentlichen ab zu lenken. Überlegen Sie sich genau, was sie dem User im Austausch für seine Daten als Incentive anbieten könnten: Rabatte, Gutscheine, Versandkostenfreiheit oder Geschenke fördern die Freundschaft und damit die Conversion auf Ihrer Landigpage.

4. Der einheitliche Leadgenerierungsprozess

Vergessen Sie generell auch nicht, immer den gesamten Leadgenerierungsprozess zu durchdenken. Dieser umfasst alle unterschiedlichen Traffic-Quellen, Werbemittel und vor allem auch die Kontaktpflege nach der Generierung, z.B. durch Willkommens-E-Mails mit weiteren Spezial-Angeboten. Verwenden Sie eine einheitliche Gestaltung für das E-Mail-Template, die Landingpage, eventuelle weitere Werbemittel und auch für die anschließende Kontaktpflege. Nutzen Sie vor allem auch ein einheitliches Wording, das der Nutzer an allen Kontaktpunkten direkt wieder erkennt und setzen sie wiedererkennbare Icons, Grafiken oder bekannte Symbole ein.

5. Das Formular

Nachdem sie dem Nutzer jetzt schon auf den ersten Blick gezeigt haben, was es für Vorteile hat, Ihnen seine Daten an zu vertrauen, positionieren Sie auch die Formulare möglichst auffällig und lassen Sie den Nutzer nicht lange scrollen und suchen. Nicht nur aus rechtlichen Gründen sollten Sie die Anzahl der Pflichtfelder auf die Informationen reduzieren, die Sie wirklich bei diesem ersten Kontakt unbedingt von Ihrem Besucher benötigen. Jedes zusätzliche Feld wirkt abschreckend auf den Nutzer. Überprüfen Sie die Rechtskonformität Ihrer Formulare gewissenhaft, denn ansonsten ist die Freude an dem neuen Kontakt sehr schnell vorbei und kann teuer werden. CAPTCHAs werden natürlich gerne verwendet um erwünschtes Crawlen zu vermeiden, aber Sie können eine große Hemmschwelle bei der Registrierung sein. Setzen Sie diese also nur ein, wenn es wirklich unbedingt nötig ist.

6. Die URL

Auch auf die Webadresse sollten Sie bei der Konzipierung Ihrer Landingpage achten. Die URL erscheint z.B. in der Textversion Ihres Newsletters oder in den Suchmaschinen und sollte dann entsprechend eingängig sein und beschreiben, was Ihr konkretes Angebot an die Interessenten ist. Eine – wenn möglich – eigene Domain für die spezielle Kampagne oder das beworbene Produkt ist natürlich am einprägsamsten, aber ansonsten sollten sie zumindest nach der
Firmen-, Marken- oder Produktdomain immer eine prägnante, beschreibende Extension setzten.



Fazit

Die Landingpage ist ein wichtiges Element zur Conversion-Optimierung. Dort werden E-Mail-Empfänger und User aus anderen Kanälen zusammengeführt und dort entscheidet sich, ob sie zu Kunden werden oder nicht. Landingpages können aber nur optimal funktionieren, wenn der gesamte Leadgenerierungsprozess durchdacht und optimiert ist. Ohne relevante Traffic-Generierung gibt es keine Besucher auf der Webseite. Und ohne die Leadpflege nach der Generierung springen neugewonnene Kontakte bald wieder ab. Betrachten Sie die Erfahrung Ihrer Besucher als Ganzes über den gesamten Conversion-Pfad hinweg – vom ersten Werbemittel hin und bis zur letzten E-Mail, die sie von Ihnen erhalten.


Dieser Artikel ist ein Auszug aus dem monatlichen Newsletter "Inside Digital Marketing" der eCircle GmbH. Falls Sie diesen Artikel weitergeleitet bekommen haben und zukünftig auch über Neuigkeiten aus der Branche informiert werden möchten, können Sie sich hier anmelden:
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