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Stefan Mies
Stefan Mies  |  17.06.2013

6 Tipps zur Adressgewinnung im E-Mail Marketing

Unsere 6 Tipps zur Adressgewinnung im E-Mail Marketing helfen Ihnen beim Ausbau Ihres Newsletter Verteilers.
Das Opt-In zum Erhalt von Newslettern ist der Beginn eines jeden Online Dialogs im E-Mail Marketing. Die Generierung von E-Mail Marketing Opt-Ins – also die Adressgewinnung – ist damit ein elementarer Erfolgsfaktor. Jeder verfügbare Marketing Kanal sollte daher zur Adressgewinnung verwendet werden. Unsere 6 Tipps zur Adressgewinnung im E-Mail Marketing helfen Ihnen beim Ausbau Ihres Newsletter Verteilers.

Die Größe des Newsletter Verteilers ist eine zentrale Erfolgskennzahl im E-Mail Marketing. Grundsätzlich gilt: Je mehr Empfänger sie potenziell erreichen können, desto besser. Jedoch ist selbstverständlich auch bei der Adressgenerierung auf Qualität zu achten. Empfänger, die sich für einen Newsletter registrieren, der sie eigentlich nicht interessiert oder sogar eine “falsche” E-Mail Adresse angeben, mögen zwar für Verteilerwachstum sorgen. Solche Empfänger sind letztendlich jedoch von wenig Wert, wenn Sie nicht zu den übergeordneten – meist monetären – Zielen des E-Mail Marketings beitragen. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie die “richtige” E-Mail Adresse von Empfängern gewinnen. Kanäle zur Generierung von E-Mail Marketing Opt-Ins gibt es viele: Die eigene Website, Social Media, Messen, Printpublikationen und seit neuestem auch Google Adwords und Anzeigen auf Twitter. Wir haben 6 Tipps zur Optimierung Ihrer Adressgewinnung in verschiedenen Kanälen zusammengestellt.

1. Landingpage für Newsletter Registrierung erstellen

Die eigene Website ist der wahrscheinlich wichtigste Kanal, um Opt-Ins für das E-Mail Marketing zu generieren. Eine prominente Platzierung der Newsletter Registrierung auf der Startseite sollte in jedem Fall vorhanden sein. Empfehlenswert ist jedoch auch die Einrichtung einer separaten Landingpage für die Newsletter Registrierung. Diese kann als zentrale Anlaufstelle für alle anderen Kanäle genutzt werden, z.B. spezielle Kampagnen zur Opt-In Generierung, oder Verweise an anderen Stellen der eigenen Website – SEO-Vorteile inklusive. Eine eigene Landingpage bietet darüber hinaus weitaus umfangreichere Gestaltungsmöglichkeiten, als ein kleines Formular, das in andere Seiten integriert wird. Dazu gehören aufmerksamkeitsstarke Call-to-Action Elemente, detaillierte Beschreibungen der Vorteile eines Newsletter-Abonnements, Newsletter-Highlights als Teaser oder auch die Integration von weiteren Lead-Quellen – z.B. zusätzliche Registrierung für einen Download. WICHTIG: Vergessen Sie nicht, die Landingpage auch für mobile Endgeräte zu optimieren.

2. Content Marketing nutzen
Content Marketing ist eine besonders effiziente Möglichkeit der Opt-In Generierung, da hier ein nicht-werbliches Umfeld zur Erzeugung von Interesse an den Newsletter-Inhalten genutzt wird. Wie Sie Content Marketing zur Adressgewinnung im B2B – aber auch in anderen Branchen – nutzen können, erfahren Sie in unserem Beitrag Mit Content Marketing E-Mail Marketing Leads im B2B generieren.

3. Call-to-Action aus Empfängersicht
“Jetzt für unseren Newsletter registrieren!” ist ein typischer Call-to-Action Text, wie man ihn im E-Mail Marketing vieler Unternehmen vorfindet. Pragmatisch bringt er auf den Punkt, was sich hinter dem Anmeldeformular verbirgt. Doch er geht nicht auf die Bedürfnisse des potenziellen Empfängers ein. Für einen Empfänger ist das Abonnement eines Newsletters kein Selbstzweck, sondern er erhofft sich davon einen Mehrwert – die Deckung eines Bedarfs. Nehmen Sie daher bei der Formulierung des Call-to-Action Textes die Sicht des potenziellen Empfängers ein, den Sie überzeugen möchten. Fragen Sie sich, welchen Mehrwert er von dem Newsletter erwartet und stellen Sie ihm diesen Mehrwert über Call-to-Action in Aussicht – z.B. aktuelle Nachrichten und exklusive Hintergrundberichte beim Newsletter eines Nachrichtenportals. Wenn der genutzte Kanal (siehe Tipp zur eigenen Landingpage) dies gestalterisch zulässt, sollte dieser Mehrwert in einem zusätzlichen Begleittext noch einmal ausführlicher beschrieben werden.

4. Nur die nötigsten Informationen erfragen
Personenbezogene Nutzerdaten sind ein wertvoller Schatz im E-Mail Marketing. Je mehr Informationen Sie über einen Empfänger besitzen, desto präziser können Sie seine Bedürfnisse mit Inhalten ansprechen. Es mag daher attraktiv erscheinen, den potenziellen Empfänger bereits bei Einholung seines Newsletter Opt-Ins nach weiteren Informationen – z.B. seinem Wohnort – zu fragen. Davon ist jedoch abzuraten. Haben potenzielle Empfänger Interesse an einem Newsletter, möchten Sie sich möglichst schnell und unkompliziert registrieren. Jedes weitere Eingabefeld, das sie ausfüllen müssen, erhöht die Abbruchgefahr. Desweiteren schüren Sie mit einer umfangreichen Abfrage personenbezogener Daten möglicherweise Angst vor Datenmissbrauch. Auch wenn Sie die Daten dazu verwenden, einen Mehrwert für den Nutzer zu schaffen, werden sich viele Nutzer fragen, warum Sie so viele Informationen von sich preisgeben sollen, obwohl Sie “nur” einen Newsletter beziehen möchten. Sie können weitere Daten auch noch zu einem späteren Zeitpunkt des Online Dialogs erfragen, wenn der Nutzer mehr Vertrauen zu Ihnen aufgebaut und gelernt hat, welchen Mehrwert er durch Preisgabe seiner Daten erhält. Alternativ können Sie hinter das Formular zum Newsletter Opt-In noch ein zweites, optionales Formular schalten, dass sich jedoch wegklicken lässt und unabhängig vom eigentlichen – zu diesem Zeitpunkt bereits abgegebenen – ausgefüllt werden kann.

5. Rechtssicherheit gewährleisten
Bei der Generierung von Opt-Ins gilt es diverse rechtliche Regelungen zu beachten. Dazu gehören z.B. die Integration einer vollständigen Datenschutzbelehrung und ein rechtssicherer Double Opt-In Prozess. Was Sie beachten müssen, um Rechtssicherheit bei der Opt-In Generierung zu gewährleisten, erfahren Sie in der Checkliste: 23 Fragen zu E-Mail Marketing und Recht

6. Newsletter Opt-Ins in Checkout-Prozesse einbinden
Für Online Shop Betreiber empfiehlt es sich, auch den Checkout Prozess bei einem Kauf zur Generierung von Newsletter Opt-Ins zu nutzen. Fragen Sie den Kunden auf der Bestätigungsseite für den Kauf, ob er zusätzlich den Newsletter abonnieren möchte. Im besten Fall stellen Sie ihm als Call-to-Action an diesem Punkt Newsletter Inhalte in Aussicht, die zu seinem Kauf passen. Einem Kunden, der einen E-Book Reader gekauft hat, können z.B. Sonderangebote zu passenden E-Books versprochen werden.


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