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Formulare optimieren: 4 Tipps zu mehr E-Mail-Adressen

Nicht selten führt ein (Newsletter-) Anmeldeformular zu einer niedrigen Conversion Rate und Kunden und Interessenten brechen den Prozess genervt ab.
Nico Zorn | 27.01.2014

Es ist schon ein wenig erstaunlich: Unternehmen investieren große Summen in den Ausbau ihres E-Mail-Verteilers, schenken dabei aber dem eigentlichen Newsletter-Anmeldeformular häufig viel zu wenig Beachtung.

Zugegeben: Die Optimierung von Formularen hört sich zunächst nicht besonders spannend an. Letztendlich steht aber zwischen Ihnen und einem potenziellen Kunden ein (Newsletter-) Anmeldeformular und nicht selten führt das Formular zu einer niedrigen Conversion Rate. Das Ergebnis ist verschenktes Potenzial: Kunden und Interessenten möchten den Newsletter anfordern, brechen den Prozess aber aufgrund nerviger Captcha-Abfragen, viel zu langen Formularen oder missverständlichen Formulierungen ab.

Prüfen Sie doch einmal, ob Sie mit den nachfolgenden Empfehlungen Ihr Newsletteranmeldeformular optimieren können.

1.) Kürzen Sie das Formular

In der Praxis zeigt sich immer wieder, dass jedes weitere Formularfeld zu einer niedrigeren Umwandlungsrate führt. Im Rahmen einer Newsletteranmeldung darf ohnehin lediglich die E-Mail-Adresse als Pflichtfeld abgefragt werden. Prüfen Sie, welche weiteren Daten Sie zwingend benötigen und überlegen Sie, welche Daten Sie zu einem späteren Zeitpunkt nachprofilieren können.

2.) Optimieren Sie den Button

Wählen Sie für den Abschickenbutton eine eindeutige Beschriftung: Ein „Gratis anfordern“ wirkt wesentlich attraktiver als ein fast schon abschreckendes „Abonnieren“. Achten Sie auch auf eine ausreichende Größe und auf eine aufmerksamkeitsstarke Farbwahl für den Button. Eine zusätzliche Formulierung wie „Jetzt Newsletter anfordern und sofort 10% sparen“ unterhalb des Buttons kann sich positiv auf die Conversion Rate auswirken.

3.) Weg mit dem Captcha!

Captchas gehören zu den klassischen "Conversion Killern" und sind die beste Möglichkeit, um die Anzahl der neuen Newsletteranmeldungen deutlich zu reduzieren. Mittlerweile stehen wesentlich nutzerfreundlichere Techniken zur Verfügung, mit denen Sie automatisierte Anmeldungen verhindern können - ohne, dass ihre Kunden kaum erkennbare Ziffern und Buchstaben entschlüsseln müssen. Eine sinnvolle Alternative ist beispielsweise der Einsatz eines Formularfelds, das für den Nutzer unsichtbar ist, von Bots aber ausgelesen wird. Wird dieses Formularfeld ausgefüllt, kann die Anmeldung gefiltert werden, da es sich um eine automatisierte Anmeldung handeln muss.

4.) Der Ton macht die Musik

Es sind auch Kleinigkeiten, die sich auf das Kundenerlebnis auswirken. Achten Sie deshalb beim Texten von Hinweisen und Fehlerausgaben nicht nur auf eindeutige Formulierungen, sondern auch auf die Tonalität: Eine Formulierung wie „Ihre E-Mail-Adresse ist ungültig!“ wirkt nicht unbedingt sympathisch - „Bitte überprüfen Sie Ihre E-Mail-Adresse“ ist sicherlich eine bessere Alternative.

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