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Wie erstelle ich einen Newsletter? 5 Template-Systeme im Überblick

Im E-Mail-Marketing gibt es diverse Arten ein Template zu erstellen. 5 dieser Template-Systeme werden in diesem Artikel erklärt.

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Modernes E-Mail-Marketing geht einher mit modernem E-Mail-Layout. Um die Erstellung gut strukturierter, ansprechender Newsletter zu erleichtern, werben fast alle E-Mail-Marketing-Plattformanbieter mit „Template“-Funktionalität: vorgefertigte Design-Schablonen und Newsletter-Elemente sollen die E-Mail-Produktion auch für HTML-Unkundige ermöglichen. Doch „Template“ ist nicht gleich „Template“, wie ein Blick unter die Haube der E-Mail-Plattformen zeigt. Vielmehr lassen sich aktuell fünf verschiedene Arten von Template-Systeme unterscheiden, mit großen Unterschieden hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit und Handhabung. Welcher Typus bietet welche Vorteile und welche Nachteile muss man in Kauf nehmen?

Nach dem Motto „Das Auge liest mit“ sind E-Mail-Marketer stets auf der Suche nach dem perfekten Template, das sowohl optisch anspricht, als auch die Zustellung fördert und eine effiziente Newsletter-Produktion ermöglicht. Mit dem Vormarsch mobiler Endgeräte muss zudem besonders auf die Lesbarkeit auf Handys und Tablets geachtet werden. Laut aktueller Studien wurden im Weihnachtsgeschäft 2014 bereits 50% der Newsletter mobil geöffnet. Um diesen gewandelten Anforderungen gerecht zu werden, finden E-Mail-Marketing-Betreibende in den diversen Software-Plattformen fünf unterschiedliche Arten von Template-Systemen:

1. HTML-Vorlage im WYSIWYG-Editor
Klassisch bezeichnet der Begriff „Newsletter-Template“ eine HTML-Vorlage, die in einem sogenannten „What You See Is What You Get“-Editor (WYSIWYG) entsprechend zur Voransicht dargestellt und weiter bearbeitet werden kann. Wer diese Variante wählt, sollte sich auf eine zeitraubende Aufgabe einstellen, die bei umfangreicheren Anpassungen oftmals HTML-Kenntnisse erfordert und in der Qualitätssicherung aufwendig ist.

2. Template Library
Einige E-Mail-Versandsysteme bieten mitunter kostenlose, bereits fertige HTML-Vorlagen an, die mit Steuerelementen versehen wurden und entsprechend komfortabel in einem erweiterten Editor bearbeitet werden können. Diese vorgefertigten Templates geben dem Anwender jedoch kaum Möglichkeit zur Individualisierung: Die Vorlagen sind meist relativ unflexibel und im Aufbau oftmals eher simpel.

3. CMS-basierte Individual-Templates
Wer gewohnt ist, mit Content-Management-Systemen (CMS) zu arbeiten, wird sich mit dieser Template-Systematik schnell anfreunden können. Ähnlich wie in den gängigsten Web-CMS lassen sich die Templates in verschiedenen Ebenen bearbeiten und optimieren. Durch den daraus resultierenden Funktionsumfang wird die Individualisierung der Templates gefördert. Als Nachteil sind aber die hohen Initialkosten bei der Entwicklung von Templates zu nennen.

4. „Do-It-Yourself“-Templates
Nach einem „Baukasten-Prinzip“ lässt sich in neuester Zeit mit dieser Template-Technik ein Newsletter mit Standard-Elementen aufbauen und designen. Per „Drag&Drop“-Verfahren können vordefinierte Elemente hinzugefügt und kombiniert werden. Die momentan auf dem Markt vorhandenen Baukasten-Systeme sind jedoch zumeist „geschlossen“, das bedeutet: Nutzer können ausschließlich die bereits vordefinierten Template-Bausteine verwenden, jedoch keine eigenen Template-Bausteine hinzufügen. Die Individualisierung entpuppt sich entsprechend als aufwendig, da der Elemente-Umfang begrenzt ist. Für den Typus Template-„Baukasten“ spricht die Einfachheit in der Umsetzung, auch ganz ohne HTML-Kenntnisse.

5. Drag&Drop Templates
Wer auch ohne HTML-Kenntnisse individuell codierte Templates mit unbegrenztem Elementen-Umfang wünscht, sollte sich „offene“ Drag&Drop-Editoren anschauen. Bilder oder Inhaltsblöcke können individuell codiert und im Drag&Drop-Editor genutzt werden, wo und wie es gewünscht ist. In der Kombination aus Einfachheit, Umfang und Individualisierungsmöglichkeit ist diese Template-Technik für den E-Mail-Marketer schnell umsetzbar, im HTML-Code fehlerfrei und für jeden Designwunsch geeignet. Wer eine optimale Darstellung auf mobilen Endgeräten wünscht, kann durch ausgefeilte CSS Media Queries-Steuerung vordefinierte responsive Templates erstellen und editieren.

Mehr Infos auf www.cleverreach.com.