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3 Tipps für die Social Media-Kommunikation von Unternehmen

Wir haben Experten gefragt, welche Tipps sie ihren Kollegen beim Thema Social Media Marketing geben würden und 3 Tipps zusammen gestellt.
Lianatech GmbH | 10.02.2016
Welche Tipps und Hinweise würden Sie Ihren Kollegen beim Thema Social Media-Kommunikation geben? Das haben wir Kommunikationsexperten in einer Social Media Umfrage gefragt. Wir haben alle Antworten gesammelt und aus ihnen drei Tipps zusammengefasst, die Anfängern und auch denjenigen helfen können, die schon ein paar Erfahrungen mit Social Media sammeln konnten.

1. Aktiv teilnehmen

“Aktivität, Mut und Authentizität sind Trumpf.”

Welche Inhalte sollen für die Social Media Kanäle erstellt werden? Traue ich mich, auf Kommentare anderer als Vertreter des Unternehmens zu reagieren? Was, wenn sich jemand verletzt fühlt oder etwas falsch versteht? Mit diesen Fragen beschäftigt sich wahrscheinlich fast jeder, der für Social Media verantwortlich ist oder Teil des Social Media Teams ist.

Unsicherheit ist natürlich, aber auf Social Media muss die Angst zu Versagen ignoriert werden. Man sollte besser alles ausprobieren und aus seinen Fehlern lernen, als aus Angst nichts tun.

Unternehmen muss aber bewusst sein, dass es nicht immer nur Lob, sondern manchmal auch Kritik hageln wird. Wenn aber eine Strategie zurecht gelegt wurde, wie auf negative Kommentare reagiert werden soll, braucht man sich um die Möglichkeit keine Sorgen zu machen.

Die aktive Teilnahme zielt auch auf das Management des Unternehmens. Social Media wird viel zu oft allein den Marketing- und Kommunikationsteams überlassen, obwohl die Teilnahme des Managements auch andere Mitarbeiter zur Aktivität auf Social Media motivieren würde. Wenn das Management Stand zu den Diskussionen bezieht und seine Meinung offen zeigt, bringt das eine neue Dimension in die Beteiligung der Arbeitnehmer.

2. Planen

“Es müssen nicht alle Kanäle genutzt werden. Es reicht sich die anzusehen, die der Organisation Vorteile bringen.”


Planung erleichtert die Arbeit des Social Media Verantwortlichen. Es hilft, die Übersicht zu behalten und effektiv in schwierigen Situationen zu arbeiten.

Beim Planen beginnt alles mit dem Festlegen der Ziele. Ohne Ziel hat die Social Media-Kommunikation keine Bedeutung und keine Zukunft: Es wird gemacht, obwohl keiner weiß, warum.

Zudem sollte im Voraus geplant werden, welche Social Media Kanäle wirklich von Vorteil für die eigene Organisation sind und wie viel Zeit die Mitarbeiter dafür aufbringen können. Kanäle, für deren Aktualisierung keiner Zeit hat oder die nicht das Hauptziel der Kommunikation unterstützen, helfen keinem.

Viele nutzen deswegen für die Social Media Kanäle einen Content Calendar, in dem Content inhaltlich und zeitlich geplant wird. Halb geplant bedeutet oft auch halb geschafft. Wenn für die Social Media Posts eine bestimmte Anzahl und eine Linie festgelegt werden, dann ist die Durchführung in der Praxis meist nicht mehr so schwer.

3. Anleitungen und Ermutigung

“Jeder braucht klare und leicht verständliche Anweisungen. Sie können zum Beispiel gedruckt und an jeder Work Station aufgehängt werden.”

Wir brauchen neue Inhalte für Social Media, aber wir haben keine Zeit. Klingt seltsam bekannt? Was, wenn die Social Media Verantwortlichen Ihre Arbeitskollegen anleiten, wie sie die Kanäle aktualisieren können, oder sie um Hilfe bei der Ideenfindung bitten. Ein paar praktische Tipps, Anleitungen und ein wenig Ermutigung, und die Kollegen könnten gefallen am Erstellen von Posts finden.

Mitarbeiter können zum Beispiel durch Gutscheine motiviert werden, Tweets zu senden oder Instagram-Bilder aufzunehmen. Das fördert die Teilnahme und die Aktivität auf Social Media.

In vielen Organisationen wird der Nutzen von Social Media anhand des Interesses der Mitarbeiter gemessen und ob das Interesse bereits abnimmt, bevor der erste Post gesendet wurde. Deswegen sollte man in der Arbeitsgemeinschaft offene Kommunikation und die Zusammenarbeit fördern. Vor allem der Anfang fällt durch schriftliche Anweisungen leichter, aber um die Mitarbeiter zu Ermutigen, muss ihnen auch Vertrauen entgegen gebracht werden.