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Kreuzfahrt- und Busbranche zielen am Kunden vorbei

45 Prozent der Kreuzfahrt- und Busunternehmen bieten keinen E-Mail-Newsletter an. Das ergibt eine aktuelle Analyse von CleverReach.

Weder „zu Lande“ noch „zu Wasser“ ist E-Mail-Marketing bereits angekommen: 45 Prozent der Kreuzfahrt- und Busunternehmen bieten keinen E-Mail-Newsletter an. Das ergibt eine aktuelle Analyse von CleverReach. Hierfür wurden 100 deutsche Bus- und Kreuzfahrtunternehmen hinsichtlich ihres Newsletter-Angebotes untersucht. Gleichwohl weist die Reisebranche mit rund 60 Prozent die höchste E-Mail-Öffnungsrate auf*. Die Online-Reisebranche ist fragmentiert und es herrscht ein starker Wettbewerb. Deshalb ist die emotionale Kundenbindung von großer Bedeutung, denn die Kunden verhalten sich oft preisorientiert.

90 Prozent der Kreuzfahrt- und Busunternehmen verschenken Conversions

Zwei Drittel der untersuchten Kreuzfahrt- und Busunternehmen (67 Prozent), die E-Mail-Marketing betreiben, verweisen im Laufe des Buchungsprozesses nicht auf ihren E-Mail-Newsletter. Damit verpassen sie die Möglichkeit, im entscheidenden Moment Kunden zu binden und den Kundendialog zu pflegen. Denn die Reisebranche hat mit 5,3 Prozent die dritthöchste Klickrate nach Telekommunikation und Verbraucherprodukten*. Neun von zehn der untersuchten Unternehmen, die E-Mail-Marketing betreiben, verschicken keine Willkommensmails und verschenken somit Conversions. Denn gerade diese Kampagnen erzielen eine besonders hohe Öffnungsrate.

E-Mail-Marketing bei 23 Prozent der Kreuzfahrt- und Busunternehmen nicht rechtssicher

Fast jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) aus den untersuchten Kreuzfahrt- und Busbranchen betreibt zudem kein rechtssicheres E-Mail-Marketing. Der Analyse zufolge konnte bei diesen das Double-Opt-in-Verfahren, also eine ausdrückliche Einwilligung des Interessenten, Werbeinhalte per E-Mail zu erhalten, nicht nachgeprüft werden. Allerdings reicht für ein professionelles E-Mail-Marketing das einfache Opt-in nicht aus, also eine Newsletter-Bestätigung nur durch ein Ankreuzen auf der Website. Nach dem ersten Opt-in muss der Interessent eine E-Mail mit der Bitte erhalten, seine Einwilligung per Klick auf einen Bestätigungslink zu erteilen.

„Bei einer Reisebuchung ist der Entscheidungsprozess sehr komplex. Denn es wird gesucht, verglichen und zwischen den diversen Reiseanbietern gewechselt. Die Abbruchgefahr im Online-Buchungsvorgang ist dementsprechend groß. Umso wichtiger für die Kundenbindung ist, dass der Interessent auf einen Newsletter aufmerksam wird, unabhängig davon, ob eine Reise tatsächlich gebucht wird. Gerade in Zeiten des harten Wettbewerbs sollte der Kundenkontakt ernst genommen werden“, sagt Christian Schmidt, CEO bei CleverReach.

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Quellen
*Silverpop: Email Marketing Metrics Benchmark Study 2015

Bildmaterial (Bildnachweis: CleverReach)
Porträtfoto Christian Schmidt, CEO, CleverReach
Infografik Newsletter-Angebot bei deutschen Kreuzfahrt- und Busunternehmen

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