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Alles Gute zum Namenstag - Trigger-Mails - Teil 1

Bei richtiger Anwendung können Trigger-Mails optimale Konversationsraten erzielen. In diesem Artikel zeigt Copernica die Relevanz von Trigger-Mails.

Sie kennen es ebenfalls. Nachdem Sie sich auf der Webseite XY angemeldet haben, erhalten Sie eine Begrüßungsnachricht. An Ihrem Geburtstag finden Sie einen Glückwunschgruß in Ihrem Postfach. An die Weihnachtssaison wollen wir lieber nicht denken. Diese Mailings fallen alle unter einen Begriff: Trigger-Mails. Lesen Sie im ersten Teil der Serie die Definition von Trigger Mails und wie Sie es sowohl in der B2C- als auch in der B2B-Kommunikation anwenden können.

Als Trigger-Mail wird eine anlassbezogene E-Mail bezeichnet, die bei Eintreffen eines bestimmten Ereignisses an den passenden Empfänger versendet wird. Sie unterscheidet sich dadurch vom periodisch erscheinenden Newsletter. Trigger-Mails stellen somit eine spezielle Form des E-Mail-Marketing dar.

Bei richtiger Anwendung können Trigger-Mails optimale Konversationsraten erzielen. Unternehmen, die diese innovative und kostengünstige Disziplin im E-Mail-Marketing inhaltlich relevant und automatisiert realisieren, profitieren von einer deutlich größeren Response.

Unter dem Begriff Trigger-Mail fallen auch sogenannte Transaktionsmails. Diese Form von Mailings umfasst die Ereignisse die in einem Kaufprozess entstehen. Beispiele hierfür sind Kaufbestätigungen, Benachrichtigungen bei verlassenen Warenkörben oder Meldung des Versandstatus. Trigger-Mails beziehen sich aber auch auf andere Ereignisse die im Bezug zum Empfänger stehen und orientieren sich an der aktuellen Lebenssituation des Adressaten. Daher ist eine strukturierte Datenbank wichtig für diese Form des E-Mail-Marketings. In diese Datenbank können Sie alle wichtigen Informationen wie Bedürfnisse, Interessen und Status einpflegen und bilden damit eine solide Basis für Ihre Trigger-Mails. Wichtig ist eine Kontakthistorie aufzubauen, mit der Sie Ihre Trigger-Mails optimal planen können.

Im B2C- und Consumer-Marketing kommen Trigger-Mails heutzutage zu den unterschiedlichsten Anlässen zum Einsatz. Versenden Sie eine automatisierte Mail nach getätigten Kauf und bekräftigen die Kaufentscheidungen. Reaktivieren Sie inaktive Kunden mit Angeboten und Gutscheinen. Auch eine Triggermail wie “Wir vermissen Sie” weckt das eingeschlafene Interesse. Nutzen Sie besondere Anlässe um in Erinnerung des Kontaktes zu bleiben. “Alles Gute zum Namenstag!” – mit einer Trigger-Mail, die am Namenstag des Kontaktes versendet wird, machen Sie auf sich aufmerksam und generiert großes Interesse.

In der B2B-Kommunikation sind Trigger-Mails eher sporadischer Natur, da sie von dem persönlichen Engagement des Kundenbetreuers abhängig sind. Meist werden die komplexen E-Mail-Marketing-Lösungen nicht voll genutzt. Dabei leisten Trigger-Mails vor allem in der b2b-Kommunikation aufgrund der Regelmäßigkeit von wiederkehrenden Ereignissen sowie der hohen Relevanz und der engen Vernetzung in der Kunden-Lieferanten-Beziehung einen besonders wertvollen Beitrag zur effektiven und nachhaltigen Kommunikation. Zeigen Sie ein bisschen Aktivität und versenden bei Bestelleingang einen persönlichen Gutschein für den nächsten Einkauf. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – und der nächste Einkauf ist ebenfalls sicher. Beschränken Sie die Gültigkeit des Gutscheins und verknappen Sie somit das Angebot künstlich. Diese Methode können Sie auch zu besonderen Anlässen wiederholen. Machen Sie Ihrem Kontakt zum 5-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit oder für eine erfolgreiche Empfehlung ein unschlagbares Angebot. Erinnern Sie an den nächsten Kauf. Weisen Sie Ihre Kunden regelmäßig auf die Notwendigkeit einer Nachbestellung hin. Dies ist zum Beispiel im Vertrieb von Verbrauchsmaterialien sehr nützlich und gut geeignet.

Inhaltlich relevante und interessant gestaltete Trigger-Mails die zeitlich optimal abgestimmt sind helfen Ihnen, Ihre Konversationsraten zu optimieren. Im kommenden Teil werden die Vor- und Nachteile von Trigger-Mails aufgeführt.