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Persönlich, individuell, wirkungsvoll: 3 Tipps für mehr Relevanz

Platzieren Sie Ihre Botschaft nachhaltig in den Köpfen Ihrer Zielgruppe und erzielen Sie so den entscheidenden Wettbewerbsvorteil...
promio.net GmbH | 05.10.2012

Persönliche Anrede ist ein Muss

Experten behaupten, dass der Name des Empfängers das werbewirksamste Wort in allen Sprachen ist. Der persönliche Name ist ein sogenannter Schlüsselreiz. Sobald er in gedruckter Form auftritt, aktiviert er die Aufmerksamkeit des Lesers. Der Empfänger sollte also immer persönlich angesprochen werden. Aber Achtung: der Name ist ein großer Verstärker – im positiven wie im negativen Sinne. Ist er falsch geschrieben, und das vielleicht noch an vielen Stellen im E-Mailing, wirkt er sich negativ aus. Ein zu häufiges Wiederholen des Namens innerhalb des Textes kann gekünstelt und sehr werblich klingen und ebenfalls einen negativen Effekt mit sich bringen. Nutzen Sie übrigens auch immer wieder die Wörter „Sie“, „Ihnen“ und „Ihr“. Diese Pronomen sind Stellvertreter für den Namen des Lesers.


Wählen Sie bei der Anrede sorgfältig die Formulierung. Entscheiden Sie abhängig von Ihrer Branche und Zielgruppe, ob ein einfaches „Hallo Max!“ sinnvoller ist als „Sehr geehrter Herr Mustermann“. Personalisieren können Sie nicht nur in der Anrede der E-Mail, auch am Beginn oder am Ende eines Absatzes können Sie den Namen gut einbauen:

» „Herr Mustermann, haben Sie schon einmal schlechte Erfahrungen mit Ihrem Urlaubshotel gemacht?“

» „Es sind nur noch wenige Exemplare verfügbar, Max

Individualisierung von Inhalten

Der größte Erfolgsfaktor im E-Mail-Marketing ist Relevanz. Wer seine Botschaft in den Köpfen seiner Zielgruppe platzieren möchte, muss mit interessantem Inhalt überzeugen. Je mehr Informationen dabei über die Interessen der Empfänger zur Verfügung stehen, desto weniger Streuverluste entstehen bei der Kommunikation.

Personalisieren bedeutet nicht nur, hin und wieder den Namen einzustreuen. Sie können auch ganze Textpassagen und Angebote personalisieren, um einen Mehrwert für Ihre Kunden zu erzielen. Hier ein paar Beispiele:

» Machen Sie Werbeanzeigen vom Geschlecht abhängig. Frauen haben oft unterschiedliche Bedürfnisse als Männer und Sie können individuellere Angebote schaffen, indem Sie Männern Männerprodukte anbieten und umgekehrt.

» Gleiches gilt für Artikel: Schreiben Sie zwei verschiedene Versionen eines Content-Elements und erzielen Sie so passendere Angebote.

» Wenn Sie über Adressdaten Ihrer Leser verfügen, können Sie regionale Angebote und Informationen veröffentlichen.

» Sie können – sofern Sie die Daten haben – Geburtstags-, Namenstags- oder Jubiläumsmailings machen. Während der Geburtstage und Jubiläen (z.B. Jahr der Kundenbeziehung) recht einfach umzusetzen ist, erfordern Namenstage ein umfangreiches Wissen und die Speicherung der Bedeutung der Namen in einer Datenbank.

» Ein verlässliches Interessenprofil anhand von Klickdaten zu erstellen, erfordert ein sauberes Rechenmodell und vor allem viel Zeit. Wenn Sie Ihren Lesern jedoch kostenlose Downloads und Produkte zum Kauf anbieten, sollten Sie diese Informationen für weiterführende Angebote speichern und nutzen. Damit erhöhen Sie nicht nur durch Cross- und Up-Selling die Effizienz Ihres E-Mail-Marketings, sondern erzielen durch passendere Angebote auch einen Kundenbindungseffekt.


Außerdem ist Verwendung von Webanalysedaten ein wertvolles Instrument zur Optimierung der E-Mail-Kommunikation und damit zur Erfolgssteigerung. Alle Erkenntnisse, die über die Besucher der eigenen Webseite vorliegen, sind ebenso wertvoll für die E-Mail-Kommunikation. Dazu zählen zum Beispiel besuchte Seiten, Themen und Produkte, die aufgrund des Newsletters angeschaut oder gekauft wurden. Auch Warenkorb-Abbrecher können identifiziert und zu einer separaten Zielgruppe konvertiert werden. Eine Verknüpfung der Kennzahlen aus Webanalyse und E-Mail-Marketing ermöglicht eine sehr gezielte und damit relevante Kommunikation entlang des gesamten Kundenlebenszyklus‘. Die Performance der E-Mail-Kommunikation kann so um ein Vielfaches erhöht werden. Hierbei ist immer auf eine datenschutzkonforme Verwendung und Speicherung der Daten zu achten.

Das Individualisieren von Angeboten mindert Streuverluste und kann dadurch höhere Erfolgsquoten erzielen. Jedoch ist Vorsicht geboten: Eine zu starke Individualisierung kann dazu führen, dass Leser Ermüdungserscheinungen zeigen und übersättigt sind. Hin und wieder thematisch andere Inhalte und Werbung einzustreuen, belebt die Kommunikation und verhindert die Gefahr, dass versteckte Potenziale nicht ausgeschöpft werden (self-fulfilling prophecy).

Beachten Sie jedoch immer, dass Sie den Leser über das Speichern und Nutzen von Profil- und Kaufdaten bei der Anmeldung in der Datenschutzerklärung informieren!

Bildpersonalisierung als Eye-Catcher


Das Personalisieren von Bildern bietet eine gute Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erregen. Hierbei können Sie nicht nur den Namen in Bilder einarbeiten, sondern z.B. auch Anfahrtskarten mit dem Startpunkt des Empfängers versehen.