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Parship: Kundenbindung mit Transaktionsmails

Engagement wecken durch Cross- und Up-Selling-Angebote. Multiplikator-Effekt durch Social Media erzielen. Transaktionsmails als Botschafter nutzen.
Jörn Grunert | 15.01.2013

Etwa die Hälfte der Unternehmen in Deutschland setzt Transaktionsmails ausschließlich zu einem Zweck ein: Sie sollen Kunden über Vorgänge wie Bestellungen, Buchungen oder Umtausch informieren. Tatsächlich aber können solche E-Mails viel mehr. Zurzeit werden die Potenziale von Transaktionsmails noch nicht erschöpfend genutzt.

Ihr Vorteil ist die hohe Aufmerksamkeit seitens der Empfänger. Denn diese erhalten solche E-Mails als unmittelbare Reaktion auf ihre vorhergehende Aktivität. Entsprechend groß ist die Bereitschaft, Transaktionsmails zu lesen. Richtig eingesetzt, sind sie eine ideale Plattform, um in einen Dialog mit den Kunden zu treten. In letzter Konsequenz können damit einfach und effizient zusätzliche Umsätze generiert werden.

Engagement wecken durch Cross- und Up-Selling-Angebote

Parship ist eine der umsatzstärksten Online-Partnerbörsen Deutschlands. Das Unternehmen setzt seit einiger Zeit auf Up-Selling-Angebote in Transaktionsmails. Grundsätzlich hat die Online-Partnervermittlung kostenlose und kostenpflichtige Angebote. Kostenlos sind zum Beispiel eine automatisierte Auswertung des Fragebogens und die Möglichkeit zur Ansicht der Profile anderer Mitglieder (ohne Foto) sowie rudimentäre Funktionen in der Kommunikation.

Um andere Mitglieder direkt zu kontaktieren oder deren Mitteilungen lesen zu können, muss eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen
werden. Um möglichst viele Adressaten dafür zu gewinnen, integriert Parship einen Call-to-Action-Button zur Bestellung der Premium-Mitgliedschaft in seine Transaktionsmails. Beispielsweise wird prominent ein 6-Monats-Special zum Vorteilspreis von 29,90 Euro kommuniziert und auf die Ersparnis von 60 Euro hingewiesen.

Dialog aufnehmen, wenn Interesse besteht

Parship verwendet Transaktionsmails für Registrierungs-E-Mails, Eventgetriggerte Kommunikation sowie Benachrichtigungen. Diese werden beispielsweise verschickt, um einen passenden Partner vorzustellen oder über Besucher des eigenen Profils zu informieren.

Dabei ist nicht nur das „Was“, sondern auch das „Wie“ ein erfolgskritischer Faktor: Standard ist daher die Umstellung der Transaktionsmails von Text- auf HTML-Format. So kann über die Gestaltung im Stil des Corporate Designs der Markenauftritt insgesamt gestärkt werden.

Multiplikator-Effekt durch Social Media erzielen


Einen Multiplikator-Effekt für den Kanal E-Mail bietet die Integration eines Links zur unternehmenseigenen Social Web-Präsenz. Durch die Links zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder Twitter wird der Kunde dazu animiert, stärker mit dem Unternehmen zu interagieren und seine Erfahrungen mit anderen auszutauschen. Das stärkt den Markenauftritt weiter und hilft, zum Beispiel Sonderaktionen stärker zu verbreiten.

So können neue potenzielle Kunden, die ansonsten für den Anbieter kaum zu erreichen wären, auf die Marke aufmerksam gemacht werden. Die Zahlen sprechen für sich: Transaktionsmails mit integrierten Links zu Social Media erzielen eine um 55 Prozent höhere Klickrate als solche ohne.

Transaktionsmails als Botschafter nutzen


Transaktionsmails sind die besseren Botschafter für Werbe- und Marketingbotschaften. In dieser Disziplin übertreffen sie die traditionellen Werbemails deutlich. Sie erzielen bis zu acht Mal höhere Öffnungsraten und vier Mal höhere Klickraten als normale Werbemails. Auch in puncto Umsatz sind sie den normalen Werbemails voraus: Bei Bestellbestätigungen ist dieser nachgewiesenermaßen rund fünf Mal höher. Zudem erzielen sie gegenüber normalen Werbemails eine um zwanzig Prozent höhere Konversionsrate.

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