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5 Ideen zur sinnvollen Nutzung von Content Marketing in E-Mails

Content Marketing ist in aller Munde. Doch wie lässt sich Content Marketing in die E-Mail-Kommunikation integrieren?
promio.net GmbH | 02.10.2014

In der klassischen Kommunikation werden das Unternehmen und seine Produkte in den Vordergrund gerückt und verpackt. Beim Content-Marketing wird von dieser Vorgehensweise abgerückt und es werden nur nützliche und relevante Inhalte bereitgestellt, ohne den Anbieter im Fokus zu haben. Das Unternehmen rührt die Werbetrommel für sich und seine Produkte daher nur indirekt, es positioniert sich als Know-how-Träger und Berater bzw. erhöht seinen Bekanntheitsgrad.


Auf der dmexco war das Thema Content-Marketing zwar omnipräsent, doch was genau bedeutet das für den (E-Mail-)Marketer?


Zunächst sollte Content-Marketing nicht missverstanden werden. Es geht nämlich nicht nur um den Einsatz von kontextuellen Werbelösungen. Dabei werden Anzeigen so geschickt verpackt, dass der Unterschied zwischen Werbung und Inhalt dem User nicht direkt auffällt und er eher geneigt ist, auf die Links zu klicken. Im Gegenteil, beim Content-Marketing geht es um einen echten Paradigmenwechsel. Kommunikation wird zielgruppenorientiert statt unternehmenszentriert. Statt nur die Vorzüge Ihrer Produkte anzupreisen, nehmen Sie die Perspektive Ihrer Kunden ein und hinterfragen Ihre Informationsbedürfnisse. Die redaktionellen Inhalte Ihrer Texte müssen daher immer nützlich, relevant und auch unterhaltsam sein, um einen echten Mehrwert zu stiften.


Gerade im E-Mail-Marketing ist ein Content-Marketing-Ansatz besonders sinnvoll. Im Idealfall richten Sie Ihre Newsletter an Leser, die explizit Informationen von Ihnen angefordert haben. Ideale Bedingungen, um zielgruppenorientiert und relevant zu kommunizieren. Wir haben für Sie deshalb 5 Ideen zum Thema Content- und E-Mail-Marketing zusammengestellt:


1. Ein gut geschriebenes Editorial ist der ideale Opener für Ihre Newsletter. Patricia Riekel, Chefredakteurin der Bunte, versendet beispielsweise wöchentlich ein Editorial, das durch seine persönliche Ansprache das Involvement der User stärkt. Darüber hinaus können Editorial-Plätze auch als Advertorial verkauft werden, d.h. ein Gastautor schreibt ein interessantes Editorial und wird namentlich genannt.

2. Dasselbe kann natürlich auch (weniger prominent platziert) bei einfachen Artikel praktiziert werden. Diese Form des Advertisings nennt man Native Advertising. Bezahlte Content-Slots werden Unternehmen zur Verfügung gestellt, die den Fokus auf die Inhalte und qualitativ hochwertigen Journalismus legen.


3. E-Mail ist der ideale Kanal, um auch multimediale Inhalte zur Steigerung der Bekanntheit zu nutzen. Gerade Whitepaper und Checklisten können nicht nur an die eigene Leserschaft versendet werden und einen echten Mehrwert stiften. Sie können auch zur Lead-Generierung genutzt werden und die Leads werden dann per E-Mail nachgefasst. Neben Whitepapern und Checklisten können Webinare per E-Mail beworben werden, Infografiken und mittlerweile auch Videos geteilt werden. All dies sind Inhalte, die Ihren Lesern großen Nutzen stiften und zur Weiterverbreitung anregen.


4. Beim Content-Marketing geht es nie um einen isolierten Kanal, es wird immer ein Multichannel-Approach genutzt. Es werden je nach Zielgruppe unterschiedliche Kanäle miteinander verzahnt und ergänzend genutzt. E-Mail ist dabei die ideale Verknüpfung zwischen den Kanälen. So können beispielsweise Adressen über SEO/SEM, eine Webseite, einen Shop etc. gewonnen werden. E-Mail-Inhalte leiten User aber auch in Shops oder auf Youtube und animieren Leser zum Verbreiten von Inhalten. E-Mail ist somit das ideale Verbindungsstück zwischen den Kanälen. Gerade beim Content-Marketing geht es darum, eine Vielzahl von unterschiedlichen Medien zur Bekanntmachung der eigenen Inhalte zu nutzen, E-Mail ist dabei der ideale Motor!


5. Durch den regelmäßigen Versand von Content an eine große Zielgruppe bieten sich im E-Mail-Marketing exzellente Auswertungsmöglichkeiten. Jeder Link bzw. Contentblöcke als Gruppe können mit Interessenskategorien vertaggt werden. Dadurch wird bei jedem Klick das Profil eines Lesers angereichert und schon nach kurzer Zeit stehen verlässliche Informationen über die Interessen der User zur Verfügung. Diese Daten können dann zur inhaltlichen Planung des neuen Contents genutzt werden.


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