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Den Nutzer durch Self-Service im Online Dialogmarketing miteinbeziehen

Eine Möglichkeit, mehr Angaben über den Nutzer bzw. umfassendere Opt-Ins zu erhalten, besteht darin, ihn sein Profil selbst verwalten zu lassen.
Stefan Mies | 23.10.2014

Die Einholung möglichst umfassender Zustimmungen zur Erhebung personenbezogener Daten im Marketingkontext ist eine der wichtigsten Herausforderungen im Online Dialogmarketing. Ziel ist, aus den Daten Insights über den Nutzer (z.B. Produktinteressen) zu gewinnen, anhand derer der Online Dialog individualisiert werden kann. Es ist jedoch nicht ratsam, gleichzeitig zur Einholung des Opt-Ins zum Online Dialogmarketing direkt auch nach weitreichenderen Zustimmungen zur personenbezogenen Datenerhebung (Profiling) zu fragen.

Haben Nutzer Interesse beispielsweise an einem Newsletter, möchten sie sich möglichst schnell und unkompliziert registrieren. Jedes weitere Eingabefeld, das sie ausfüllen müssen, erhöht die Abbruchgefahr. Desweiteren wird mit einer umfangreichen Abfrage personenbezogener Daten möglicherweise Angst vor Datenmissbrauch geschürt. Umfangreichere Opt-Ins können im späteren Dialogverlauf noch eingeholt werden, beispielsweise im Rahmen der Willkommensstrecke oder über gezielte Opt-Up Kampagnen. Grundsätzlich ist es wichtig, zu verstehen, aus welchen Beweggründen Nutzer Opt-Ins abgeben bzw., was sie daran hindert. Damit beschäftigt sich der Beitrag Determinanten des E-Mail Marketing Opt-Ins aus Nutzersicht. Welche rechtlichen Rahmenbedingungen es bei der Einholung von Opt-Ins zu beachten gilt, zeigt die Checkliste: 23 Fragen zu E-Mail Marketing und Recht

Datengewinnung durch Self-Service
Eine Möglichkeit, Opt-Ins zur weitreichenden Nutzung personenbezogener Daten bzw. generell mehr Angaben über den Nutzer zu erhalten, besteht darin, den Nutzer sein Profil selbst verwalten zu lassen (Self-Service). In einem übersichtlichen Interface kann er selbst auswählen, welche Daten von ihm erhoben werden dürfen (z.B. Reaktionsdaten im E-Mail Marketing oder genutzte Endgeräte) und ggf. Angaben wie Wohnort, Position (in der B2B-Kommunikation), Alter usw. ergänzen. Das Profil sollte in jeder versendeten E-Mail verlinkt werden (z.B. im Pre-Header). Darüber hinaus empfiehlt es sich aber auch, den Nutzer gezielt zur Nutzung der Profilverwaltung zu motivieren.

Zusätzlich zur Individualisierung anhand von Nutzer Insights ist es auch möglich, den Nutzer selbst bestimmen zu lassen, wie er angesprochen werden möchte. Hierzu können ihm in der Profilverwaltung Auswahlmöglichkeiten z.B. zu Themen, Kanälen (E-Mail, SMS usw.), Zeitpunkten oder Versandfrequenz gegeben werden.

Abmeldemanagement in der Profilverwaltung
Die Self-Service Profilverwaltung lässt sich ebenfalls zur Verringerung von Abmeldungen nutzen. Vielleicht ist der Abmelder nur mit manchen Faktoren unzufrieden z.B. mit der Versandfrequenz. Beim Klick auf den Abmeldelink könnte er zunächst auf sein Profil geleitet werden, wo er diese Faktoren selbstständig ändern kann.

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