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Erfolgreiche Webseiten sind kein Zufall

Vom Data Driven Marketing zur Conversion-Optimierung: 7 Tipps für den Erfolg Ihrer Website.
David Odenthal | 29.10.2015

Das Data Driven Marketing steht nach Torsten Schwarz vor dem Problem der Integration großer Datenmengen, der richtigen Analyse und der passenden Umsetzung, wie er im ADZINE MAGAZIN erklärt. Schließlich steht die Frage im Raum, warum manche Webseiten erfolgreicher sind als andere und warum gutes Design und wirtschaftlicher Erfolg erst das Resultat von genauen Analysen ist.

Viele Gründer denken, eine Internetseite bringt nach dem erstmaligen Launch bereits Erfolg, und vergessen, wie wichtig es ist, sich mit dem Onlinemarketing zu beschäftigen. Dabei kann schon durch die einfache Integration eines Snippets-Codes eine umfangreiche Analyse der Webseite durchgeführt werden, um sie anschließend zu optimieren. Conversion-Optimierung ist auf lange Sicht effizienter, als kontinuierlich die Reichweite zu erhöhen, da eingehende Beobachtungen und Analysen erst zu wirkungsvollen Eingriffen führen. Die folgenden sieben Profitipps unterstützen Sie bei der Optimierung Ihrer Conversion in Ihrem Onlineshop, verhelfen Ihnen so zu besseren Verkaufsquoten und steigern Ihre Umsätze und Ihren Gewinn.

Tipp 1: Machen Sie es Ihren Besuchern einfach!
Optimal ist es, wenn die Besucher sich so in Ihrem Onlineshop verhalten, wie Sie es sich wünschen. Vermeiden Sie deshalb unverständliche Formulierungen oder einen verwirrenden Seitenaufbau. Je einfacher Sie die Strukturen Ihrer Webseite konstruieren, umso erfolgreicher wird sich Ihr Geschäft entwickeln.

Tipp 2: Passen Sie Ihre Seite an die Geräte Ihrer Nutzer an!
Auf mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets werden die Inhalte nicht genauso wie auf dem Desktop-Computer dargestellt. Daher gilt hier: Nutzen Sie das Responsive Webdesign und lassen Sie Nutzer von mobilen Endgeräten nur die Inhalte sehen, die auch mobil für Sie von Nutzen sind. Gerade datenvolumenfressende, langsam ladende Elemente sollten bei mobilen Versionen der Webseite ausgeblendet werden.

Tipp 3: Stellen Sie sich Fragen, die sich auch potenzielle Nutzer stellen!
Um die eigene Internetpräsenz oder den eigenen Shop an die Gewohnheiten der eigenen Nutzer anzupassen, sollte man sich selbst die Frage stellen: Was würde der Nutzer an diesem Punkt der Seite erwarten? Geht man mit dieser Frage seine komplette Internetpräsenz und den Bestellprozess durch, stößt man auf viele Stolpersteine, die oft ganz einfach zu beseitigen sind.

Tipp 4: Führen Sie Ihre Besucher!
Der Konsument soll den Anschein haben, sich frei in Ihrem Shop zu bewegen, jedoch wird er von Ihnen geführt. Führen Sie Ihre Zielgruppe mithilfe eines Leitfadens. Dieser Leitfaden hilft Ihren Besuchern dabei, zu verstehen, was Sie auf Ihren Seiten tun können. So wie bei einer Führung durch ein Museum führen Sie Ihre Besucher zu Ihren Dienstleistungen und Produkten und überzeugen sie Schritt für Schritt von sich, Ihren Dienstleistungen und Produkten.

Tipp 5: Arbeiten Sie mit deutlichen Botschaften!
Das nahezu unbegrenzte Angebot im Internet macht es den Konsumenten immer schwieriger, sich für etwas Konkretes zu entscheiden. Nutzen Sie deshalb klare und sofort verständliche Botschaften. Am besten ist es, wenn eine Zielgruppe sofort erkennt, dass Sie der richtige und optimale Anbieter sind, statt sich wieder auf die Suche nach Alternativen zu machen.

Tipp 6: Fest positionierte Aktionen statt Slideshows!
Optimieren Sie die Darstellung weniger Aktionen, die permanent eingeblendet sind. Mit Slideshows auf der Startseite können Sie nicht aktiv steuern, was die Besucher zu sehen bekommen, wenn sie zum ersten Mal die Seite betreten. Benutzen Sie stattdessen Conversion Tools, um herauszufinden, welche Kampagnen bei Ihren Besuchern besonders gut ankommen.

Tipp 7: Testen Sie unterschiedliche Versionen Ihrer Webseite!
Viele denken, dass Conversion-Optimierung eine einmalige Sache ist. Wichtig ist es, dass sich Änderungen auf Internetseiten erst einmal auswirken müssen. Erst dann kann gemessen werden, ob die Veränderung positiv oder negativ zu betrachten ist. Der beste Tipp ist daher, das Verhalten der Nutzer nach jeder Änderung auszuwerten und so die Auswirkungen auf das Nutzerverhalten klar und deutlich festzustellen.