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3 unwiderstehliche Freebie-Ideen für neue Anmeldungen

Leser brauchen einen Anreiz, damit sie sich für einen Newsletter anmelden. Mit dem richtigen Freebie bekommen sie diesen.
Sarah Blakowski | 25.09.2017
 

Heutzutage gibt kaum einer etwas einfach so heraus – schon gar nicht seine E-Mail-Adresse. Schließlich ist die Gefahr groß, dass sie in die falschen Hände gerät und Spam- oder Phishing-Mails die Folge sind.

Aber nicht nur Datenschutz- und Sicherheitsbedenken hindern den durchschnittlichen Leser daran, sich in Ihre Newsletter-Liste einzutragen: Er muss für sich auch einen Mehrwert sehen, wenn er Ihnen seine E-Mail-Adresse gibt. Tut er das nicht, verschwindet er schnell wieder im Internet-Nirwana.

Genauso wie der Bäcker für seine Brötchen Geld will, möchte also auch der Leser etwas im Tausch für seine E-Mail-Adresse haben. Und genau hier kommt das Freebie ins Spiel. Denn es schafft den nötigen Anreiz, damit sich ein Leser für den Newsletter anmeldet.

Das muss ein Freebie leisten


Ob E-Book, Checkliste oder Designvorlage – als E-Mail-Marketer hat man fast schon die Qual der Wahl und die Entscheidung, welches Freebie denn nun das richtige ist, fällt bei der Anzahl an Möglichkeiten nicht leicht.

Egal für welche Art von Freebie Sie sich letztlich entscheiden – diese Faktoren müssen sie alle erfüllen, um bei Lesern anzukommen:

• Das Freebie muss für die Zielgruppe relevant sein. Ein E-Book mit veganen Rezepten hat auf einem Marketing-Blog also nichts verloren.

• Ein gutes Freebie löst ein konkretes Problem. Es führt zu einem Ergebnis und zeigt dem Leser, was er tun kann.

• Es ist schnell zu konsumieren. Denn heutzutage hat kaum einer Zeit, sich ein 200-seitiges E-Book durchzulesen, wenn er beispielsweise wissen will, wie man am besten eine Website erstellt.

3 unwiderstehliche Alternativen für Ihr Newsletter Freebie


Nicht jedes Freebie ist gleich gut. Ein E-Book macht zum Beispiel deutlich mehr her als eine einfache Checkliste. Gleichzeitig eignen sich bestimmte Content-Formate nicht für jedes Thema. Bei den drei nachfolgenden Alternativen lohnt sich allerdings ein genauerer Blick:

• Whitepaper
Whitepaper behandeln eine bestimmte Fragestellung und dienen allein der Wissensvermittlung. Werbliche Inhalte sucht man in einem guten Whitepaper also vergebens. Im Gegensatz zum E-Book ist es mit durchschnittlich fünf bis 15 Seiten deutlich kürzer und damit schneller zu lesen. Trotzdem eignet sich ein Whitepaper hervorragend, um ein komplexeres Thema zu behandeln und sich als Experte zu positionieren.

Wenn Sie sich für ein Whitepaper entscheiden, sollten Sie sich für die Erstellung ausreichend Zeit nehmen. Wählen Sie Ihr Thema mit Bedacht und passend zur Zielgruppe. Falls Sie einen Blog haben, können Sie auf diesem nach Inspiration für Ihr Whitepaper suchen. Oft ergeben sich Themen nämlich aus Fragestellungen, die für einen Beitrag zu umfangreich wären.

Achten Sie außerdem auf formale Kriterien und gestalten Sie das Whitepaper im Corporate Design sowie mit ansprechender Titelseite. Sie können sich dafür zum Beispiel andere Whitepaper herunterladen und so Ideen für die eigene Umsetzung sammeln. Können oder wollen Sie dies intern nicht umsetzen, holen Sie sich externe Hilfe von einem professionellen Texter oder Autor. Denn die Qualität Ihres Whitepapers entscheidet letztlich mit, ob sich jemand für Ihren Newsletter einträgt und auch angemeldet bleibt.

• Videokurs
Nicht jedes Thema eignet sich dafür, als Text aufbereitet zu werden. Insbesondere bei Tutorials kann ein Problem in der Regel einfacher und schneller in Videoform erklärt werden.

Fällt Ihr Thema in dieses Raster, können Sie daraus also wunderbar einen Videokurs machen. Wichtig ist, dass Sie auch hier auf die Qualität achten und Ihren Lesern nicht nur ein schlecht gefilmtes Handyvideo anbieten.

Erarbeiten Sie ein Drehbuch und überlegen Sie sich eine Bildfolge, die das zu behandelnde Problem löst. Suchen Sie sich Hilfe beim Profi, wenn die nötigen Ressourcen im Unternehmen nicht vorhanden sind. Dieser hilft Ihnen auch beim Schnitt und sorgt dafür, dass am Ende ein tolles Endergebnis steht.

Ist der Kurs fertig, können Sie diesen beispielsweise auf YouTube einstellen. Achten Sie allerdings darauf, dass das Video nicht gelistet ist. Dann kann es über die Suche nicht gefunden werden, sie können den Link aber jederzeit als Freebie verschicken.

• E-Mail-Serie
Mit einer E-Mail-Serie können Sie ein umfangreiches Thema in mehrere kurze Blöcke –ideal sind zwischen drei und fünf E-Mails – einteilen. Der Vorteil: Ihre Leser bleiben am Ball und wissen, was Sie in Zukunft von Ihrem Newsletter erwarten können.

Damit Sie überhaupt eine E-Mail-Serie starten können, benötigen Sie eine E-Mail-Marketing-Software mit Automation-Funktion. Mit dieser legen Sie die Versand-Intervalle für Ihre Serie fest und können die Inhalte zusätzlich personalisieren.

Jede E-Mail sollte für sich abgeschlossen, aber dennoch wichtiger Bestandteil des Ganzen sein. Gestalten Sie die E-Mails ansprechend und im Corporate Design. Damit wirken Sie professionell und schaffen Vertrauen.

Fazit


Mit dem richtigen Freebie legen Sie den Grundstein für Ihr Newsletter Marketing. Achten Sie darauf, dass Ihr Freebie ein Problem löst und für Ihre Zielgruppe relevant ist. Noch viel zu häufig wird nämlich ein x-beliebiges und schlechtes Freebie aufgesetzt, das nicht zur Zielgruppe passt. Die Folge sind Leser, die eigentlich gar nicht zur Zielgruppe gehören und sich deshalb später wieder abmelden. Lassen Sie sich daher ausreichend Zeit und setzen Sie lieber auf Qualität, statt schnellstmöglich irgendetwas zusammenzustellen.

Und haben Sie keine Angst, Ihr Freebie anzupassen oder zu ändern, wenn Sie feststellen, dass es doch nicht zu 100 Prozent passt. Aber vergessen Sie nicht, das neue Freebie auch Ihren bisherigen Abonnenten zukommen zu lassen.