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Was Sie über Dynamic Creative Optimization wissen müssen

Dynamic-Creative-Optimization-Kampagnen können Werbemittel aus vielen kleinen Elementen ausspielen, die höhere Interaktionsraten erzielen.
Katharina Loukidis | 16.07.2018
© Plista GmbH (auch für die Abbildung unten)
 

Werbetreibende suchen stetig nach innovativen Ad-Lösungen, die Zielgruppen bei ihren individuellen Bedürfnissen abholen und perfekt zugeschnitten sind. Dynamic-Creative-Optimization-, kurz: DCO-Kampagnen sind für Marketer besonders spannend, weil der individuelle Ansatz nachweislich höhere Interaktionsraten und gesteigerte Aufmerksamkeit bei den Nutzern erzielt. DCO-Kampagnen können Werbemittel ausspielen, die sich aus vielen kleinen Elementen zusammensetzen, etwa Überschrift, Bild, Content und Call-to-Action-Button. Aus der Summe der einzelnen Elemente werden Ads generiert, die dynamisch, in Echtzeit und auf Multi-Device optimiert, die User individuell und divers ansprechen können. Was viele nicht wissen: E-Mail-Marketing-Kampagnen können von DCO-Kampagnen profitieren - und diese besser machen.

Was ist eine DCO-Kampagne?


Die Verwendung von DCO-Kampagnen variiert je nach Zielgruppe und Werbebotschaften. Die Ads werden dabei dynamisch zusammengesetzt und effektiv ausdifferenziert. DCO-Kampagnen überzeugen besonders bei Produkten, die sich in regelmäßigen Abständen verändern, beispielsweise Angebote, die wöchentlich wechseln oder vom Ort und der Saison abhängig sind. Die Ausdifferenzierungen beziehen sich also im Detail auf die Produkt- und Zielgruppenebene. Dynamic Creative Optimization ermöglicht es Advertisern, gezielt auf die wechselnden Bedürfnisse der Zielgruppe einzugehen. So können beispielsweise passende Produkte für wechselnde Wetterverhältnisse angeboten werden. Gleichzeitig lassen sich verschiedenen Zielgruppen mit ein und demselben Produkt adressieren, zum Beispiel mit Konzertkarten von Künstlern in verschiedenen Veranstaltungsorten.

DCO – Booster für das E-Mail-Marketing


Marketer mit dem Schwerpunkt E-Mail-Marketing und CRM können DCO-Kampagnen nutzen, um den Wirkungsgrad der eigenen Datenbank zu verbreitern. So können beispielsweise verschiedene Empfängerlisten aus dem E-Mail-Marketing mit der für DCO-Kampagnen häufig genutzten Data-Management-Plattformen (DMP) synchronisiert werden, um einzelne Data-Segmente als weitere Trigger für personalisierte DCO-Kampagnen zu nutzen. Eine weitere Möglichkeit bietet die Verwendung von bestehenden, definierten Zielgruppen im jeweiligen Newsletter-Tool. Über bestehende Leser-Datensätze sind Personas, also exemplarische Beschreibungen bestimmter Zielgruppen, generierbar. Diese helfen dabei die DCO-Kampagnen klarer zu definieren und entsprechend auszuspielen.

Die Herausforderung von DCO für Marketer


Die Verwendung von DCO-Kampagnen erfordert eine detaillierte Konzeption und Planung, das kann zu einer Herausforderung für In-House-Marketer und Agenturen werden. Die Zusammenarbeit von Kreation und Technologie-Profis ist dabei die Essenz für das Gelingen einer erfolgreichen DCO-Kampagne. Teams müssen interdisziplinär denken und einen gemeinsamen Wissenstransfer schaffen. Folgende Fragestellungen sollten im Vorfeld bedacht werden:
• Welche Zielgruppen gibt es, welche Botschaften benötigen diese und welche visuellen Elemente sollten verwendet werden?
• Welche Datenpunkte von Nutzern führen zur Ausspielung welcher Werbemittel-Elemente?

Für DCO-Kampagnen empfiehlt sich eine fundierte Arbeit und ein tiefes Verständnis der eigenen Datenbasis. Eine kreative und datengetriebene Strategie schöpft das volle Potential von DCO aus und kreiert so das perfekte Werbemittel für eine definierte Zielgruppe, zu einer bestimmten Zeit an einem definierten Ort. Voraussetzung dafür sind hochwertige Creatives, eine solide Datenbasis als Entscheidungsgrundlage und die genaue Definition der Zielgruppen.

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