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Automatisierte E-Mail-Kommunikation mit Ihren Neuanmeldern

Automatische Rasensprenger funktionieren ähnlich wie automatisierte E-Mail-Kampagnen. Lesen Sie hier, was ich mit dieser Analogie meine.
Melanie Riedel | 06.12.2011

Ja, ich gebe es zu. Ohne einen automatischen Rasensprenger, der zwei Mal die Woche aktiv wird, hätte ich vermutlich keine grüne Wiese. Ich würde erst reagieren, wenn das Gras schon braun wäre. Außerdem würde ich unregelmäßig gießen, mal länger, mal kürzer. Mit dem automatischen Bewässerungssystem hingegen wähle ich Tag, Uhrzeit und Länge. Ich spare Zeit und Geld, ich stelle alles im voraus ein, die Sache ist erledigt und ich kann sie vergessen.

Ok, im voraus einstellen und dann vergessen würde ich für automatisierte E-Mails nicht empfehlen. Aber sie sind in der Tat ähnlich in ihrer Effizienz, weil vordefinierte Regeln, basierend auf Daten, Events oder Verhaltensweisen den automatischen Versand auslösen.

Diese Trigger-E-Mails erreichen tatsächlich auch sehr hohe Öffnungsraten aufgrund ihres Timings und ihrer hohen Relevanz. Der Email Marketing Benchmark Report 2012 von MarketingSherpa (http://www.sherpastore.com/2012EmailMarketingBMR.html) hat gezeigt, dass 43% aller Marketingtreibenden Trigger-E-Mails als sehr effektive Strategie einstufen, sogar noch vor Zielgruppen-Segmentierung und Kundenbindungsprogrammen. Laut dieser Studie versenden 80% aller Unternehmen automatisierte E-Mails, was insgesamt 22% am gesamten E-Mail-Volumen ausmacht.

Die beliebtesten automatisierten Nachrichten sind dabei
- Willkommens-E-Mails
- Dankeschön-Nachrichten
- Transaktions-E-Mails (Rechnungen, Bestellstatus, etc)
- Nachkauf-Nachrichten (z.B. Produktbewertungen)
- Upsellung-Botschaften
- E-Mails zur Kundenaktivierung und -reaktivierung
- datumsbasierte Nachrichten (z.B. Geburtstag, Lizenzablauf, Eventeinladung, etc.)
- E-Mails ausgelöst durch ein bestimmtes Websiteverhalten
- E-Mails zur Nachverfolgung von Kaufabbrüchen auf der Wesbite

Die Wichtigkeit, einen Neuanmelder richtig Willkommen zu heißen, kann gar nicht oft genug betont werden. Für einige Anmelder ist es die erste zweiseitige Kommunikation mit ihrer Marke. Sie ist der erste Schritt auf dem Weg vom Interessenten zum loyalen Kunden. Kommunizieren Sie also den Wert und die Persönlichkeit Ihrer Marke in diesem Anfangsstadium. Diese ersten geteilten Informationen, wenn der Kauf noch nicht direkt bevorsteht, transportieren Glaubwürdigkeit für Ihr Unternehmen.

Eine korrekte Etiquette ist selbstverständlich, aber darüber hinaus wird mit dieser ersten E-Mail die Erwartungshaltung für Folgebotschaften definiert. Der Leser bekommt den angeforderten Inhalt und fühlt sich so in seiner Entscheidung zum Newsletterbezug bestärkt. Außerdem fördert die Willkommens-Nachricht das Wiedererkennen von späteren E-Mails.

Am erfolgreichsten ist eine Willkommens-E-Mail innerhalb von 24 Stunden nach der Registrierung.
Lesen Sie in der nächsten Woche in Teil 2, wie Sie das optimale aus Ihrer Willkommens-Nachricht herausholen können.


Melanie Riedel
MR Consulting
http://www.mr-consulting.net