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Inaktiven Abonnenten (sleeper) reaktivieren und die Öffnungsrate steigern

Die meisten E-Mail-Versender ignorieren die inaktiven Adressen und deren Potenzial.
Ali Amir Mostofian | 07.10.2009

<p>Die Rechtsprechung ist nun eindeutig und ohne Grauzone! Der Versand von E-Mails ohne Opt-In bringt eine hohe Strafe mit sich und somit steigt der Wert der Adressen mit Opt-In. Umso wichtiger ist es also, sich um die eigene Datenbank zu kümmern. Öffnungsraten sollten nicht einfach und ohne Zweifel hingenommen werden. Eine hundertprozentige Öffnungsrate ist hingegen genauso unmöglich und sollte auch nicht angestrebt werden (jeder kennt die Geschichte von Kapitän Ahab und Mobi Dick!). Man kann jedoch einiges verbessern.</p>
<p>In der Regel hat man bei einem Newsletter eine Öffnungsrate von 20 bis 30 Prozent. Was ist also mit dem Rest? Diese sollte man <strong>genauer unter die Lupe nehmen und prüfen, ob ein erkennbares Muster vorhanden ist.</strong></p>
<ul>
<li>Sprache?</li>
<li>Region?</li>
<li>Alter?</li>

<li>Interessen?</li>
<li>Geschlecht?</li>
<li>Beruf und Position?</li>
<li>Sonstiges?</li>
</ul>
<p>Teilen sich die inaktiven Adressen alle eine Konstante, dann sollte man natürlich reagieren. <strong>Zielgruppenspezifischer Versand ist eine mögliche Lösung.</strong></p>
<p><b>Dabei ist die Wahl der Betreffzeile sehr wichtig und entscheidet über eine höhere Öffnungsrate!</b></p>
<p>Aber wenn kein erkennbares Muster gibt? Auch hier kann man einiges prüfen und optimieren:</p>
<ul>

<li>Welche Inhalte werden den Abonnenten versprochen und wie gut werden die Versprechungen eingehalten?</li>
<li>Wann wird der Newsletter verschickt? Versandzeitpunkt ist ebenfalls ein wichtiger Punkt und sollte variiert und getestet werden.</li>
<li>Welcher Mehrwert bringt der Newsletter für den Empfänger? Inhalte sollten strukturiert und interessant gestaltet werden.</li>
<li>Eine Umfrage in Kombination mit einer Verlosung ist immer wieder für eine Reaktion gut. Holen Sie Verbesserungsvorschläge ein! Zerbrechen Sie sich nicht den Kopf darüber was Sie tun können, sondern fragen Sie einfach nach. Niemand sonst kann die Frage besser beantworten als die E-Mail-Empfänger.</li>
<li>Vergessen Sie nicht die Zustellung! Erreichen Ihre E-Mails auch die Empfänger? Prüfen Sie Ihre Inhalte auf Spamwahrscheinlichkeit und den E-Mail-Server auf die richtige Konfiguration. Falls Sie mit einem externen Dienstleister arbeiten, fragen Sie nach dem Zustellungsbericht.</li>
</ul>
<p><strong>
Bleiben Sie aktiv. Geben Sie sich nicht mit dem Durchschnitt zufrieden. Prozesse können immer weiter optimiert werden. Probieren Sie aus und haben Sie keine Angst, etwas Neues zu versuchen. Denken Sie, Sie wären in einem Restaurant. Sie haben zwar die Karte, freuen sich aber dennoch, wenn der Wirt um Ihr Wohlbefinden bemüht ist!</strong></p>