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Wie Sie sicherstellen, dass Ihre E-Mails auch gelesen werden

Die digitale Welt verändert sich. Lesen Sie hier, wie Sie dem Rechnung tragen sollten in Ihren E-Mail-Kampagnen.
Melanie Riedel | 21.11.2011

Die digitale Welt verändert sich. Das betrifft sowohl die Hardware als auch im übertragenen Sinne die Software. Und Sie als Marketingtreibender müssen sich darauf einstellen, damit Ihre Botschaften nicht ignoriert werden.

Mit Hardware meine ich den Einfluss von Smartphones und Tablet PCs. E-Mails werden zu einem immer höheren Anteil mobil konsumiert. Sie sollten also unbedingt bedenken, wie Ihre E-Mails gesehen werden, und wann und wo. Früher war alles vermeintlich einfacher. B2C Empfänger lasen ihre E-Mails abends und am Wochenende, B2B Empfänger hingegen während des Arbeitstages. Oder zumindest war das die allgemein akzeptierte Annahme.

Dank der heutigen mobilen Empfangsgeräte verschwimmen die Grenzen von Privat- und Berufsleben zunehmend.
Ihre E-Mail wird vielleicht gelesen, während die Mutter gerade auf dem Weg zum Kindergarten ist, um Ihren Sohn abzuholen, und im Stau steht. Oder der Abteilungsleiter liest Ihre E-Mail um Mitternacht auf dem Sofa, weil er zwischen den ganzen Meetings tagsüber nicht dazu kam und jetzt noch in Ruhe ein paar Dinge aufarbeiten will.

Diese potentiellen Nutzungssituationen sollten Sie im Kopf behalten bei der Gestaltung von Absenderadressen und Betreffzeilen. Ebenso wie das Template selbst, die Codierung und die Inhalte. Passen Sie diese für den Empfang auf verschiedenen Empfangsgeräten an. Optimieren Sie Ihre Nachricht so, dass zumindest die Kernbotschaft auf allen Geräten gut und schnell lesbar ist.

Mit Software im übertragenen Sinne meine ich die Integration von E-Mail-Marketing in den digitalen Mediamix, die immer wichtiger wird. Platzieren Sie eine klare Handlungsanweisung in Ihrer Nachricht. Nutzen Sie die E-Mail damit als Startpunkt für den Absprung zu einem Kanal, der den Kreis schliesst zur tatsächlichen Umwandlung. Der Betreff enthält idealerweise ein Nutzenversprechen und suggeriert Dringlichkeit. Genug, um auf jedem Empfangsgerät Interesse zum Weiterlesen zu wecken.

E-Mail-Kampagnen mit Social Media Integration funktionieren gut, solange Sie über die Standardbuttons ("Folgen Sie uns!", "Like us!") hinausgehen und spezifischen Kundennutzen liefern. Die Nachricht muss für die Adaption in sozialen Kanälen einen klaren Grund liefern (Frage: Warum soll ich in diesem Restaurant bei Foursquare einchecken? Antwort: Weil Sie jeden Montag einen Drink umsonst bekommen). Und hinter dem ersten Anstoss sollte mehr Substanz stecken. Wenn sich der Kunde beispielsweise einen Coupon mit einem "Like" erkauft, ist es gut, wenn dahinter eine Community steckt, die eine Involvierung lohnt.

Teasern Sie das in der Betreffzeile und dem Inhalt Ihrer E-Mail an und fördern Sie das Interesse Ihrer Leser, indem Sie den langfristigen Nutzen suggerieren. Natürlich haben auch Zustellbarkeit, Zielgruppen-Segmentierung, Qualität der Marke, etc, einen großen Einfluss, der von Kunde zu Kunde variiert. So oder so, bei all den Bemühungen, die Sie betreiben, ist das Wichtigste aber, dass Ihre E-Mail bemerkt und gelesen wird. Was sind also die magischen Punkte, um bei Ihren Lesern Erfolge zu landen?


Melanie Riedel
MR Consulting
http://www.mr-consulting.net