print logo

Worauf Sie beim Texten von E-Mails achten sollten - 13 Tipps

Die Ergebnisse im E-Mail-Marketing hängen entscheidend vom Inhalt der versendeten E-Mails ab
AGNITAS AG | 03.11.2010

Viele Regeln, die für das klassische Direktmarketing gelten, sind auch für E-Mail-Marketing-Aktionen gültig, doch darüber hinaus gibt es einige spezielle, medienspezifische Punkte zu berücksichtigen.

Checkliste Text-Inhalte:

1. Der Inhalt hat immer eine höhere Priorität als die Gestaltung („form follows function“).

2. Definieren Sie ein übergreifendes Key Wording (Produktnamen, Slogans, Phrasen, Fachbegriffe etc.) mit dem Ziel, unterschwellig Kontinuität und Glaubwürdigkeit zu kommunizieren.

3. Schreiben Sie das Wichtigste zuerst, bauen Sie keinen Spannungsbogen auf, denn die Zeit dafür gibt Ihnen der Leser nicht.

4. Verfassen Sie den Einstieg ggf. als Teaser, um die Leser zum Scrollen oder Klicken zu motivieren.

5. Kommunizieren Sie besser ein großes Alleinstellungsmerkmal als mehrere kleine Vorteile.

6. Antizipieren Sie potenzielle Fragen der Leser und beantworten Sie diese kompetent (Fragen ggf. über Fokusgruppen identifizieren).

7. Halten Sie den Textumfang so knapp wie möglich und lagern Sie weniger Wichtiges auf Landing Pages aus.

8. Viele Kunden sind heutzutage prinzipiell misstrauisch („Wo ist der Haken?“), daher muss Ihr Angebot in sich stimmig und plausibel sein.

9. Nennen Sie unabhängige und glaubwürdige Referenzen in Form von Kundenzitaten, positiven Presseberichten oder Ergebnissen von Vergleichsstudien, um das Vertrauen der potenziellen Käufer zu gewinnen.

10. Details wie Zahlungsarten, Kündigungsfristen oder weitere technische Informationen gehören nicht in die E-Mail, sondern auf die Bestellseite.

11. Führen Sie verschiedene Response-Möglichkeiten auf: Nicht nur die E-Mail-Adresse, sondern auch Telefonnummer (bei 0180-Nummern den Tarif angeben), Faxnummer und/oder Postadresse.

12. Nutzen Sie ggf. Verlosungen, Gewinnspiele oder Gimmicks für jede Bestellung als Response-Verstärker.

13. Vergessen Sie am Schluss die Aufforderung zum Handeln nicht.


Autor:
Martin Aschoff
AGNITAS AG
(Vorstand & Gründer)
http://www.agnitas.de