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DoubleClick-Studie zeigt: eMail-Auslieferungsraten erreichen Allzeithoch

eMail-Marketing behauptet sich als treibende Kraft im Marketingmix
Doubleclick | 21.06.2005

Frankfurt, im Juni 2005 – DoubleClick, führender Anbieter von Marketinglösungen für Media-Agenturen, Medienunternehmen und Werbungtreibende, stellt heute den eMail-Trendreport EMEA für das erste Quartal 2005 vor. Der Bericht zeigt eine gute Performance des eMail-Marketings. Die Auslieferungsrate von eMails hat ein Allzeithoch von 91 Prozent erreicht. Demgegenüber ist für die EMEA-Region (Europa, Naher Osten und Afrika) im Vergleichszeitraum eine graduelle Abnahme der Öffnungsraten zu verzeichnen. Auch die Click-Through-Raten ließen in diesem Quartal leicht nach.

Angesichts des allgemein schwierigen Umfeldes für eMail-Auslieferung zeigt der Rekord bei eMail-Auslieferungsraten, dass Unternehmen große Fortschritte in Sachen Listenhygiene, Adresssammlung und Subskriptionsarten machen. Der Trendreport macht zudem deutlich, dass die nachlassenden Öffnungsraten ursächlich mit der Verbreitung von eMail-Programmen mit Image-Blocking-Funktionen zusammenhängen. Diese weit verbreitete Technik beeinflusst die Messung von Öffnungsraten. Unabhängig davon zeigen die relativ stabilen Click-Through-Raten, dass Abonnenten weiterhin auf Ansprachen in eMails reagieren und Links auf Angebote der Webseiten folgen.

Die relativ stabilen Click-Through-Raten (10 % im ersten Quartal 2005 versus 10,5 % im ersten Quartal 2004) belegen die ungebrochene Effizienz von eMail-Marketing-Programmen. Trotz der Herausforderungen, denen die Industrie angesichts der Spamproblematik ausgesetzt ist, behauptet sich eMail-Marketing als die treibende Kraft im Marketingmix der Unternehmen.

Im Zusammenhang mit der Spamproblematik sagt Burkhard Leimbrock, Sales Director EMEA von DoubleClick: „Beschwerden bezüglich Spam-Mails gingen, nach einem saisonbedingten Anstieg im vierten Quartal 2004, im beachtlichen Maß zurück. Viele unserer Kunden aus dem Einzelhandel haben eMail-Umsatzziele von fast 15 Millionen Euro pro Jahr. Für sie ist es von entscheidender Bedeutung, die Kampagnen oder Segmente zu identifizieren, die am meisten Beschwerden verursachen, und diese zu optimieren.“

Der EMEA eMail-Trendreport vergleicht die Ergebnisse der EMEA-Region mit denen aus Nordamerika und bricht diese dann auf die einzelnen Länder Deutschland, UK und Frankreich, und schließlich auf die einzelnen Wirtschaftssektoren Dienstleistungsbranche, Medien, produzierendes Gewerbe und Business-to-Business (B2B) herunter.


EMEA-Region versus Nordamerika
· Die durchschnittliche Auslieferungsrate in EMEA (gesendete eMails minus Bounce-Back-Rate) erreichte ein Allzeithoch von 91 % im ersten Quartal 2005, dies bedeutet einen Zuwachs von 2,8 % im Vergleich zum ersten Quartal 2004 (88,5 %). Dieser Trend spiegelt sich in Nordamerika wider, wo die Auslieferungsrate bei 91,7 % liegt, ein Anstieg von 3,3 % im Vergleich zum ersten Quartal 2004 (88,8 %).
· Die durchschnittliche Öffnungsrate liegt in EMEA bei 36,8 %, nahm also um 14,2 % im Vergleich zum ersten Quartal 2004 (42,9 %) ab. Trotz dieses Rückgangs erreichen die Marketeers in EMEA höhere Öffnungsraten als ihre Gegenspieler in Nordamerika (36,8 % versus 30,2%).
· Die durchschnittliche Click-Through-Rate in EMEA betrug 10 % und fiel damit um 4,8 % im Vergleich zum ersten Quartal 2004 (10,5 %). Diese Zahlen konnten auch in Nordamerika nicht überschritten werden. Hier fielen die Öffnungsraten im Vergleich zum Vorjahr um 6 %, von 8,4 % auf 7,9 %. Schon seit einiger Zeit zeigt Nordamerika niedrigere Click-Through-Raten als die EMEA-Region (7,9 % versus 10 %).

Hauptresultate
· Im Jahresvergleich stiegen die eMail-Auslieferungsraten im Europavergleich am stärksten in Deutschland, um 3,4 %, von 91 % auf 94,1 %. Auch Großbritannien machte hier gute Fortschritte und steigerte die Raten um
3 %, von 86 % auf 88,6 %.
· Die Soft-Bounce-Raten, also Fälle, bei denen die eMail-Auslieferung aufgrund einer belegten eMail-Inbox des Adressaten fehlschlug, fielen um 31,6 %, von 7,72 % auf 5,28 %.
· Die Hard-Bounce-Raten, also Fälle, bei denen die eMail-Auslieferung aufgrund ungültiger eMail-Adresse fehlschlug, stiegen um 11,2 %, von 3,76 % auf 4,18 %.
· Die Öffnungsraten fielen in allen drei Ländern. Frankreich behielt dabei die höchsten Öffnungsraten (45,4 %), obwohl hier mit 20,9 % der stärkste Rückgang zu verzeichnen war, von 57,4 % auf 45,4 %. In Großbritannien betrug die durchschnittliche Öffnungsrate 35,6 %, gefolgt von 32,9 % in Deutschland.
· Die Click-Through-Raten fielen in allen Ländern außer in Großbritannien. Hier stiegen die Raten um 41,3 %, von 6,3 % auf 8,9 %. Seit dem ersten Quartal 2004 konnten die Click-Through-Raten in Großbritannien in jedem Quartal gesteigert werden. Den stärksten Rückgang bei Click-Through-Raten verzeichnete Deutschland. Hier fielen die Raten um 4,8 %, von 8,4 % auf
8 %. Die höchsten Click-Through-Raten wurden mit 12,8 % in Frankreich registriert.
· Höhere Click-Through-Raten konnten in der EMEA-Region durch speziell formatierte Inhalte erreicht werden. Bei HTML-Mails lag die Click-Through-Rate bei 11,5 % und bei Multi-Part-Mails bei 11 %. Beide Werte liegen damit über der durchschnittlichen Click-Through-Rate aller Formattypen in EMEA von 10 %. Obwohl mit dem Textformat nur Click-Through-Raten von 6,7 % erreicht werden konnten, ist hier im Jahresvergleich der stärkste Anstieg zu verzeichnen. Um 19,6 % konnte die Click-Through-Rate gesteigert werden, von 5,6 % auf absolut 6,7%. In Großbritannien konnte sogar ein Anstieg der Click-Through-Raten bei Textmails von 136,7 % verzeichnet werden.
· Im Jahresvergleich nahm die Zahl von Beschwerden über Spam-Mails in EMEA um 32 % ab (von 0,97 % auf 0,66 %), nachdem die Zahl der Beschwerden im vierten Quartal 2004 einen Höhepunkt erreicht hatte
(0,88 %).

Auswertung nach Branchen
· Die Auslieferungsraten konnten in allen vier der untersuchten Industriesektoren gesteigert werden. Im Dienstleistungssektor stiegen die Zahlen um 9,3 %, von 83,7 % auf 91,5 %. Die höchsten Auslieferungsraten erreichte der B2B-Bereich (92,2 %).
· Öffnungsraten fielen in allen vier Industriesektoren: Der B2B-Bereich verzeichnete die höchsten Öffnungsraten mit 40,1 %, während das produzierende Gewerbe nur 34,4 % erreichte. Trotz seiner hohen Öffnungsraten, verzeichnete der B2B-Bereich mit 29 % den stärksten Rückgang, von 56,5 % auf 40,1 %.
· Die Click-Through-Raten stiegen in zwei von vier Sektoren: In der Dienstleistungsbranche um 62,7 %, von 7,5 % auf 12,2 %, und im produzierenden Gewerbe um 16,3 %, von 8,6 % auf 10 %. Im Mediensektor fielen die Click-Through-Raten um 32,5 %, von 15,7 % auf 10,6 %. Im B2B-Sektor fielen die Zahlen um 17,4 %, von 11,5 % auf 9,5 %. Die höchsten Click-Through-Raten verzeichnete der Dienstleistungssektor mit 12,2 %, die niedrigsten der B2B-Sektor mit 9,5 %.

Über DoubleClick
DoubleClick ist führender Anbieter von Marketinglösungen, mit denen Media-Agenturen, Medienunternehmen und Werbetreibende die Planung, Ausführung und Analyse von Marketingprogrammen optimieren können. DoubleClicks Marketinglösungen – Online-Marketing, Suchmaschinen-Marketing, Affiliate Marketing, eMail-Marketing, Database-Marketing, Data Management und Marketing Ressource Management – ermöglicht den Kunden, Marketingmaßnahmen zu optimieren. Das Unternehmen ist global aufgestellt. Die Firmenzentrale DoubleClick, Inc. befindet sich in New York City. Weltweit verfügt das Unternehmen über 22 Niederlassungen. Die Niederlassung für Zentraleuropa ist in Frankfurt am Main beheimatet. Zudem ist DoubleClick in Deutschland in Hamburg und Düsseldorf vertreten.

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