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Symantec Phishing- und Spam-Report März 2011

Potemkinsche Website: In einer groß angelegten Phishing-Kampagne zielten Betrüger auf Schweizer Kunden eines bekannten Kreditkarteninstituts.
Symantec GmbH | 18.03.2011

Besonders hinterhältig: Für die Angriffe verwendeten die Phisher ein SSL-Zertifikat, das normalerweise als Zeichen für besonders sichere Webseiten dient. Das Zertifikat war bereits im Jahr 2007 abgelaufen. Phishing-Seiten mit gefälschten oder gestohlenen SSL-Zertifikaten sind selten, da das Erstellen der Seite für Kriminelle mit größerem Aufwand verbunden ist. Die in französischer Sprache geschriebene Seite fragte neben persönlichen Bankdaten auch Log-ins zu einem populären Online-Shop ab.

Generell stieg das Phishing- und Spamaufkommen im Vergleich zu den Vormonaten wieder stark an. Knapp 81 Prozent aller E-Mails waren im Februar Spam, der Phishing-Anteil steigerte sich um fast 38 Prozent verglichen mit Januar. Die Anzahl an Phishingseiten, die von automatischen Toolkits generiert wurden, erhöhte sich um über 50 Prozent.

Weitere Ergebnisse des aktuellen Symantec-Reports finden Sie zum Download unter: http://www.symantec.com/content/en/us/enterprise/other_resources/b-state_of_spam_and_phishing_report_03-2011.en-us.pdf