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3 Tipps für Ihre Reminder E-Mails

In einer perfekten Welt würden Kunden jeden Tag sehnsüchtig in ihre E-Mail-Inbox schauen, um zu sehen, ob sie eine Nachricht von Ihnen erhalten haben.
 

In der Realität ist das Postfach meistens jedoch so gefüllt, dass Sie auf sich aufmerksam machen müssen - im Notfall auch mehrfach.

Reminder: die freundliche Erinnerung

Sie haben doch sicher auch den einen Freund oder die eine Freundin, denen man bei einer Verabredung lieber einen Tag vorher noch einmal schreibt, nur um sicherzugehen, dass man am Ende nicht alleine dasteht. Nicht jeder ist so sorgfältig, dass er sich Termine und To-Dos aufschreibt.
Eine Reminder E-Mail (Reminder = Erinnerung) ist daher eine freundliche Erinnerung an Kunden und Leads, nachdem diese auf eine vorangegangene E-Mail nicht reagiert haben.

Die durchschnittliche Open Rate für E-Mails liegt bei ca. 20% (Quelle: MailChimp). Das heißt, dass im Schnitt nur jeder fünfte Empfänger Ihre E-Mail tatsächlich öffnet. Alle anderen übersehen sie, schieben das Lesen auf oder sind nicht interessiert. Wie spricht man also die Empfänger an, die nicht bereits beim ersten Versuch geklickt haben?

1. Variieren Sie die Betreffzeile


Natürlich wird nicht jeder Empfänger deshalb nicht geklickt haben, weil ihm oder ihr die Betreffzeile nicht gefallen hat. Aber für diejenigen, die sich nicht angesprochen gefühlt haben, lohnt es sich. Überlegen Sie sich, wie Sie den Inhalt Ihrer E-Mail interessanter für den Empfänger gestalten können. Welchen Mehrwert kann durch die E-Mail generiert werden, was ist das Spannende, Attraktive, Überzeugende an Ihrer Information bzw. Ihrem Angebot? Was hat in der ersten Betreffzeile gefehlt, um das Interesse zu wecken?

2. Rügen Sie die Empfänger nicht


Bei der Kommunikation mit Ihren Kunden geht es darum, positive Gefühle hervorzurufen und diese mit Ihrem Unternehmen zu verknüpfen. Entsprechend sollten Sie in der Formulierung der E-Mail vorsichtig sein und die Empfänger nicht rügen. Ich persönlich empfehle, die Tatsache, dass eine vorherige E-Mail nicht geöffnet wurde, gar nicht in den Vordergrund zu rücken. Konzentrieren Sie sich auf den eigentlichen Inhalt der E-Mail und den Call to Action (CTA). Eine Kundenkommunikation, die mit einem schlechten Gewissen beginnt, ist immerhin nicht die beste Grundlage für ein zufriedenes Kundenerlebnis.

3. Warten Sie nicht zu lange

Eine Reminder E-Mail dient zur Erinnerung. Handelt es sich um einen Event, ist es natürlich ein erheblicher Mehrwert, wenn Sie Ihre Leads oder Kunden kurz vor dem Termin noch eine E-Mail mit allen notwendigen Informationen schicken.
Doch wenn die Reminder E-Mail dazu dient, die Open-Rate einer vorherigen E-Mail zu steigern, ist es Best Practice, diese nicht Wochen später zu verschicken, sondern bereits zwei bis drei Tage später. Der Grund: Wenn der Empfänger ursprünglich geplant hatte, die E-Mail zu lesen, es jedoch vergessen hat, wird seine Erinnerung aufgefrischt und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass er klickt. Eine oder mehrere Wochen später wird sich jedoch kaum jemand mit einem regulär gefüllten E-Mail-Postfach an irgendeine E-Mail erinnern, die zu Marketingzwecken verschickt wurde.

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