Nur 9 % schöpfen Datenschatz umfassend aus
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Wie viel Kundenwissen schafft es vom Onlineshop tatsächlich bis ins E-Mail-Marketing? Lediglich 9 Prozent der Befragten einer aktuellen Inxmail Umfrage geben an, ihre Kundendaten bereits umfassend zu nutzen. Für rund zwei Drittel liegt die größte Hürde in fehlender Zeit, fehlendem Know-how oder der technischen Anbindung zwischen Shop und E-Mail-Software.
Vorhandene Kundendaten allein machen noch kein datengetriebenes E-Mail-Marketing. Das zeigt die offene, anonyme Inxmail Umfrage unter 44 Personen aus dem E-Commerce-Umfeld: 38,6 Prozent der Befragten nennen fehlende Zeit oder fehlendes Know-how als größte Hürde für eine intensivere Datennutzung, weitere 27,3 Prozent die technische Anbindung zwischen Shop und E-Mail-Tool. 2,3 Prozent sehen keinen klaren Mehrwert in einer stärkeren Datennutzung.
E-Mail-Marketing blickt häufiger zurück als voraus
Welche Kundendaten ins E-Mail-Marketing einfließen, unterscheidet sich deutlich. 77,3 Prozent greifen auf Kundensegment beziehungsweise Kundenwert, Kaufhistorie oder Warenkorbverhalten zurück. Signale zum aktuellen Interesse spielen deutlich seltener eine Rolle: 47,7 Prozent beziehen Produktinteressen oder Browsing-Verhalten ein, Browsing-Daten allein nutzen weniger als ein Viertel der Befragten (22,7 Prozent). Für ihre E-Mail-Kommunikation greifen die Befragten damit häufiger auf vergangenes Kundenverhalten zurück als auf Signale zu aktuellen Interessen.
Wer weiß, was Kunden interessiert, kann E-Mails relevanter machen. Kaufdaten zeigen, was war. Interessen zeigen, was jetzt relevant ist.“ - Corinna Kuhn, Sales Consultant bei Inxmail
Komplexe Automationen sind seltener
Automatisierung ist unter den Befragten weit verbreitet: 84,1 Prozent nutzen mindestens eine Automation. 54,5 Prozent sogar mindestens drei. Wie tief sie in die Customer Journey hineinreicht, unterscheidet sich jedoch deutlich. Während 68,2 Prozent eine Welcome-Mail einsetzen, nutzen 25,0 Prozent automatisierte Artikelempfehlungen. Wie tief datengetriebene Ansätze bereits reichen, zeigt auch der Blick auf die Personalisierung: 79,5 Prozent personalisieren Betreffzeile oder Ansprache. 59,1 Prozent setzen mindestens eine weiterführende Form ein, darunter segmentierte Inhalte, personalisierte Produktempfehlungen oder verhaltensbasierte Gutscheine und Rabatte. Aus Sicht von Inxmail beginnt datenbasierte Personalisierung dort, wo Kundendaten darüber entscheiden, welche Inhalte, Produktempfehlungen oder Incentives Empfänger erhalten.
Vorhandene Daten müssen in die Anwendung kommen
Wie gut sich Kundendaten nutzen lassen, hängt auch davon ab, wo sie verfügbar sind. Bei 50 Prozent der Befragten liegen nutzbare Kundendaten in mehr als einem System. Entscheidend ist deshalb, vorhandenes Kundenwissen dort verfügbar zu machen, wo es für Automatisierung und Personalisierung eingesetzt werden kann. Aus Sicht von Inxmail reicht die technische Verbindung allein nicht aus. Entscheidend ist, relevante Kundensignale mit passenden Use Cases und Prozessen zu verbinden. Dafür müssen Technologie, Prozesse und Know-how zusammenspielen.
Mehr Personalisierung, mehr Automatisierung
Zukünftig wollen sich die Befragten vor allem mit mehr Personalisierung und Automatisierung beschäftigen. Segmentierung und KI folgen als weitere Themen. Beides setzt bei der gezielten Nutzung vorhandenen Kundenwissens an. Aus Sicht von Inxmail liegt darin der Schlüssel für datengetriebenes E-Mail-Marketing: Kundensignale erkennen und in relevante Inhalte und automatisierte Kommunikation übersetzen.
Datenbasis und Methode
Die Ergebnisse basieren auf einer offenen, anonymen Befragung von 44 Personen aus dem E-Commerce-Umfeld. Sie geben einen Einblick in die Praxis der Befragten und erheben keinen Anspruch auf Repräsentativität.
Die komplette Studie gibt es hier: https://newsletter.inxmail.de/studie-e-commerce.jsp