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Die Säulen der kanalübergreifenden Personalisierung – eine sechsteilige Serie über die Zusammenführung aller Marketingkanäle.
04.05.22 | Interessanter Artikel bei emarsys
© emarsys eMarketing Systems AG
 

Je leichter der Zugang zu Wissen wird, desto geringer ist die Effizienz von Unternehmen. Es gibt einfach zu viele Informationen, die um die Aufmerksamkeit der Kund*innen konkurrieren. Darum reagieren viele von ihnen nicht mehr auf Massenmarketing, um Produkte oder Dienstleistungen zu entdecken.


Einzelhandelsunternehmen müssen jetzt ihre Markenstimme, oder „Brand Voice“ verbessern und sollten den Verbraucher*innen einen Mehrwert bieten, den sie in der Selbstbedienung nicht finden können.


Für Marketer ist es jetzt an der Zeit, über Omnichannel-Relevanz nachzudenken. Erfahren Sie, wie die vier Säulen der Relevanz Ihnen helfen können, Ihre Markenstrategie zu optimieren.


Was ist eine kanalübergreifende Marketingstrategie?


Cross-Channel-Marketing bedeutet, viele Marketingkanäle zu nutzen, damit Sie Ihrer Zielgruppe ein nahtloses Kund*innenerlebnis bereitstellen können.


Die Message sollte in einer logischen Reihenfolge von einem Kanal zum nächsten gesendet werden. Durch individualisiertes personenbasiertes Marketing können Marketer detaillierte Profile ihrer Kund*innen entwickeln. Außerdem lässt sich die Kund*innenbindung erhöhen, wenn sie an mehreren Kontaktpunkten mit ihnen in Verbindung treten.


Marketer müssen wissen, welche Plattformen ihre Kund*innen nutzen und zu welchen Zeiten sie dies tun. Wenn sich Marketer diese Daten für ihre Kampagnenstrategien zunutze machen, können sie ihre Kund*innen dort abholen, wo sie sich gerade aufhalten.


Die einzige Möglichkeit, Ihren Kund*innen ein detailliertes und personalisiertes Erlebnis bereitzustellen, besteht darin, auf allen wichtigen Kanälen präsent zu sein. Kanalübergreifende Personalisierung ermöglicht es Ihnen, jedes Mal, wenn eine*r Ihrer Kund*innen mit Ihrer Marke interagiert, noch relevantere Erlebnisse zu schaffen.


Wachsender Bedarf an kanalübergreifendem Marketing


Kanalübergreifende Marketingtechnologie kann im B2C-Ökosystem als treibende Kraft für die Umsetzung Ihres Marketingplans fungieren. Eine noch so gut durchdachte Marketingstrategie wird scheitern, wenn sie sich auf unzureichende oder ineffektive Tools stützt.


Die Erfolgschancen wachsen jedoch enorm, wenn Sie die richtige Marketingtechnologie einsetzen. Für eine kanalübergreifende Ausführung benötigen Sie also die richtige Technologie.


Das bestätigen auch die Daten:




  • Laut Altimeter verfügen 70 % der Marketer über keine einheitliche oder integrierte Content-Strategie.

  • In einem Beitrag auf Econsultancy wird darauf hingewiesen, dass nur etwa 25 % aller Marketer angeben, die Customer Journeys zu verstehen, und ihren Kanalmix dementsprechend anpassen.

  • In einem Whitepaper von Experian heißt es, dass es etwa 89 % der Marketer schwerfällt, eine einheitliche Sicht auf ihre Kund*innen zu entwickeln.



Die meisten Menschen nutzen mehrere Kanäle, um zu stöbern, einzukaufen und zu interagieren. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass Kund*innen ihren Path-to-Purchase auf einem Gleis beginnen und auf einem anderen beenden, vielleicht auf einem dritten unterwegs anhalten und so weiter.


Aufgrund dieser kanalübergreifenden Nutzung ist ein integriertes, kanalübergreifendes Verbraucher*innenbild für jedes kund*innenorientierte Unternehmen unerlässlich.


Die Rolle von Daten bei der kanalübergreifenden Personalisierung


Unternehmen, die kanalübergreifende Marketingmethoden einsetzen, behalten die meisten ihrer Kund*innen. Deshalb ist es so wichtig, mit ihnen über verschiedene Medien-Touchpoints interagieren zu können. Ihr Marketingerfolg hängt davon ab, wie effektiv Sie Ihre Daten nutzen.


Folgenden Schritte sind dafür erforderlich:


1. Finden Sie heraus, wer Ihre Kund*innen sind


Der erste Schritt besteht darin, Ihre Kund*innen kennenzulernen. Anhand der Daten, die Sie über sie erfasst haben, können Sie genau das tun. Außerdem sollten Ihre Daten folgende Details aufweisen: Probleme, die Ihre Kund*innen haben, die Medientypen/Plattformen, die sie nutzen, sowie die Geräte, die sie verwenden.


Wenn Sie besser verstehen möchten, wie Sie Ihren Kund*innen helfen können, haben Sie anhand der bereitgestellten Informationen die Möglichkeit, sich in ihre Lage zu versetzen.


2. Plattformübergreifende Konsistenz


Kund*innen erwarten heute ganz selbstverständlich ein einheitliches, nahtloses und plattformübergreifendes Erlebnis. Sie werden mit Sicherheit ihre Interaktion abbrechen, wenn es Mängel bei der Kohärenz oder Schwierigkeiten beim Wechsel von einem Kanal/Gerät zu einem anderen geben sollte. Daten können Ihnen zeigen, an welcher Stelle Kund*innen das Interesse verlieren und wo Sie ihre Erfahrungen verbessern können.