E-Mails überschwemmen Verbraucher
E-Mails überschwemmen Verbraucher © Freepik
- Fast 25 % misstrauen Marken wegen zu vieler Werbemails
- 33 % würden sich bei zu vielen Mails vom Newsletter abmelden
- 47 % öffnen E-Mails vor allem, wenn sie dem Absender vertrauen
Die Weihnachtszeit stellt E-Mail-Marketer vor eine schwierige Balance: Mehr als 40 Prozent der befragten Verbraucher erhalten im vierten Quartal nach eigener Einschätzung deutlich mehr oder etwas mehr Werbemails. Laut einer Validity-Studie mit 1.000 Konsumenten kann die hohe Frequenz das Markenvertrauen beeinträchtigen. Besonders relevant sind Vertrauen, Relevanz und ein klar erkennbarer Mehrwert in der Betreffzeile, berichtet Email Insider.
Zu viele Nachrichten haben Folgen
36 Prozent der Befragten haben bereits wichtige nicht-werbliche E-Mails durch eine überfüllte Inbox übersehen oder gelöscht. Ein Drittel würde sich bei einer zu hohen Versandfrequenz von Marken abmelden. Viele Verbraucher reagieren zudem mit selektiverem Öffnen, Löschen ungelesener Nachrichten oder Spam-Markierungen.
Mehr Kontrolle für Empfänger
Die gewünschten Kontaktfrequenzen unterscheiden sich deutlich. Während ein Teil tägliche oder alle paar Tage erscheinende Angebote akzeptiert, bevorzugen andere wöchentliche Nachrichten, Kommunikation zu besonderen Aktionen oder gar keine saisonale Werbung. Besonders gefragt sind deshalb Optionen wie ein zeitweises Pausieren, thematische Newsletter, individuell einstellbare Frequenzen und gebündelte Zusammenfassungen.
Frühzeitig, aber gezielt kommunizieren
Auch beim Versandzeitpunkt zeigen sich Präferenzen: Viele Verbraucher begrüßen bereits im Oktober erste Angebote, während nur wenige ausschließlich im Dezember angesprochen werden möchten. Für Marken bedeutet das vor allem: Die Feiertagskommunikation sollte nicht allein auf maximale Versandmenge setzen, sondern Relevanz, Timing und individuelle Präferenzen berücksichtigen.