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Drei Faktoren für erfolgreiches E-Mail-Marketing der Zukunft

Drei Punkte sollten Marketer beachten, damit die E-Mail auch in Zukunft ein mächtiges Tool bleibt, mit dem Unternehmen Kunden begeistern können.
Volker Wiewer | 10.02.2014

Nach wie vor ist die E-Mail einer der wichtigsten Kanäle für Marketer. 2013 wurde immer wieder diskutiert, ob die E-Mail aussterben wird oder nicht. Nicht verwunderlich wenn man an die unzähligen E-Mails denkt, die jeden Tag im eigenen Postfach liegen, und nichts mit den persönlichen Interessen zu tun haben. Mit der richtigen Herangehensweise bleibt die E-Mail aber auch in Zukunft noch ein mächtiges Tool mit dem Unternehmen Kunden begeistern und Interessenten gewinnen können. Grundsätzlich sollten Marketer drei Faktoren beachten:


Die Technik

Nehmen Sie sich die Zeit und stellen Sie sicher, dass Sie die richtige technologische Lösung zur Hand haben, um Ihre E-Mails zu gestalten und zu versenden.

Integration von Marketing-Tools:
Erfolg verspricht die Kombination hochdynamischer und integrierter Tools: Schnelleres, gezielteres und effektiveres Messaging mittels detaillierter Echtzeit-Reports und Ad Hoc-Reaktionen auf konkretes und individuelles Userverhalten, weiterentwickelte E-Mail-Analysen sowie weitgehend automatisierte Testverfahren. Im Fall eines Tourstikanbieters, der über die Information verfügt, wann ein Kunde wohin reisen wird, können Pre-Flight E-Mails z.B. sehr einfach mit aktuellen Wetter- oder Veranstaltungsinformationen vom Zielort relevanter gestaltet werden.

Cloud-Lösungen für bessere Performance:
Die Vorteile von Cloud-Diensten liegen auf der Hand: Die Cloud bietet die spezielle Technologie, die dazu in der Lage ist, in Millisekunden auf Anfragen zu reagieren. Für das E-Mail-Marketing bedeutet das, sämtliche Kundendaten an einem virtuellen Ort zu sammeln. Das schafft eine 360° Sicht auf den Kunden und ermöglicht eine zielgerichtete und schnelle Reaktion.


Das Design

Unternehmen müssen dafür sorgen, dass ihre E-Mails ansprechend und leicht verständlich sind, und außerdem nicht schon aus Form-Gründen im Spam-Filter hängen bleiben.

Glaubwürdiger Absender und Betreffzeile:

Zunächst muss sichergestellt sein, dass der Absender einer E-Mail professionell und glaubwürdig ist. Fantasienamen werden meist gleich geblockt oder, wenn sie doch den Weg ins Empfängerpostfach finden, vom Kunden nicht ernst genommen. Der Betreff sollte kurz und leicht verständlich auf den Inhalt der E-Mail hinweisen.

Die richtige Gestaltung der E-Mail:

Zunächst ist es wichtig, dass die Zahl der gleichzeitig verschickten E-Mails immer unter dem von den ISPs festgelegten Schwellenwert für Massen-E-Mails liegt. Zudem sollten Sie auch auf die richtige Gestaltung achten: Sorgen Sie dafür, dass Ihre E-Mail übersichtlich und nicht zu lang ist, sodass der Inhalt schnell und einfach vom Leser erfasst werden kann. Setzen Sie Bilder nur in Maßen ein, denn diese werden häufig geblockt.

Die Optimierung für mobile Endgeräte:
Die Multichannel-Fähigkeit Ihrer E-Mail ist heute wichtiger denn je. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kommunikation über verschiedene Technologien, z.B. Mobile, Tablet, genutzt werden kann. Wir empfehlen Templates mit unterschiedlichen dynamischen Layout-Definitionen (Stylesheets), denn nur auf diese Weise ist sichergestellt, dass der Newsletter auch wirklich auf das jeweilige Endgerät zugeschnitten ist und dessen Darstellungsmöglichkeiten optimal nutzt.


Die Interaktion

Interagieren Sie mit den Kunden, statt sie mit Informationen zu fluten! Um die Relevanz zu steigern, personalisiert zu kommunizieren und das in Echtzeit, müssen einerseits Kanäle integriert, Daten gesammelt und analysiert werden und andererseits muss das Unternehmen in kürzester Zeit auf die so gewonnen Einblicke reagieren.

Den Kunden einbeziehen:

Informieren Sie den Kunden schon vorab genau, welche Inhalte er von der E-Mail Kommunikation mit Ihrem Unternehmen zu erwarten hat. Stellen Sie zunächst sicher, dass der Kunde mit dem Empfang der Nachricht einverstanden ist (Double-Opt-In). Zudem können Sie sich bereits bei der Registrierung nach seinen spezifischen Interessen erkundigen, die Sie dann zur Entwicklung der E-Mail Inhalte nutzen können.

Smarte Daten – statt alle Daten:
Daten sind heute wichtigste Grundlage für erfolgreiche Unternehmen, allerdings sind nicht alle Informationen für jeden Zweck gleich bedeutsam, deshalb: Überlegen Sie genau, welche Daten Sie wirklich benötigen, und machen Sie diese Überlegung und den Mehrwert für Ihre Kunden transparent. Sie werden sehen: Kunden geben gerne Daten preis, wenn sie genau wissen, was mit ihnen passiert.

Relevante und persönliche Kommunikation:
Kunden und Interessenten werden heute über diverse Kanäle von Informationen geflutet. Beachtung findet nur das, was auch wirklich wichtig und auf die persönlichen Anforderungen des Empfängers zugeschnitten ist. Überlegen Sie deshalb genau was Sie dem Leser mitteilen wollen – und versenden Sie nur dann, wenn Sie wirklich etwas zu sagen haben.

Kunden wollen ein Multi-Channel Erlebnis:
E-Mail Kommunikation allein wird den Anforderungen von Kunden und Interessenten nicht mehr gerecht werden. Kunden erwarten eine Integration der Kanäle, die es ihnen erlaubt, jederzeit über einen beliebigen Kanal mit dem Unternehmen in Kontakt zu treten. Wichtig dabei ist, die Kommunikation auf den Kunden auszurichten, über verschiedene Kanäle auszusteuern und diese miteinander zu verknüpfen.

Fazit – es kommt auf den Kunden an:
Marketingverantwortliche müssen sich darauf einstellen, dass der Kunde bestimmt welche Inhalte er erhalten möchte, und welche nicht. Das gilt auch für den Kanal über den er angesprochen werden will. Durch die richtige Technik, ein gutes Design und mit dem Fokus auf eine ausgeglichene Interaktion zwischen Kunde und Unternehmen sowie der Verknüpfung mit weiteren Kanälen, wird die E-Mail aber auch künftig noch ein starkes Instrument zur Kundengewinnung und –bindung bleiben.