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Was muss ein Permission Management System leisten?

Wie Kunden gezielt und datenschutzkonform angesprochen werden. Alle Opt-ins und Opt-outs werden rechtssicher zentral gespeichert und verwaltet.
Philipp Sorg | 15.04.2019
© Econda GmbH
 

Kennst du diesen einen Kunden? Er ist dein Lieblingskunde, denn du weißt alles über ihn. Du kennst seinen Namen, seine Vorlieben, seine Klamottengröße und noch mehr. Du weißt genau, wie du diesen Kunden gezielt ansprechen kannst. Ich bin sicher, dir schweben sogar schon einige Kampagnenideen im Kopf herum.

Stopp! Jetzt lass uns wieder in die Realität zurückkommen. DSGVO? Sollte dir was sagen, zumindest wenn du das letzte Jahr nicht komplett verschlafen hast.

Die DSGVO (Datenschutzgrundverordnung) an sich ist ja gar keine schlechte Sache. Jeder kann genau steuern, was mit seinen Daten gemacht wird. Das ist gut so. Für dich und mich als Freunde einer individuellen Kundenansprache stellt der korrekte Umgang damit allerdings eine Herausforderung dar.

Ist ein Permission Management System die Antwort?


Wie speichern wir unsere Daten, lagern sie und wissen, welchen Kunden wir wie ansprechen dürfen? Es gibt neben diesem Lieblingskunden schließlich noch eine viel größere Anzahl an Kunden, die dir eben nicht direkt sagen möchten, dass sie auf neonfarbene Unterwäsche stehen und die Clean Eating Bewegung schrecklich finden. Miriam hat sich beispielsweise für deinen Newsletter angemeldet, erlaubt aber keine Cookies auf ihrem Rechner. Micha ist ein Datenschutzfreak und erlaubt gar nichts, hat aber immerhin mal in deinem Shop eingekauft. Fragt am Ende noch, was wir mit seinen Daten machen, und will sie gelöscht haben. Das schreit ja geradezu nach einem vernünftiges Opt-in und Opt-out Management System.

Entspann dich! Es gibt für dieses Problem eine Lösung. Mit einem Permission Management System löst du dieses Problem elegant.

Die Legende des informierten Marketingprofessionals, der genau weiß welcher seiner Kunden auf welchem Gerät, zu welcher Zeit sein Opt-in gegeben hat, existiert. Das Besondere, sie bleibt nicht in einem verstaubten Buch, sondern sie kann zum Leben erweckt werden.

Was muss das Ziel eines Permission Management Systems sein?


Das Ziel ist dabei immer, dir bei deinem Vorhaben deine Interessenten und Kunden gezielt anzusprechen und maximal behilflich zu sein. Dabei muss natürlich alles datenschutzkonform zugehen. Im Kern bedeutet das, du musst jedes einzelne Zustimmungslevel deiner Kunden abbilden und in einer Datenbank speicher- und abrufbereit hinterlegen.

DSGVO-konform wird das Permission Management System, wenn du damit unter anderem folgende Punkte erfüllen kannst.
1. Informationsrecht zum Zeitpunkt der Erhebung
2. Auskunfts- und Widerspruchsrecht
3. Recht auf Berichtigung, Löschung und Einschränkung

Klingt gut - Wie funktioniert das in der Praxis?


Wir bei econda arbeiten genau an so einer Lösung. Was heißt arbeiten, wir haben diese Lösung bereits fertig und sie ist aktiv bei Kunden im Einsatz. Hier zeigen wir dir in Kurzform, wie wir das für unsere Kunden umsetzen: Für mehr Input haben wir genau zu diesem Thema eine kleine Blogserie erstellt.

Mittels Tracking-Technologie oder API-Zugriffen speichern wir alle möglichen Opt-ins/Opt-outs in einem zentralen Audit-Log. Dieses fungiert als Projektmanager, in welchem du alle erhobenen Daten einsehen und bearbeiten kannst.

Das bedeutet für dich schon mal kein Chaos mehr bei der Verwaltung der Daten. Denn wir kümmern uns zum Beispiel um die Nachweispflicht und die automatische Löschung bei Opt-outs. Das kannst du also alles auf deiner DSGVO – Checkliste abhaken. Es gibt aber noch einen zweiten Vorteil: Wir erfassen ja gezielt alle gegebenen Opt-ins. Der Effekt? Du kannst dieses Wissen nutzen, um deinen Kunden Empfehlungen auszuspielen, die sich am Grad ihrer Einwilligung orientieren. Das funktioniert sogar kanalübergreifend.

Erfolg mal vier?


Folgende Grafik zeigt dir, wie wir das System aufgebaut haben und welche Daten du für welchen Grad an personalisierter Ansprache benötigst.

Copyrights: Econda GmbH

Je nach Einwilligung ist es für dich als Marketingprofi nun möglich, unterschiedliche Daten zu nutzen, deine Kunden speziell anzusprechen und den entsprechenden Möglichkeiten nach sogar zu personalisieren. Wir unterscheiden dabei insgesamt 4 Ebenen der gegebenen Einwilligungen:

Level 0: No Permissions
Ohne Einwilligung können dynamische Inhalte basierend auf dem aktuellen Seitenkontext ausgespielt werden.

Level 1: Customer Relationship
Nach Login können personalisierte Inhalte basierend auf dem Kundenprofil ausgespielt werden. Es erfolgt keine persistente Verknüpfung von Gerät und Kunde

Level 2.1: Cookies accepted
Es können personalisierte Inhalte basierend auf Kurzzeitprofilen ausgespielt werden. Diese Profile existieren nur im Browser/App und sind begrenzt gültig.

Level 2.2: Profile Opt-in
Daten werden geräteübergreifend verknüpft und persistiert. Damit ist eine konsistente und umfassende Personalisierung über Geräte und Kanäle hinweg möglich.

Für dich als Kampagnenmanager bedeutet das stressfreieres Arbeiten und du bist rechtlich auf der sicheren Seite. Das System weiß, welchem Nutzer es deine Ads zeigen darf und welchem nicht.

econda ist spezialisiert auf Webanalyse, Empfehlungs- und Personalisierungslösungen. Mit Daten umgehen können wir also schon ziemlich gut. Unsere Expertise erweitern wir tagtäglich in spannenden Kundenprojekten. Du willst mehr über econda und unsere Lösungen erfahren? Dann schau auf unserer Website vorbei. Viel Spaß!

Solltest du Fragen zu dieser oder einer unserer anderen Lösungen haben, freuen wir uns auf deine Nachricht.