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Mobile Lead Generierung in 2011

Mobile Lead Genereierung in 2011
Frank Tausendfreund | 21.12.2010

Frank Tausendfreund blickt auf das Jahr 2010 zurück und zeigt, wie Online-Lead-Generierung ein integraler Bestandteil von vielen digitalen Marketingstrategien geworden ist. Eine Standortbestimmung mit Ausblick


Das Jahr 2010 brachte dem digitalen Marketingsektor große Veränderungen, weil Marketing-Manager immer größeren Wert auf Qualität und Rechtssicherheit legen und gleichzeitig mit minimalem Investment maximale Ergebnisse erzielen mussten. Vor diesem Hintergrund haben viele Unternehmen und Marketingmanager die Möglichkeiten der Online-Lead-Generierung und des Email-Marketings wiederentdeckt. Das Wachstum dieser Marketinginstrumente in 2010 war dementsprechend außerordentlich.


War der Markt zu Anfang des Jahres 2010 noch geprägt von Sponsoren-Datensammlungen durch welche die Unternehmen Online-Lead-Generierung und deren Funktionen näher kennenlernten und erkannten, welcher Return on Investment erzielt werden konnte, erkannte man im Laufe des Jahres immer mehr die deutlichen Vorteile von zielgerichteter Online-Lead-Generierung. Mittlerweile ist das neue Marketinginstrument zu einem festen Bestandteil von vielen Marketingkampagnen geworden. Dies hat zwei Gründe: zum Einen die Datenqualität und zum Anderen die großen Potentiale an Interessenten, die in kürzester Zeit generiert werden können. Damit werden zwei wesentliche Punkte in jeder Kampagne abgedeckt.


Online Lead Generierung bietet Unternehmen die Möglichkeit, nicht nur nackte Daten, sondern „hochinteressierte Leads“ zu kaufen. In der Vergangenheit kauften Unternehmen teure Sponsorenadressen, weil diese in großen Mengen verfügbar waren. Schnell jedoch wurden sich die Marketingmanager des negativen Return on Investment bewußt, der seinen Grund in der Tatsache hatte, dass nicht wusste, wo die Adressen erhoben wurden und ob der Kunde wirklich Interesse am spezifischen Produkt hatte. Im Unterschied dazu werden bei der Online-Lead-Generierung die Kontakte zielgruppenspezifisch, explizit und in Echtzeit für
das entsprechende Unternehmen oder Produkt gesammelt. Diese Daten werden dann über ein Datenqualitätsmodul bereinigt, was im Ergebnis zu qualifizierten Leads führt, die mit den exakten Spezifikationen des werbenden Unternehmens übereinstimmen und eine wesentlich höhere Umwandlungsrate gestatten.


Rechtliche Änderungen in 2010/2011

Die letzten Jahre haben weitreichende gesetzliche Änderungen für das Direktmarketing mit sich gebracht. Die neue Bundesdatenschutznovelle ist bereits in Kraft getreten und weitere Gesetzverschärfungen sind gefolgt oder werden folgen. So soll beispielsweise stets ein ausdrückliches Einverständnis für die Benutzung von Daten zu Werbezwecken abgefragt werden. Diese Regelung führt dazu, dass es im Telefonmarketing endgültig keine unaufgeforderten Anrufe mehr geben wird. Konsumenten müssen das Opt-In aktiv abgeben und Marketingunternehmen ihrerseits müssen nachweisen, wo die Daten generiert wurden. Ebenso muß der Nachweis erfolgen, dass die Gewinnung der Daten nachvollziehbar bzw. mit Einwilligung des Konsumenten erfolgte.


Mobile Media etabliert sich in 2011

Ein für unser Unternehmen wesentlicher Trend in 2011 wird die steigende Zahl von durch Mobile-Lead-Generierung, erzeugte Leads sein. Dabei werden neue Online-Marketingtechniken (wie zum Beispiel über iPhone Apps) genutzt und entwickelt. Auch
werden Marketingmanager in zunehmendem Maß mobil generierte Daten nutzen. Die Frage nach der Permission im mobilen Bereich eines Verbrauchers wird sich besonders aufgrund ihres steigenden Einflusses in immer größerem Maß stellen. Werden hier rechtssichere Permissions zur Verfügung gestellt, können Marketingmanager diese Portale nutzen, um neue Konsumentenleads zu generieren. Wenn zum Beispiel eine Person in einer App Ihre Daten weitergibt gibt, sollte diese Weitergabe stets mit einer ausdrücklichen Bestätigung der entsprechenden Willenserklärung einhergehen. Dies würde vielen Markenartiklern genau die Rechtssicherheit geben, die sie heute nicht haben. Die Akzeptanz beim Verbraucher würde erhöht, denn nur ein wirkliches Werbeeinverständnis auf dem mobilen Endgerät führt letztlich zum Erfolg.