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Social Media und E-Mail Studie für die sechs größten europäischen Online-Märkte

Italiener liegen beim Netzwerken vorn
Mapp Digital, LLC | 15.12.2010

· eCircle veröffentlicht europäische Vergleichszahlen der repräsentativen sechs Länder Studien-Serie zum digitalen Dialog mit Facebook, Twitter, E-Mail & Co.

· Studie gibt international agierenden Unternehmen erstmals Hinweise für die länderspezifische Aussteuerung ihrer Social Media und E-Mail Aktivitäten

· Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede in der Social Media Nutzungsintensität in den untersuchten Ländern

· Facebook ist nicht in allen untersuchten Märkten das Top Netzwerk

· E-Mail und Social Media funktionieren eindeutig komplementär



München, 15. Dezember 2010. Im internationalen Vergleich stellt sich heraus, dass viele unserer europäischen Nachbarländer den Deutschen beim Netzwerken eine Nasenlänge voraus sind. Die Italiener sind die Nummer Eins, wenn es um den digitalen Dialog mit Facebook, Twitter, E-Mail & Co. geht. Im Vergleich zu den anderen Ländern haben die Italiener die meisten Freunde in ihrem Netzwerk (durchschnittlich 87 Freunde). Weniger Kontakte sammeln hingegen die Deutschen (durchschnittlich 57 Freunde) und die Franzosen (durchschnittlich 53 Freunde). Auch in der Nutzungsintensität liegen Italiener vorn und besuchen ihr Profil mindestens einmal pro Woche (95 Prozent) und 67 Prozent sogar mindestens einmal täglich. Deutschland liegt allerdings mit 90 Prozent wöchentlicher und 64 Prozent täglicher Nutzung nur knapp dahinter. Das sind die europäischen Ergebnisse einer breit angelegten sechs Länder Studien-Serie zur Nutzung von Social Media und E-Mail der eCircle GmbH. Dazu wurden im Rahmen einer Onlinebefragung bis zu 1000 Personen in den sechs größten europäischen Märkten für Onlinewerbung befragt, wie diese E-Mail und Social Media Dienste nutzen. Die Befragung wurde in Kooperation mit Mediacom Science (Konzeption/Leitung) und GMI Online-Panels durchgeführt.



Deutschland, Frankreich und die Niederlande sind “E-Mail-Länder“

Wie der zweite Teil der eCircle Studie „Europäischer Social Media und E-Mail Monitor“ zeigt, muss man die sechs größten Onlinemarketing Märkte in Europa in zwei Gruppen teilen: Deutschland, Frankreich und die Niederlande kann man als “E-Mail-Länder“ bezeichnen, in denen ein Drittel der User tatsächlich nur per E-Mail bzw. Newsletter erreichbar ist. In Großbritannien, Italien und Spanien dagegen sind mehr als die Hälfte der Befragten Multi-Channel-User, also über den E-Mail und die Social Media Kanäle erreichbar.



Facebook ist das führende Netzwerk in fünf von sechs Ländern

Facebook ist das Top-Netzwerk in fast allen untersuchten Ländern – nur die Niederlande bringen das Facebook Monopol zu Fall. Die Holländer bleiben ihrem einheimischen Netzwerk Hyves treu (80 Prozent). Im Vergleich zu den restlichen Ländern, in denen sich der Großteil der User auf ein Netzwerk verteilt, sind die deutschen Social Networker in mehreren Netzwerken aufzufinden: 60 Prozent setzen auf Facebook, 50 Prozent auf die VZ Netzwerke und 36 Prozent auf Wer-kennt-wen.



Es gibt noch viel Fan- und Follower-Potential bei den Fan Pages von Unternehmen

Die Unternehmen in allen Ländern dürfen sich noch mehr Fans und Follower wünschen. Die Briten und Italiener sind hier auf dem Vormarsch – fast ein Drittel der Social Media Nutzer sind dort schon Fans einer Marke. In Spanien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland können jedoch nur weniger als ein Viertel über die Unternehmensprofile oder Twitter Accounts erreicht werden.



90 Prozent haben mindestens einen Newsletter abonniert - die Nutzung der SWYN-Funktion wird in Europa aber noch wenig angenommen

Rund 90 Prozent der Befragten in Deutschland, Italien, Frankreich und den Niederlanden haben einen oder mehrere Newsletter abonniert. Nur in Großbritannien und Spanien liegt der Anteil der Newsletter Anmelder etwas niedriger bei rund 70 Prozent. Die User zeigen allerdings bei der SWYN-Funktion (Share with your Network) in allen Ländern nur wenig Engagement. Hier haben nur die Twitter User ein stärkeres Bewusstsein und benutzen dieses Feature deutlich häufiger. Auffällig ist, dass selbst die User von Social Media noch wenig Interesse für SWYN zeigen. Nur in Italien (14 Prozent) und Frankreich (13 Prozent) haben über 10 Prozent das Feature schon einmal genutzt. „Was uns wirklich überrascht hat, ist die Tatsache, wie groß auf internationaler Ebene die Schnittmenge zwischen Social Media und Newsletter-Lesern wirklich ist“, erklärt Volker Wiewer CEO von eCircle. „International agierenden Marken ermöglicht diese Studie erstmals, Ihre Social Media und E-Mail-Aktivitäten länderspezifisch gezielt auszurichten.“