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Re-Targeting über E-Mail Marketing - die Potenziale erkennen

Nur jeder fünfte Händler (20,4 Prozent) setzt Re-Targeting ein, um den Verkauf seiner Produkte anzukurbeln.
artegic AG | 18.11.2013
Mehr als eine halbe Millionen Online-Shops sind laut einer Schätzung von iBusiness in Deutschland aktiv. Der Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Kunden ist groß. Die Margen schrumpfen, die Budgets sind begrenzt. Dennoch verschenken die deutschen Händler viel Potenzial beim digitalen Marketing. Zum Beispiel weiß jeder achte nicht, was Re-Targeting ist, so die Studie Online Dialogmarketing im Retail. Dabei ist diese Online-Werbeform, mit der es möglich ist, gezielt Nutzer anzusprechen, die schon einmal im Shop waren, nachweislich ein Conversion-Booster.

Auch in Bezug auf den tatsächlichen Einsatz dieses Marketinginstruments sind die Online-Händler sehr zurück haltend. Nur jeder fünfte (20,4 Prozent) setzt Re-Targeting ein, um den Verkauf seiner Produkte anzukurbeln. Immerhin weitere 26,3 Prozent planen den Einsatz.

Re-Targeting per E-Mail
Re-Targeting gilt als klassisches Thema im Display Advertising. Ruft ein Kunde ein Produkt in einem Online Shop auf, kauft es aber nicht, werden ihm im weiteren Verlauf seiner Online Nutzung Banner mit diesem oder einem vergleichbaren Produkt angezeigt. Re-Targeting ist jedoch auch im E-Mail Marketing eine effiziente Maßnahme. Die klassische Form des Re-Targetings im E-Mail Marketing sind sog. Warenkorbabbrecher-Mails. Wenn der Kunde seinen Warenkorb befüllt, den Kauf aber nicht abschliesst, können Sie ihn, nach einer gewissen Zeitspanne, mittels E-Mail automatisiert auf den “stehengelassenen” Warenkorb hinweisen und hoffentlich reaktivieren. Als zusätzlichen Anreiz können Sie einen Coupon in die E-Mail integrieren, der einen Nachlass auf den Warenkorb gewährt. Dies funktioniert jedoch nur, wenn sich der Kunde zu diesem Zeitpunkt bereits in Ihrem Shop angemeldet hat und Sie ihn so identifizieren können. Vorsicht: wenn der Kunde seine Daten erstmalig für den Kauf abgibt und diesen dann abbricht, ist der Zweck der Datenerhebung erloschen. Sie dürfen dann nicht mehr per E-Mail nachfassen. Daher ist es ratsam, bereits vor dem Checkout ein E-Mail Opt-In einzuholen.

Re-Targeting im E-Mail Marketing kann aber noch mehr. Es ist nicht zwingend notwendig, dass der Kunde seinen Warenkorb bereits befüllt hat. Re-Targeting Mails können auch auf Basis von angesehenen oder gesuchten Produkten ausgesteuert werden. Die Identifizierung des Kunden erfolgt z.B. bei Anmeldung, bei Besuch aus dem Newsletter, über Cookies oder Fingerprints. Im Ausblick wird Retargeting nur ein Baustein sein in der Automatisierung von Kommunikation im Kundenlebenszyklus, basierend auf einer Vielzahl von profilrelevanten Erkenntnissen (Big Data).

Studie zum kostenfreien Download
Für die Studie Online-Dialogmarketing im Retail 2016 wurden 662 Handelsunternehmen in Deutschland von Juli bis September 2013 per Online-Fragebogen befragt. Die Studie kann kostenlos heruntergeladen werden unter http://www.artegic.de/retailstudie

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