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Tipps für perfekte Online-Formulare

Leadgenerierung: So schaffen Sie neue Kontakte! Jegliche Kommunikation, auch die, die Online stattfindet, sollte geben und nehmen sein.
Rainer R. Lammel | 20.05.2019
© Pixabay / Geralt
 
Der Onliner ist in aller Regel an für ihn nützlichen Inhalten interessiert. Sei es an einem Newsletter, White-Paper oder einfach Informationen mit Mehrwert. Deshalb sind niederschwellige Formulare und hochwertiger Content Schlüssel zu neuen Kontakten, sprich neuen Leads.

Der onlineaffine Mensch bezahlt zwar nicht gerne, aber hochwertigen Content sollte man nicht verschleudern. Das alte Sprichwort: was nichts kostet ist nichts wert, gilt immer noch. Den mit viel Mühe und Fachwissen erstellte Content, sollte mit der Währung "Daten" bezahlt werden. Sinnvoll ist nicht nur die E-Mail-Adresse, sondern auch Daten für die persönliche Anrede abzufordern.

Kann der "Content-Interessent" kontaktiert werden und mit Namen angesprochen werden, ist einer weiteren Qualifikation die Türe geöffnet. Nicht selten wird nach einer Phase des Lead-Nurturings ein Interessent zum Kunden konvertiert.

Soweit, so schön! Lassen Sie uns einen Schritt zurückgehen. Da gibt es mindestens einen Stolperstein, den Sie beachten sollten!

Der Austausch "Content gegen Daten" geht über ein Online-Formular.


Beispielsweise können Daten gegen Content, über ein Formular zum Download eines WhitePapers oder Anmeldung zu einem Event, ausgetauscht werden. Legen Sie den Interessenten keine Steine in den Weg.

Perfekte Online-Formulare
© Fotolia

Sorgen Sie dafür, dass Anmelde-, Registrierungs- oder Downloadformulare optimal aufgebaut sind.

Gestalten Sie Anmelde-, Registrierungsprozesse mit dem Double-OptIn-Verfahren, also rechtssicher und DSGVO-konform. Damit Sie keinen Interessenten verlieren, gebe ich Ihnen eine ganze Reihe von Tipps, die bei der Erstellung optimaler Online-Formulare helfen.

TOP 1: Halten Sie das Formular unbedingt einfach!


• Das Formular muss leicht und auf einen Blick erfassbar sein. Es darf keine Hürde zum ersehnten Content sein.
• Versetzen Sie sich in die Lage der Person von der Sie Informationen möchten.
• Verständlich und inhaltlich, absolut präzise, sollten Sie die Begriffe im Formular formulieren.
• Schreiben Sie in kurzen und prägnanten Bezeichnungen. Eindeutigkeit und Klarheit schützt Sie vor Angaben die Ihnen nicht weiterhelfen.
• Beispielsweise lässt das Wort „Anschrift“ zu viele Freiräume für Interpretationen. Soll die Straße mit oder ohne Hausnummer sein? Ist PLZ und Ort nötig?
• Gruppieren Sie das Formular nach zusammengehörigen Feldern. Vorname und Nachname, PLZ und ORT, etc.
• Einfache, stilistisch reduzierte Formulare kommen der Wahrnehmung des Menschen entgegen.
• Setzen Sie jedoch auf das Corporate Design Ihres Hauses. Wiedererkennung ist bei der Wahrnehmung hilfreich.
• Arbeiten Sie nur ganz dezent mit Farben. Das hilft der Übersichtlichkeit.
• Die Felder sollten alle mit Maus und Tab erreichbar sein.
• Das Formular muss auf dem SmartPhone ebenso leicht lesbar, wie leicht auszufüllen sein. Denken Sie unbedingt daran, dass beim SmartPhone die Maus der Finger ist.
• Der „Abschicken“- Button sollte klar erkennbar und zum Klicken (ver)führen. Das sorgt für eine ultimative Handlungsaufforderung.
• Trotz aller Einfachheit sollten Sie bei problematischen Abfragen erklären, wozu Sie die Daten brauchen und welchen Nutzen der Interessent davon hat.

TOP 2: In der Kürze liegt die Würze!


• Die altbekannte Forderung der Datensparsamkeit, hilft Ihnen den Interessenten bei der Datenabgabe nicht zu überfordern.
• Differenzieren Sie in der Menge der abgefragten Daten. Tritt der Interessent das erste Mal mit Ihnen in Kontakt, z.B. bei der Anmeldung zum Newsletter, reicht schon die E-Mail-Adresse. Oder geht es um Fachwissen aus einem WhitePaper oder eine kostenlose Artikelfolge via E-Mail. Dann sind sicherlich mehr Angaben gerechtfertigt.
• Beachten Sie das Kopplungsverbot laut DSGVO. Machen Sie von Anfang an klar, wertvollen Content, wie oben beschrieben, sich mit Daten bezahlen zu lassen.
• Unterscheiden Sie bei allen Formularen zwischen Pflichtangaben und freiwilligen Angaben. Die Anmeldung zum Newsletter gestattet nur die E-Mail-Adresse und die Zustimmung zur Datenschutzerklärung als Pflichtangabe zu deklarieren.
• Beim Ausfüllen der Formulare sollte der Interessent nicht scrollen müssen.

TOP 3: Werden Sie „emotional“!


• Eine Optik mit positiver Ausstrahlung lädt zum Ausfüllen Ihres Formulars ein.
• Erklären Sie, warum Sie diese Datensammelei veranstalten und bitten Sie den Interessenten zu helfen, damit Sie Ihm die bestmöglichen Informationen geben zu können.
• Ein „kleiner“ Mehrwert als Anreiz wirkt manchmal Wunder. Halten Sie sich aber die „Incentive-Jäger“ vom Hals.
• Ein Dank nach dem Absenden sorgt für ein gutes Gefühl beim Datenspender und einen guten Einstieg in die weitere Kommunikation.
• Bei der Anmeldung zum Newsletter, kann eine Vorschau eines besonders gut gelungenen Newsletters, die Hürde zur Anmeldung verringern.

TOP 4: So machen Sie sich das Leben schwer!


• Das Formular ist zu umfangreich und der Interessent erkennt den Nutzen in Relation der abgeforderten Zeit nicht mehr. Das "Tauschgeschäft" wird als einseitig empfunden.
• Die Struktur des Formulars ist unübersichtlich, verschachtelt oder wird als kompliziert empfunden.
• Halten Sie Ihre Versprechen beim Deal, Daten gegen nützliche Information. Enttäuschung beim ersten Newsletter oder beim Lesen des White-Papers durch flaches Geblubber, sorgt ganz schnell für den Abbruch der noch jungen Beziehung zum Lead.

Jetzt fehlt nur noch eine intelligente Möglichkeit einfach und schnell Formulare zu erstellen. Da hilft der folgende Artikel - hier geht´s zum "Assistent der Ihnen hilft mit Leichtigkeit Ihre Formular-Idee umzusetzen".


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