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Opt-In auf der Website wird schwerer

Konsumenten erhalten mehr Mails, reagieren aber weniger. Eine Studie zeigt, warum Relevanz und Klarheit beim Opt-in entscheidend sind.
06.02.26

- 71 % erhalten mehr Werbe-Mails, nur 14 % schenken ihnen mehr Aufmerksamkeit
- 67 % haben sich bei Marken für E-Mail, 56 % für SMS angemeldet
- 40 % der Marketer kämpfen mit niedrigen Formular-Conversions


Die Aufmerksamkeit der Konsumenten hält mit der wachsenden Zahl an Marketingbotschaften nicht Schritt. Laut einer Studie von Intuit Mailchimp erhalten 71 Prozent der Befragten mehr Werbe-Mails, doch nur 14 Prozent schenken diesen auch mehr Aufmerksamkeit. Ähnlich verhält es sich bei SMS. Für Marken wird das Opt-in damit zu einem der wenigen Momente, in denen sie noch eine direkte, erlaubnisbasierte Beziehung aufbauen können, wie EmailInsider berichtet. 


Opt-in bleibt relevant, aber anspruchsvoller
Trotz der Herausforderungen sind E-Mail und SMS keine Auslaufmodelle. 67 Prozent der Konsumenten haben sich bereits bei Marken für E-Mail-Kommunikation angemeldet, 56 Prozent für SMS. Gleichzeitig investieren Unternehmen weiter stark in diese Kanäle. Dennoch berichten 40 Prozent der Marketer von Problemen mit niedrigen Formular-Conversions, etwa durch zu hohe Reibung oder unklare Mehrwerte. 


Relevanz schlägt Volumen
Ein zentrales Ergebnis der Studie: Der Weg zum Opt-in entscheidet über den Erfolg. Vorabkontakte über Social Media, Anzeigen oder Inhalte prägen die Wahrnehmung der Marke und beeinflussen die Anmeldebereitschaft. Doch nur ein Drittel der Marketer stimmt Messaging und Timing über alle Kanäle hinweg vollständig ab. Die Studienautoren betonen, dass nicht mehr Volumen, sondern klare, konsistente Kommunikation der Schlüssel zu erfolgreichen Opt-ins ist.