print logo

Mit KI zum perfekten Betreff

Künstliche Intelligenz im Marketing - wie hilft sie Unternehmen bereits und wie erstellt Sie grandiose Newsletter-Betreffzeilen?
Henrik Roth | 23.09.2021
Mit KI im E-Mail-Marketing die richtige Botschaft versenden © Freepik
 

Wenn man an künstliche Intelligenz (KI) denkt, hat das beispiellose Wachstum im Zusammenhang mit der Digitalisierung und Automatisierung sowohl Menschen als auch Unternehmen aktiv in die Lage versetzt, zuvor Undenkbares zu erreichen. Sie ist schon lang keine zukunftsferne Vision mehr, sondern vielmehr schon ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Alltags und hilft uns bereits in zahlreichen Situationen, wie zum Beispiel bei der Erstellung der Überschrift dieses Beitrags.

Man denke nur an traditionelle Navigationssysteme wie TomTom, die schon so gut wie komplett durch Google Maps ersetzt worden sind. Nicht nur, weil Google Maps kostenlos als App zur Verfügung steht, sondern vor allem wegen der Fähigkeit, Verzögerungen durch Stau vorherzusagen oder die Menschen daran zu erinnern, wann sie sich auf den Weg zur Arbeit machen müssen, um pünktlich zu sein. 

Ein anderes Beispiel ist die uns allen bekannte Alexa, die du nicht nur nach dem morgigen Wetter oder dem nächsten Pizza-Restaurant in der Umgebung fragen kannst, sondern die dir bereits Witze erzählen oder sogar mit dir ,,Smalltalk’’ führen kann. Ganz schön beeindruckend, wenn du mich fragst. 

Indem wir Maschinen die Fähigkeit gegeben haben, zu denken und wie Menschen zu agieren, haben wir in der Welt der Computer einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ein Schritt, der sich nicht mehr rückgängig machen lässt und für manch einen sogar beängstigend sein mag.

Aber wie definiert man künstliche Intelligenz eigentlich? Und wie hilft uns die künstliche Intelligenz schon heute im Marketing? 

 

Künstliche Intelligenz - eine kurze Definition

Künstliche Intelligenz ist so facettenreich wie komplex und lässt sich deshalb nicht pauschal definieren. Man könnte die KI-Technologie kann als den Zweig der Informatik definieren, der sich mit der Entwicklung intelligenter Maschinen befasst, die sowohl denken, als auch handeln können wie echte menschliche Wesen. Sie zielt in erster Linie darauf ab, die Problemlösungs- und Entscheidungsfähigkeiten des menschlichen Verstandes zu imitieren und kann vielseitig eingesetzt werden. Künstliche Intelligenz ist also viel mehr als nur ein implementierter Algorithmus. 

 

Einige Beispiele für spezifische Anwendung von künstlicher Intelligenz sind: 

 

  • Chatbots im Kundenservice, um Kunden schneller helfen und ihnen effiziente Lösungen und Antworten liefern zu können
  • Empfehlungsmaschinen, die auf Grundlage des Nutzerverhaltens Empfehlungen für Serien, Filme oder Videos aussprechen
  • intelligente Assistenten, wie z.B fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme (ADAS) oder automatisiertes Fahren in Autos 

 

Dies sind aber nur einige von unzähligen Anwendungsgebieten. Weitere Anwendungen umfassen zum Beispiel Spracherkennung wie es Siri von Apple macht, maschinelles Sehen oder die Verarbeitung natürlicher Sprache. Letzteres schauen wir uns in diesem Beitrag genauer an, vor allem wie sich Unternehmen die Verarbeitung natürlicher Sprache im Marketing zu Nutze machen. 

 

Künstliche Intelligenz im Marketing - wie hilft sie Unternehmen bereits?

 

Die Verarbeitung natürlicher Sprache (Natural Language Processing, NLP) definiert den Teil der Informatik - genauer gesagt den Zweig der KI -, der Computern die Fähigkeit verleiht, geschriebenen und gesprochenen Text auf die gleiche Weise zu verstehen und zu verarbeiten wie Menschen. Damit ist die künstliche Intelligenz in der Lage dazu, selbständig Texte, wie zum Beispiel für Marketing-Kampagnen, zu generieren. Texte, die so gut sind, dass man sie manchmal nicht einmal von menschlich geschriebenen Texten differenzieren kann.

Ein spezifischer Anwendungsbereich ist hier die Nutzung von künstlicher Intelligenz bei der Erstellung von Betreffzeilen, sprich den sog. Überschriften für E-Mail Newsletter.

Gerade im digitalen Marketing ist eine persönliche Kundenansprache essenziell, um ihnen einen echten Mehrwert bieten zu können und als Marke in Erinnerung zu bleiben. Newsletter-Betreffzeilen sind hier also ein wirkungsvolles Medium, um bereits vorhandenen Kunden sowohl interessante als auch relevante Werbebotschaften zu vermitteln. 

Denn Kunden werden gerade heutzutage täglich mit unzählbaren Mengen an E-Mails und Werbung konfrontiert. Umso wichtiger ist es also, eine gute Betreffzeile zu generieren, um aus der Masse der E-Mails herauszustechen. Betreffzeilen haben ohne Frage einen erheblichen Einfluss auf die Öffnungsraten von Newslettern und sollten deshalb gut bedacht sein.

Hier kommt künstliche Intelligenz ins Spiel, genauer noch sogenannte Copywriting Software beziehungsweise Betreffzeilen-Generatoren. Mit diesen können Unternehmen mit nur einem Klick personalisierte und einzigartige Newsletter-Betreffzeilen erstellen, auf die ihre Kunden positiv reagieren. Wie das genau funktioniert? Dazu folgend mehr. 

 

So erstellt künstliche Intelligenz Newsletter Betreffzeilen für dich 

Die erste Frage die im Zusammehang mit künstlicher Intelligenz und Newsletter-Betreffzeilen aufkommt ist sicherlich, woher die Software die Daten entnimmt und wie diese dann zu Inhalten geformt werden. 

Dies geschieht in einem zweistufigen Prozess: Im ersten Schritt werden mithilfe von GPT-3, einem Sprachproduktionssystem das auf 175 Millionen Synapsen basiert, Marketingtexte generiert. Aufgrund des gewaltigen neuronalen Netzwerks über das die künstliche Intelligenz verfügt, können schon mit nur minimalen Vorgaben ganze Texte selbständig generiert und ergänzt werden. 

Diese neu generierten Texte, die in ganz unterschiedlichen Formen existieren, seien es Produktbeschreibungen, Slogans, Google Ads oder eben Newsletter-Betreffzeilen können dann im nächsten Schritt auf ihre Performance getestet werden. Sie werden also darauf getestet, wie potenzielle oder auch bestehende Kunden sie wahrnehmen und mit welchen Dimensionen Kunden die Inhalte assoziieren. 

Unternehmen erhalten so von der Copywriting-Software exklusive und tiefe Einblicke in das Konsumentenverhalten, sprich ihren Emotionen, Erwartungen und Assoziationen. Basierend darauf können die generierten Newsletter-Betreffzeilen entweder so übernommen oder bei Bedarf noch angepasst werden, um dem Kunden ein optimales Erlebnis bieten zu können und gezielte Emotionen bei ihnen hervorzurufen. 

Man könnte also auch sagen, dass die Software dem Unternehmen eine Art Empfehlung gibt, damit es basierend auf den Ergebnissen der Analyse die besten Erfolge erzielen kann und dabei gleichzeitig authentisch bleibt. Denn Authentizität ist bei der Vermittlung einer Markenbotschaft wichtiger denn je, wenn man den sozialen Wandel der letzten Jahre mit einbezieht. 

 

Ein Beispiel aus der Praxis

In einem Projekt für Migros Online, dem größten digitalen Supermarkt der Schweiz, wurden einige Betreffzeilen erstellt, welche in über 30 A/B Tests auf die Probe gestellt worden sind. Aus dem Satz ,,Migros Online nur mit dem Migros Login’’ ist mithilfe von neuroflash ,,Migros Login - für Ihre Sicherheit wird hier gesorgt’’ geworden. 

Es ist festgestellt worden, dass die zweite Variante eine signifikant höhere Öffnungsrate, um genau zu sein von 5 Prozent, erzielte. Das Wort ,,Sicherheit’’ hat hier den entscheidenden Unterschied gemacht. Und das ist nicht allzu überraschend, denn der Großteil der Menschen assoziiert das Wort Sicherheit mit bestimmten Emotionen wie zum Beispiel Geborgenheit, Schutz oder Stabilität und sind deshalb eher dazu bewegt, die entsprechende E-Mail zu öffnen. 

Die Analyse und der strategische Einsatz von diesen Assoziationen bildet die Basis der KI-Software von neuroflash. Hier wird fundierent auf großen Datenmengen vorausgesagt, welche Assoziationen und Emotionen durch bestimmte Wörter ausgelöst werden. Unternehmen können dann anhand dieser Erkenntnisse gezielte Werbebotschaften generieren, die nicht nur zu höheren Öffnungsraten sondern auch Konversionen führt. 

Das lässt sich auch im folgenden Beispiel erkennen: Der Slogan ,,Leckere Schokolade - Überraschung im Paket’’ löst bei Kunden, wie sich aus der Analyse neuroflash Software entnehmen lässt, ein Gefühl des Glücks aus. 

In einem weiteren Beispiel sind Slogans/Newsletter-Betreffzeilen für die Marke Haribo generiert worden. Ausgewählt wurden folgende vier Slogans:

Im nächsten Schritt werden die Dimensionen bestimmt, auf welche die Slogans getestet werden sollen. Hier gilt es, sich zu fragen: Welche Gefühle möchte ich meinen Kunden vermitteln? Wie sollen die Kunden sich fühlen, wenn sie die Slogans lesen? Welche Unternehmenswerte möchte ich nach außen tragen? In diesem Beispiel wurden die Dimensionen ,,Glück’’, ,,Fröhlichkeit’’, und ,,vielfältig’’ ausgewählt. 

Die künstliche Intelligenz kann nun anhand dieser Vorgaben ermitteln, welcher Slogan sich mit den Vorstellungen des Unternehmens bzw. der Kunden deckt und die Botschaft am effektivsten vermitteln kann. Die Ergebnisse lassen sich anhand der Visualisierung direkt ablesen und das Unternehmen, in diesem Fall Haribo, kann entscheiden welcher Slogan für die Kampagne verwendet werden soll und ihn bei Bedarf noch weiter anpassen und optimieren. 

Die Nutzung künstlicher Intelligenz bietet hier also eine Hilfestellung darin, zu ermitteln, welche Slogans bzw. Newsletter-Betreffzeilen aller Voraussicht nach am erfolgreichsten bei der entsprechenden Zielgruppe sein werden. Die neuroflash Software testet Betreffzeilen aber natürlich nicht nur, sondern kann sie auch selbst generieren und berücksichtigt dabei die Anforderungen deines Unternehmens. Generische Betreffzeilen und niedrige Öffnungsraten sind damit passé. 

Du sparst also nicht nur Unmengen an Zeit, sondern auch Ressourcen ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen. 



Zusammenfassend

Es steht außer Frage, dass künstliche Intelligenz uns in unserem Alltag bereits ungemein bereichert; doch auch was die Content-Erstellung für deine Marketingkampagnen angeht bringt künstliche Intelligenz zahlreiche Vorteile mit sich. 

Unternehmen können nicht nur wertvolle Zeit und Ressourcen sparen, sondern gleichzeitig Inhalte generieren die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden und Zielgruppe zugeschnitten sind. Und das ganz ohne Kompromisse, wenn es um die Qualität der Inhalte geht. 

Gerade in der schnellebigen Gesellschaft heute und der unfassbaren Masse an Informationen ist es oftmals schwierig, sein Alleinstellungsmerkmal authentisch zu vermitteln. Es reicht schon lange nicht mehr aus, generische Betreffzeilen für verschiedene Produkte zu generieren. Persönliche Kundenansprache ist, wie bereits am Anfang erwähnt, das A und O im Marketing. 

Künstliche Intelligenz kann Unternehmen hier eine Menge Aufwand ersparen und effektive Ergebnisse liefern, indem sie einzigartige und beeindruckende Newsletter-Betreffzeilen für dich erstellt. 

Bist auch du bereit für Betreffzeilen, welche mithilfe von KI generiert wurden? Unsere Software kann dir dabei helfen, die passenden Wörter zu finden, um deine Öffnungsraten durch die Decke gehen zu lassen. Kontaktiere uns gerne oder melde dich für eine kostenlose Testphase an.

Img of Henrik Roth
Über Henrik Roth

Henrik Roth gründete sein erstes Start-up mit 14 Jahren und beschäftigt sich seitdem mit Digital Marketing und Unternehmertum.

Kommentare

  • datasolut GmbH datasolut GmbH: Experten für personalisierte Kommunikation durch künstliche Intelligenz im Marketing, Vertrieb und Service.

  • qtqtqyqy qytqyqyqy

  • HSLU Die Hochschule Luzern ist die forschungsstärkste Hochschule der Schweiz zum Thema CRM.