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Automobil Newsletter auf dem Prüfstand

Gemeinsam mit den Marktforschern von Psyma Research+Consulting wurden ausgewählte Automobil-Newsletter im Rahmen einer Benchmark-Studie verglichen.


Wer es heute am cleversten versteht, seine Produktvorzüge an die passende Zielgruppe zu bringen, macht das Rennen bei potenziellen Käufern. Dabei gilt es, den richtigen Informations- und Emotionsmix individuell zu kommuni-zieren. Deshalb haben sich gerade E-Mail-Newsletter als Kommunikations-instrument quer durch alle Branchen etabliert. Sie können personalisiert und günstig in großen Stückzahlen verschickt werden. Doch einfache Produktion und Verbreitung sollten Marketingverantwortliche nicht dazu verleiten, E-Mail-Aktionen zu wenig Aufmerksamkeit zu schenken. Dass beim elektro-nischen Werbebrief in Teilen noch vieles besser gemacht werden kann, zeigt auch das Ergebnis der hier vorgestellten Benchmark-Studie. Gemeinsam mit den Marktforschern von Psyma Research+Consulting wurden ausgewählte Newsletter verglichen.

Mehr Aktualität bei Inhalten gewünscht
In der Benchmark-Studie wurde untersucht, wie dreizehn der am meisten gelesenen Automobil-Newsletter bei den Befragten ankommen. Mehr als zehntausend Teilnehmer wurden zu Abonnement, Gestaltung, Aktualität, Relevanz sowie Umfang und Erscheinungsweise befragt. 5.785 davon gaben an, mindestens einen der vorgegebenen Newsletter zu abonnieren. Die Gestaltung wurde durchweg als gut beurteilt. Auch die Tatsache, dass nur eine einfache und schnelle Newsletter-Registrierung zu einer hohen Anmelderate führt, haben Online-Werbetreibende mittlerweile gelernt. Das bestätigen auch achtzig Prozent der befragten Abonnenten von Automobil-Newslettern. Auch mit Umfang und Versandintervall sind die Befragten zufrieden.

Optimierungsbedarf gibt es nach Angaben der Abonnenten jedoch bei den Inhalten. Laut Studie beschäftigt sich bei zwölf der dreizehn getesteten Newsletter weniger als die Hälfte der Abonnenten intensiver mit dem News-letter. Die Werte pendeln sich bei unbefriedigenden 35 bis 45 Prozent ein. Das bestätigen auch die Resultate der Benchmark-Studien zu Newsletter im Versandhandel und Touristik. Und die Gründe liegen auf der Hand: Gut die Hälfte aller Abonnenten möchte mit deutlich interessanteren Angeboten beliefert werden. Eine ansprechende Gestaltung allein reicht nicht aus, um die Lust zum Lesen anzuregen.

Was tun, um beim Abonnenten-TÜV nicht durchzufallen
Mit einem einheitlichen Newsletter trifft man selten den individuellen Geschmack. Was dem einen zu viel ist, ist dem anderen zu wenig. Dabei geben Daten und Technologie längst her, was Direktmarketer für individualisierte und priorisierte Angebote brauchen. Die erhobenen Daten aus der Anmeldung helfen bereits, den Abonnenten besser einzuschätzen. Zusätzlich kann man sich einen professionellen Daten- und Adress-Dienstleister an die Seite holen. Diese Variante hat den Charme, auf externe Zusatzinfos zugreifen zu können, um damit die eigenen Datenbestände anzureichern. Auch die Reaktionen der User auf bereits versandte Newsletter sollte genau analysiert werden. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse helfen, Kampagnen zielgruppengerechter und damit effizienter abzuwickeln.

Mit Inhalten, die auf das jeweilige Nutzerprofil abgestimmt sind, erreicht der Absender nicht nur seinen Posteingang, sondern den Empfänger selbst. Denn aufmerksam gelesen wird, worauf man wartet, was sich von der allgemeinen Informationsflut abhebt. Es sollte relevant und aktuell sein und den Nerv der Zeit und das individuelle Interesse treffen. Um dann noch aus dem Leser einen Käufer zu machen, bedarf es häufig nur eines Extras. So wirken beispielsweise ein Treuerabatt bei langjährigen Abonnenten oder ein Einstiegsangebot bei Neukunden Wunder bei der Kaufgunst.

All das beweist: Um die Wünsche der Adressaten zu treffen, müssen Newsletter nach Zielgruppen-Segmenten differenziert werden. Schließlich ist nicht jeder Abonnent an jeder Leistung oder jedem Produkt interessiert. Die Umsetzung ist dann reine Geschmackssache. Einerseits können mehre-re zielgruppenspezifische Newsletter verschickt werden. Ebenso kann auch ein variabel programmierbarer Newsletter verschickt werden. Dabei werden unterschiedliche Varianten passend nach Empfänger mit den individuellen Angeboten versendet. Online-Marketer, die all das berücksichtigen, haben zufriedene Abonnenten – und das ist die beste Voraussetzung, Neukunden zu gewinnen.