Praktische CRM-Strategien jenseits der Tool-Diskussion
Das sind die Themen:
Business vor IT: CRM als Umsatztreiber etablieren
CRM muss in der Verantwortung des Business liegen, nicht der IT-Abteilung. Nur das Business ist für den Umsatz verantwortlich - und CRM muss messbaren Umsatzbeitrag leisten. Starten Sie mit konkreten Use Cases und nutzen Sie vorhandene Tools maximal aus, bevor Sie neue Systeme einführen.
Klein anfangen, groß denken: Der schrittweise Aufbau
Erfolgreiche CRM-Implementierung beginnt mit einem konkreten Anwendungsfall. Testen Sie auf bestehenden Kanälen, isolieren Sie Effekte und bauen Sie schrittweise aus. Eine RFM-Segmentierung (Recency, Frequency, Monetary) reicht für den Start und ermöglicht bereits kraftvolle Automationen.
Content ist King: Ohne Inhalte keine Personalisierung
Personalisierung funktioniert nur mit durchdachtem Content. Planen Sie ein komplettes Marketing-Jahr durch und erstellen Sie modulare Newsletter-Templates. 80-90% des Sortiments bleiben meist gleich - investieren Sie einmal in qualitativ hochwertigen Content für Ihre umsatzstärksten Kategorien.
Integration statt Isolation: Marketing und Einkauf verzahnen
Die Zukunft liegt in der intelligenten Verzahnung von Marketing- und Einkaufszielen. Personalisierung kann Lagerbestände optimieren, ohne Preise zu reduzieren - durch zielgenaue Ausspielung an die richtigen Kunden. Das spart Logistikkosten und erhöht gleichzeitig die Kundenzufriedenheit.
Tool-Auswahl: Anforderungen vor Features
Definieren Sie fünf konkrete Potenziale, wie Sie mehr Umsatz generieren wollen, bevor Sie Tools vergleichen. Prüfen Sie nicht nur Hard Facts, sondern auch Soft Facts wie Support-Qualität und Entwickler-Zugang. Vereinbaren Sie messbare Erfolgskriterien für die Tool-Abnahme.