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Warum Performance Marketing allein nicht reicht

Roundtable-Gespräch mit Hornbach, Mediaplan und Nayoki zeigt, wie man Kreativität, Reichweite und Kundenbeziehungen in Einklang bringt.
 


Das sind die Themen:


Reichweite ist wieder König – Performance allein reicht nicht

Performance-Marketing war lange Zeit das Maß aller Dinge. Doch das hat nicht funktioniert: Unternehmen wie Adidas, Nike und Uber haben massiv in Performance investiert und sind damit gescheitert. Der Grund ist simpel – wer niemand kennt, wird nicht gekauft. Reichweite und Branding bilden die notwendige Grundlage, damit Performance-Marketing überhaupt Ergebnisse bringt. Die Rückkehr zu klassischen Massenmedien ist keine Nostalgie, sondern eine Notwendigkeit.


Die 60-40-Regel ist tot – jedes Unternehmen braucht seine eigene Formel

Es gibt keine universelle Marketing-Formel, die für alle funktioniert. Hornbach zum Beispiel folgt keinen starren Regeln, sondern analysiert kontinuierlich ihre Kunden und deren Mediennutzung. Dann agieren sie entsprechend und passen ihre Strategie jedes Quartal an. Der Weg ist nicht vorgeschrieben – jede Marke muss für sich selbst entdecken, wer sie ist, wen sie erreichen möchte und welcher Media-Mix dafür nötig ist.


Kreativität schlägt Technologie – immer noch

Gute Ideen funktionieren. Der Unterschied liegt nicht in der Technologie, sondern darin, wie Du deine Botschaft inszenierst. Hornbach nennt das „Media-Inszenierung" statt Mediaplanung: Die kreative Idee bestimmt, wie und wo sie gespielt wird. Mit begrenztem Budget brauchst Du noch mehr Kreativität, nicht mehr Tools. Das ist anspruchsvoll – aber es funktioniert.


Kundenbeziehung ist das Fundament – nicht Manipulation

Langfristig erfolgreiche Marken denken nicht in Kampagnen-Silos. Sie bauen echte Beziehungen auf: Gute Produkte, ehrliche Kommunikation, seriöser Service. Das funktioniert sowohl mit KI-Agenten als auch ohne. Wer seine Kunden veräppelt oder ihnen minderwertige Produkte andreht, kann beliebig viel Geld ausgeben – es wird nicht funktionieren. Der Kundenfokus ist nicht optional, er ist essentiell.


KI wird kommen – aber Marke und Nutzen bleiben entscheidend

KI-Agenten werden in den nächsten zwei Jahren einen großen Platz einnehmen. Doch das ist kein Grund zur Panik. Je besser deine Marke ist, je besser dein Produkt und dein Content, desto eher wird dich die KI finden. Das Komplexer-Werden hilft nicht – es ist vielmehr ein Moment, sich auf das Wesentliche zurückzubesinnen: Was zählt für Kunden wirklich?