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Im vergangenen Jahr war die E-Mail in Deutschland die am häufigsten genutze Art zu kommunizieren. Junge Zielgruppen bevorzugen jedoch andere Dienste.
08.07.20 | Interessanter Artikel bei Statistisches Bundesamt
E-Mail-Kommunikation gewinnt © Freepik / monsterstudio
 

Schon vor der Corona-Krise hat jede zweite Person in Deutschland per Videochat oder Telefonie über das Internet kommuniziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, nutzten 52 % der rund 74 Millionen Menschen ab 10 Jahren in Deutschland im 1. Quartal 2019 (Video-)Telefonate zum Beispiel über Skype, Zoom, Facetime, WhatsApp oder Viber. 


Die häufigste Internetaktivität war die Kommunikation per E-Mail (79 %), dicht gefolgt von der Suche nach Informationen über Waren und Dienstleistungen für private Zwecke (78 %). Weitere häufige Tätigkeiten waren die Kommunikation über Sofortnachrichtendienste wie WhatsApp oder Telegram (71 %), das Lesen von Online-Nachrichten (64 %), die Suche nach Informationen zu Gesundheitsthemen (60 %), Online-Banking (53 %), die Teilnahme an sozialen Netzwerken wie Twitter, Facebook, Snapchat oder Instagram (48 %) und das Musikhören über Internetradio oder Online-Streaming-Dienste wie Spotify (47 %). Insgesamt waren 88 % der Bevölkerung ab 10 Jahren (65 Millionen) im 1. Quartal 2019 online. 


Jüngere kommunizieren besonders häufig über Sofortnachrichtendienste und soziale Netzwerke 


Je nach Altersklasse gab es unterschiedliche Schwerpunkte bei den Online-Aktivitäten. Die schnelle Kommunikation über das Internet war den Jüngeren besonders wichtig. 93 % der 12,1 Millionen 10- bis 24-Jährigen nutzten dafür Sofortnachrichtendienste. 78 % führten (Video-)Telefonate oder beteiligten sich an sozialen Netzwerken. Und 76 % tauschten sich per E-Mail aus. Weit vorne lagen in dieser Altersgruppe auch das Musikhören über das Internet (84 %) sowie die Informationssuche über Waren und Dienstleistungen (78 %).