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Alternativen zum herkömmlichen Tracking, die die Datenqualität und -zuverlässigkeit deutlich verbessern und gleichzeitig DSGVO-konform sind.
14.09.22 | Interessanter Artikel bei mapp
Alternativen zu herkömmlichem Tracking © Freepik
 

SO FUNKTIONIERT HERKÖMMLICHES TRACKING


Keine Sorge: Wir wissen, dass du weißt, wie konventionelles Tracking funktioniert. Aber wir wollen dein Gedächtnis etwas auffrischen, damit du besser verstehst, welche Schwierigkeiten bestehen und wo das alte System unserer Meinung nach an seine Grenzen stößt.


Seit der Einführung des Web-Trackings hat sich die Funktionsweise kaum verändert.  Wenn eine Seite geladen wird, veranlasst die Implementierung eines nicht sichtbaren Pixels (ja, eines echten Bildpixels) auf der Seite des Servers, das Pixel zu laden – ein Zeichen dafür, dass die Seite geöffnet wurde. Das Pixel setzt auch ein Cookie, das Informationen über die Aktionen auf der Seite sowie den Folgeseiten liefert und so ein detailliertes und aufschlussreiches Kundenprofil erstellt. Dies macht es einfach, Besucher auf der Grundlage ihrer Interessen anzusprechen oder erneut zu aktivieren – mit Anzeigen oder Marketing-Ansprache.


Bei dem Wort Cookie beginnt ein Teil des Problems. Third-Party Cookies, die Aktivitäten über mehrere Folge-Domains hinweg verfolgen können, gehören der Vergangenheit an. Die meisten Browser (z. B. Safari, Mozilla Firefox und bald auch Google Chrome) setzen Third-Party Cookies ein Ende – und damit auch allen damit verbundenen Tracking-Verfahren, die Drittanbieterdaten erzeugten. Darüber hinaus arbeiten die Browser-Anbieter daran, Schlupflöcher zu schließen, die Werbetreibende aktuell nutzen, um die für Third-Party Cookies geltenden Einschränkungen zu umgehen. Aktuell werden häufig First-Party Cookies für ein weitreichenderes Tracking „zweckentfremdet“. Diese Kombination führt zu einer Verschlechterung der Datenqualität.


Haben Werbetreibende deswegen schlaflose Nächte? Das kann sein. Aber für Marketingexperten besteht Hoffnung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, weiterhin eine hohe Datenqualität zu erhalten, ohne dass Third-Party Cookies nötig wären werden oder eine starke Beeinträchtigung durch Blocker auftritt.


 WERBEBLOCKER IM VERGLEICH ZU TRACKING-BLOCKERN


Zunächst müssen wir zwischen Werbe-Blockern der Tracking-Blockern unterscheiden. Während die erste Methode darauf abzielt, Werbung zu blockieren, häufiger verwendet wird und auch die Datenqualität beeinträchtigen kann, dienen die Tracking-Blocker nur einem einzigen Zweck: Sie sollen verhindern, dass Daten erfasst werden. Beide sind in der Regel browserbasiert und häufig in der Form von Plugins zu finden, haben aber unterschiedliche Aufgaben.