Jede zweite Spam-Mail ist schädlich
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- 51 % der Weihnachts-Spam-Mails sind bösartig, zeigt Bitdefender-Analyse
- Top-Ziele: USA (47 %), Indien (14 %), Deutschland (11 %) weltweit
- Häufigste Betrugsmasche: kostenlose Giveaways kombiniert mit Marken
Zur Weihnachtszeit steigt die Zahl der Spam-Mails deutlich an, wie die Analyse von Bitdefender zeigt. Zwischen dem 1. November und dem 15. Dezember waren 51 % der Weihnachts-Spam-Mails bösartig, berichtet MediaPost. Häufig werden Betreffzeilen wie „Claim Your Free Heavy-Duty Christmas Tree Stand“ oder „Get Set for Christmas – Free Yeti Rambler Tumbler“ verwendet, um Empfänger zu täuschen.
Die Spam-Welle ist ein globales Phänomen: Hauptziele sind die USA (47 %), Indien (14 %) und Deutschland (11 %). Die Quellen der Spam-Mails liegen ebenfalls international, vorrangig in den USA (35 %), den Niederlanden (12 %) und dem Vereinigten Königreich (6 %). Der Grund liegt in einem wachsenden internationalen Spam-Ökosystem, das Botnets, gekaperte Server und missbräuchlich genutzte E-Mail-Plattformen einsetzt.
Die dominierende Betrugsmasche sind sogenannte Giveaway- oder Umfrage-Betrügereien. Dabei werden vertrauenswürdige Marken mit angeblich kostenlosen Geschenken kombiniert. Nutzer sollen nur eine kurze Umfrage ausfüllen oder persönliche Daten bestätigen, um das Geschenk zu erhalten. Diese Strategie wirkt besonders effektiv, da sie bekannte Marken mit festlichem Design und dem Versprechen von wertvollen Gratisartikeln kombiniert.