Spam-Hersteller bekommt jetzt CMO
© freepik / 1rawpixel
- Jason Levine wird erster Chief Marketing Officer bei Hormel Foods
- Verantwortlich für Markenstrategie, Digital Marketing und Plattformen
- Fokus auf datengetriebene, konsumentenorientierte Markenentwicklung
Hormel Foods hat eine neue Position geschaffen: Jason Levine wurde als erster Chief Marketing Officer des Unternehmens ernannt, berichtet Digital Commerce 360. Die neue Rolle unterstreicht die Ambition von Hormel, Marketing strategisch zu stärken und langfristiges Wachstum über das gesamte Markenportfolio zu unterstützen. Levine bringt über zwei Jahrzehnte Erfahrung im Konsumgütermarketing mit, unter anderem als CMO bei Mondelēz North America und zuletzt bei PIM Brands.
In seiner Funktion wird Levine die Markenstrategie, digitale Marketingfähigkeiten sowie die Entwicklung skalierbarer Marketingplattformen verantworten. Das Unternehmen bündelt dafür sämtliche Business-Analytics-Funktionen – einschließlich Umsatzwachstumsmanagement, Marken- und Shopper-Analysen – unter der Brand Fuel Organisation, die auch Innovation, Verbraucher- und Shopper-Insights, E-Commerce, digitale Inhalte und Markenkommunikation umfasst.
Hormel betont, dass der neue CMO stärker auf konsumentenorientiertes Marketing setzt und Daten sowie Technologie nutzt, um Markenentwicklung und Innovation kanalübergreifend voranzutreiben. John Ghingo, Präsident von Hormel Foods, hebt Levines Expertise in globalem Markenaufbau, Innovation und digitaler Strategie hervor und sieht in seiner Führung die Chance, das volle Potenzial bekannter Marken wie Planters, Skippy, Spam, Applegate und Jennie-O auszuschöpfen. Levine verfügt über einen MBA der Tulane University und einen Bachelor-Abschluss in Betriebswirtschaft von der Northeastern University. Mit dieser strategischen Positionierung will Hormel Foods seine Marketingprozesse modernisieren und die Markenstärke nachhaltig steigern.
Hormel ist in Deutschland vor allem für das Produkt SPAM (Kunstwort aus Spiced Ham) bekannt. Das Wort entstand in den 1930ern und hat sich durch seine Produktionsstärke in den 1970ern zum Synonym für Massenproduktion gewandelt. Später wurde der Name auch für Massenmails verwendet.