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Triggermails mit dreifacher Conversion

US-E-Commerce wächst stark, doch nur wenige Marken profitieren. Höhere Kaufabsicht macht Klicks seltener, aber wertvoller.
20.01.26

- US-E-Commerce-Bestellungen stiegen 2025 um 147 % gegenüber Vorjahr
- 5 % der Marken erzielten 54 % des gesamten Bestellwachstums
- Automatisierte E-Mails lieferten 25 % des E-Mail-Umsatzes bei 1,7 % Volumen

Der E-Commerce in den USA verzeichnete 2025 ein starkes Wachstum, das jedoch sehr ungleich verteilt war. Während die Gesamtzahl der Bestellungen deutlich zunahm, entfiel mehr als die Hälfte des Wachstums auf lediglich fünf Prozent der Marken. Erfolgreich waren vor allem Unternehmen, die ihr Marketing schnell an verändertes Kaufverhalten anpassen konnten, berichtet MediaPost.


Konsumenten interagierten seltener mit Marketingmaßnahmen, zeigten dafür aber eine deutlich höhere Kaufabsicht. Das spiegelte sich auch im Warenkorb wider: Der durchschnittliche Bestellwert stieg spürbar. Klicks wurden damit knapper, zugleich aber wertvoller. Statt Reichweite zu maximieren, lohnte es sich, Relevanz und Effizienz in den Mittelpunkt zu stellen. Besonders deutlich wurde dieser Effekt im E-Mail-Marketing. Verhaltensbasierte, automatisierte Nachrichten erzielten einen überproportional hohen Umsatzanteil, obwohl sie nur einen kleinen Teil des Versandvolumens ausmachten. Ihre Conversion-Raten lagen um ein Vielfaches höher als bei klassischen Kampagnenmails.


Der Report zeigt: Marketing, das auf vorhandene Kaufabsicht reagiert, funktioniert besser als breite, unterbrechende Kommunikation. Für Marketingmanager bedeutet das, Automatisierung, Daten und Trigger stärker zu nutzen und Marketingprozesse konsequent am tatsächlichen Nutzerverhalten auszurichten.