E-Mails werden auch beim Begräbnis gecheckt
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- Viele prüfen Mails sogar im Urlaub oder auf Events
- 18 % checken E-Mails sogar bei Beerdigungen
- Hauptgründe sind Angst, etwas zu verpassen
Viele prüfen Mails sogar im Urlaub oder auf Events und zeigen damit, wie stark berufliche Kommunikation den Alltag prägt. Laut Studie greifen Berufstätige auch außerhalb der Arbeitszeit regelmäßig zum Postfach – etwa nach Feierabend, im Bett oder sogar im Auto. Die ständige Erreichbarkeit ist für viele längst zur Gewohnheit geworden, wie MediaPost berichtet.
Extreme Beispiele zeigen Entwicklung
18 % checken E-Mails sogar bei Beerdigungen, was die zunehmende Verschmelzung von Arbeit und Freizeit verdeutlicht. Besonders Vielverdiener sind noch häufiger betroffen und prüfen ihre Nachrichten in nahezu jeder Situation. Selbst im Urlaub bleibt die Inbox für viele präsent, auch wenn nicht immer aktiv geantwortet wird.
Psychologischer Druck als Treiber
Hauptgründe sind Angst, etwas zu verpassen sowie der Druck, zuverlässig zu wirken oder nicht den Anschluss zu verlieren. Viele Nutzer geben an, reflexartig ihre Mails zu prüfen oder aus Neugier nicht widerstehen zu können. Gleichzeitig führt dieses Verhalten häufig zu Stress: Ein Großteil kehrt aus dem Urlaub bereits überfordert an den Arbeitsplatz zurück.