KI macht E-Mail-Marketing nicht schneller
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- 82 % der Arbeitszeit fließen in die E-Mail-Produktion
- 70 % der Teams nutzen KI, aber nur 29 % fortgeschritten
- 85 % verpassten Kampagnenstarts wegen interner Abläufe
Eine Studie von Knak unter 333 Marketingverantwortlichen zeigt: KI ist im E-Mail-Marketing bereits weit verbreitet, führt aber noch nicht automatisch zu deutlich effizienteren Abläufen. Rund 70 Prozent der befragten Teams setzen entsprechende Technologien ein, wie Crm Blog. Trotzdem entfällt bei 82 Prozent mindestens die Hälfte der Arbeitszeit auf die Produktion, während strategische Aufgaben deutlich weniger Raum erhalten.
Der Engpass liegt im Prozess
Die größten Zeitfresser entstehen nicht unbedingt bei der Texterstellung, sondern bei der Zusammenarbeit. Bei 60 Prozent der Teams arbeiten mindestens vier Personen an einer E-Mail, 69 Prozent durchlaufen zwei bis drei Überarbeitungsrunden. Freigaben, Design und Abstimmungen gehören zu den häufigsten Ursachen für Verzögerungen. Entsprechend haben 85 Prozent der Teams im vergangenen Jahr mindestens einen Kampagnenstart aufgrund interner Abläufe verpasst.
KI muss stärker integriert werden
Das Problem: KI wird häufig nur für einzelne Aufgaben wie Textentwürfe eingesetzt. 88 Prozent der Teams müssen KI-Ergebnisse anschließend noch überarbeiten. Erfolgreicher sind Organisationen, die KI direkt in den gesamten Produktionsprozess integrieren und ihr Zugriff auf Markenrichtlinien, Templates und Freigabelogik geben. Beispiele von Amazon und Google Cloud zeigen, dass dadurch erhebliche Zeitgewinne möglich sind.
Prozesse vor Tools optimieren
Für Marketingteams ergibt sich daraus eine klare Priorität: Erst sollten Beteiligte, Freigaben und Korrekturschleifen analysiert und vereinfacht werden. Anschließend kann KI dort eingesetzt werden, wo sie den gesamten Workflow beschleunigt. Entscheidend ist somit nicht möglichst viel KI, sondern ein effizienter Prozess, in dem KI ihre Stärken tatsächlich ausspielen kann.