Was uns im Marketing 2026 erwartet
Das sind die Themen:
Strategie schlägt Tools – Die unterschätzte Grundlage
Marketing verliert sich in 80 Buzzwords und vergisst das Wesentliche. Strategie, Kundenverstehen und Markenpositionierung rangieren deutlich hinter operativen Einzelmaßnahmen. Das Problem: Ohne strategisches Fundament wird KI zum Symptomverstärker, nicht zur Lösung. Wer zuerst klärt, wer die Marke ist und was sie will, kann Tools gezielt einsetzen.
Kundenzentrierung nur in der Theorie real
Customer Journey rangiert zwar auf Platz vier – wird aber völlig missverstanden. Statt echten Kundenverstehen geht es oft nur um technisches Tracking. Die Konsequenz: Marken bauen schneller Hamsterräder statt intelligentes Marketing. Wer seine Zielgruppe psychologisch versteht, nutzt Tools kohärent und nicht chaotisch.
Authentizität gewinnt gegen Purpose-Marketing-Geflüster
Purpose-Driven-Marketing ist vielen zur Marketing-Farce geworden – unternehmen inszenieren Haltung, die ihre Produkte nicht haben. Besser: Authentische Marken mit klarem Markenkern, die ihre Haltung leben statt nur zu reden. Lufthansa-Nachhaltigkeit oder Softdrink-Weltretter funktionieren nicht mehr und kosten Glaubwürdigkeit.
KI ist Werkzeug, nicht Wunderwaffe – Menschen sind der Driver
Der größte Irrglaube: KI erledigt die Arbeit allein. Coca-Cola bewies 2024 das Gegenteil – auch mit generativer KI braucht es Geschmack, Strategie und menschliche Entscheidungen dahinter. Neue Berufsbilder entstehen, alte verschwinden, aber der strategische Kopf bleibt unverzichtbar. Wer KI nur als Kostentreiber betrachtet, scheitert.
Daten ohne Kontext sind blind – Die unterschätzte Balance
Unternehmen sammeln Datenberge, verstehen aber ihre Kunden nicht. Auch Marketing Mixed Modeling braucht relevante Daten UND menschliche Interpretation. Die Zukunft liegt nicht in noch mehr Automatisierung, sondern in Marketing Resource Management – wer arbeitet woran, was kostet es, was bringt es?