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Eine Besonderheit von Marketing Automation Kampagnen ist, dass diese üblicherweise nicht fix terminiert sind, sondern durch Trigger gesteuert werden.
14.04.21 | Interessanter Artikel bei artegic
Überschneidungen bei Automation-Kampagnen vermeiden © Freepik
 

Eine Besonderheit von Marketing Automation Kampagnen ist, dass diese üblicherweise nicht fix terminiert sind, sondern durch Trigger gesteuert werden, die bei jedem Kunden zu einem anderen Zeitpunkt ausgelöst werden. Doch je mehr Kampagnen Sie gleichzeitig laufen haben, desto größer ist auch die Gefahr von Überschneidungen. Einige Beispiele:


- Geburtstagsmails werden am Geburtstag des jeweiligen Kunden versendet.

- Willkommensstrecken starten, sobald sich ein Kunde für den zugehörigen Service (z.B. Ihren Newsletter, Ihren Shop oder Ihre Cloud-Software) registriert.


- After-Sales Kampagnen (z.B. Cross- und Upsells oder Zufriedenheitsbefragungen) starten nach einem Kauf.


- Lead Nurturing Kampagnen werden durch einen Download oder eine Teilnahme an einem Webinar ausgelöst.


Je mehr sie kommunizieren, desto größer ist die Gefahr von Überschneidungen zwischen verschiedenen Kampagnen. Diese Überschneidungen können inhaltlicher Art sein, z.B. das gleiche Angebot aus verschiedenen Kampagnen. Noch schneller passiert jedoch, dass der Kunde einfach zu viele E-Mails auf einmal bekommt und sich davon genervt fühlt.


Überschneidungen verhindern


Mit diesen drei Möglichkeiten, verhindern Sie überschneidende Kampagnen:


1. Sie gestalten die Abläufe Ihrer Marketing Automation Kampagnen so, dass Überschneidungen möglichst gering sind. Berücksichtigen Sie bei jeder neuen Kampagne die Abhängigkeiten zu anderen Marketing Automation Kampagnen und sonstigen Versänden. Vorteil: eine perfekte Orchestrierung. Nachteil: sehr komplex zu planen und zu managen.


2. Sie definieren Prioritäten – d.h. wenn eine Kampagne für einen Kunden läuft, werden alle anderen mit geringerer Priorität nicht ausgeführt, pausiert oder abgebrochen. Vorteil: klare Prioritäten auch im Hinblick auf die Ziele mit dem Kunden. Nachteil: mitunter laufen niedrig priorisierte Kampagnen dann sehr selten oder gar nicht.


3. Sie richten über ein sog. Frequency Capping eine maximale Versandfrequenz für alle Ihre Kampagnen ein. Dann wird über alle Kampagnen hinweg nur eine Maximalanzahl an Messages ausgespielt. Vorteil: meist sehr einfach zu planen. Nachteil: mitunter werden aufeinander aufbauende Kampagnen dadurch beeinträchtigt, weil einzelne Schritte wegfallen.