Mit E-Mail-Marketing zum 36 Millionen Dollar Umsatz
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- Flodesk erzielt über 36 Mio. US-Dollar Jahresumsatz
- Das Startup wuchs ohne externe Investoren oder Venture Capital
- Y Combinator lehnte das Unternehmen frühzeitig ab
Rebecca Shostak und ihr Team haben mit Flodesk einen bemerkenswerten Erfolg erzielt: Das Startup überschritt kürzlich die Marke von 36 Millionen US-Dollar Jahresumsatz. Besonders bemerkenswert ist, dass Flodesk ohne externe Investitionen gewachsen ist – und das, obwohl Y Combinator, einer der renommiertesten Startup-Inkubatoren, das Unternehmen zunächst ablehnte. Shostak wurde kürzlich zur CEO ernannt und führt das Unternehmen gemeinsam mit den Mitgründern Martha Bitar und Trong Dong, wie IT Boltwise berichtet.
E-Mail-Marketing neu gedacht
Flodesk richtet sich an kleine Unternehmen und Einzelunternehmer, die professionell gestaltete, gebrandete E-Mails erstellen möchten – ohne Designer oder komplexe Tools. Während viele Investoren E-Mail-Marketing lange als überholt betrachteten, setzten die Gründer bewusst auf diesen Kanal. Ihre Überzeugung: E-Mail bleibt ein zentraler, direkter Kommunikationsweg zwischen Marken und Kunden.
Bootstrapping als Wettbewerbsvorteil
Die Entscheidung, Flodesk aus eigenen Mitteln zu finanzieren, verschaffte dem Unternehmen Unabhängigkeit und Flexibilität. Statt schnellem Wachstum um jeden Preis lag der Fokus auf Produktqualität und Nutzerbedürfnissen. Der Erfolg von Flodesk zeigt, dass auch vermeintlich „alte“ Marketingdisziplinen großes Potenzial haben – wenn sie modern, nutzerzentriert und konsequent umgesetzt werden.