Fast jede zweite Marketing-Mail landet im Spam
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- Rund 45 % aller Marketing-E-Mails erreichen den Posteingang nicht
- Fehlende Authentifizierung ist Hauptursache für Spam-Zustellung
- Google, Microsoft und Yahoo verschärfen Anforderungen an Versender
Laut MailGenius und dem Gartner Digital Marketing Benchmark Report gehört eine schlechte E-Mail-Zustellbarkeit inzwischen zu den drei wichtigsten Gründen, warum B2B-Kampagnen ihre geplanten ROI-Ziele verfehlen. Hauptursachen sind fehlerhaft konfigurierte Authentifizierungsverfahren wie SPF, DKIM und DMARC sowie eine schlechte Senderreputation oder Blacklist-Einträge. Diese Probleme seien in den meisten Fällen vermeidbar und könnten durch Tests vor dem Versand erkannt werden.
Seit den verschärften Vorgaben für Massenversender sind korrekt konfigurierte Authentifizierungsverfahren praktisch Pflicht. Dennoch validieren laut einer Forrester-Studie weniger als 40 Prozent der B2B-Absender ihre SPF-, DKIM- und DMARC-Einstellungen regelmäßig vor Kampagnenstarts. MailGenius, das nach eigenen Angaben jährlich mehr als eine Million E-Mails analysiert, sieht darin einen der häufigsten Gründe für Spam-Zustellungen.
Nach Angaben von MailGenius konzentrieren sich viele Marketingteams auf Betreffzeilen, Inhalte oder Versandzeitpunkte, prüfen aber nicht die technische Zustellbarkeit. Dadurch bleiben Probleme wie eine unzureichende DMARC-Konfiguration oder Blacklist-Einträge oft monatelang unentdeckt. Das Unternehmen empfiehlt deshalb, jede Kampagne vor dem Versand technisch zu testen, um die Inbox-Platzierung zu verbessern und Umsatzverluste durch vermeidbare Zustellprobleme zu verhindern.