Outlook sperrt weitere Dateianhänge
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- Ab Mitte November blockiert Outlook zusätzlich die Formate .msix und .msixbundle
- Microsofts Outlook-Blockliste umfasst derzeit 133 Dateiformate
- Als Alternative empfiehlt Microsoft Cloud-Links oder komprimierte Dateien
Microsoft nimmt ab Mitte November zwei weitere Dateiformate in die Sperrliste von Outlook auf: MSIX und MSIXBUNDLE. Die Änderung betrifft Outlook im Web sowie das neue Outlook für Windows, berichtet Chip. Ziel ist es, Risiken durch potenziell schädliche E-Mail-Anhänge weiter zu reduzieren.
Die bestehende Blockliste umfasst bereits 133 Dateitypen. Dazu zählen ausführbare Programme wie EXE-Dateien, Skripte, Installationspakete sowie verschiedene System- und Konfigurationsdateien. Solche Dateien können von Angreifern genutzt werden, um Schadsoftware zu verbreiten oder unbefugten Zugriff auf Geräte zu erlangen. Da MSIX- und MSIXBUNDLE-Dateien vergleichsweise selten eingesetzt werden, rechnet Microsoft mit geringen Auswirkungen auf den Arbeitsalltag.
Wenn Outlook einen Anhang blockiert, empfiehlt Microsoft vor allem den Austausch über Cloud-Speicher: Nutzer laden die Datei hoch und versenden einen Freigabelink. Alternativ können sie Dateien komprimieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Dateiendung vorübergehend umzubenennen und nach dem Empfang wiederherzustellen. Diese Methode sollte allerdings nur mit vertrauenswürdigen Empfängern und unter Beachtung der Sicherheitsrichtlinien des Unternehmens genutzt werden. IT- und Marketingteams sollten prüfen, ob sie die betroffenen Formate im Arbeitsalltag verwenden. Ein abgestimmter Prozess für den sicheren Dateiaustausch hilft, Unterbrechungen zu vermeiden und Sicherheitsanforderungen einzuhalten.