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Erfolgreiches Mobile E-Mail Marketing verlangt auch nach optimierten Landingpages

Die Gestaltung von Webinhalten verlangt nach Nutzerfreundlichkeit - das gilt besonders für mobile Landingpages.
Stefan Mies | 04.04.2012
Das Design von Produkten und Anwendungen hat sich in den letzten Jahren verändert – weg von reiner Funktionalität hin zu mehr Nutzerfreundlichkeit. Dazu hat nicht zuletzt auch der Erfolg von Unternehmen wie Apple beigetragen, die bei ihren Produkten auf einfache, intuitive Bedienung setzen. Dies gilt auch bei der Gestaltung von Webinhalten – besonders im mobilen Bereich, wo die kleinen Bildschirme nach Übersichtlichkeit verlangen.

Dabei ist die mobile Optimierung von E-Mails nur ein Schritt. Eine für mobile Nutzer ansprechende E-Mail mag zum Klick verführen, ihre Wirkung verfliegt jedoch schnell, wenn die folgende Landingpage nicht ebenfalls nutzerfreundlich gestaltet wurde. Laut der aktuellen artegic Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012” beklagen sich etwa ein Fünftel der Nutzer mobiler E-Mails über die fehlende mobile Optimierung von nachgelagerten Landingpages.

Doch selbst im stationären Web gibt es noch Nachholbedarf. Laut einer aktuellen Forrester Studie genügen ganze 97 Prozent der Websites nicht den Ansprüchen der Nutzer hinsichtlich Usability. Und das, obwohl sich Kritikpunkte wie etwa die schlechte Lesbarkeit von Texten oder eine umständliche Nutzerführung leicht beheben liessen. Oftmals können bereits geringe Anpassungen zu signifikanten Verbesserungen führen.

Eine grössere Herausforderung ist die nutzerfreundliche Gestaltung mobiler Landingpages. Die artegic AG hat 6 Tipps zusammen gestellt, die bei der Gestaltung mobiler Landingpages berücksichtigt werden sollten.

1. Lesefreundlichkeit priorisieren
Die kleinen Bildschirme mobiler Endgeräte erschweren das Lesen von Texten. Daher sollte die nutzerfreundliche, anstrengungslose Lesbarkeit von Texten die höchste Priorität bekommen. Eine reduzierte Gestaltung, die der Lesbarkeit zu Gute kommt, ist im Zweifelsfall aufwendigen grafischen Elementen vorzuziehen. Deutliche Kontraste, ausreichend große Zeilenabstände und klar strukturiende Absätze erleichtern die Erfassung von Texten auf mobilen Endgeräten.

2. Maximalbreiten beachten
Langes Scrollen gilt als großes Hindernis bei der Nutzung mobiler Online-Inhalte. Um besonders horizontales Scrollen zu vermeiden, sollten mobile Landingpages die Breite von 320 Pixeln nicht überschreiten.

3. Conversionschritte reduzieren
Der Aufruf einer Landingpage ist üblicherweise noch nicht das Ende eines Conversionprozesses. Je nach beabsichtigter Conversion muss der Kunde noch weitere Schritte unternehmen – beispielsweise durch den Checkout-Prozess nach einem Kauf navigieren oder seine Daten für ein Gewinnspiel eintragen. Mit jedem zusätzlichen Schritt steigt jedoch die Gefahr, dass der Kunde den Prozess abbricht. Dies gilt besonders für mobile Kunden, da diese oftmals weniger Geduld mitbringen. Conversionprozesse sollten daher immer so kurz wie möglich gehalten werden. Auch abgefragte Daten sollten sich auf das nötigste beschränken, denn jedes zusätzliche Feld zum Ausfüllen bedeutet mitunter mühseliges Tippen auf einer kleinen Smartphone (Touch-)Tastatur.

4. Ladezeiten beachten
Trotz deutlich gestiegener Bandbreiten ist die Datenübertragung im mobilen Internet noch immer signifikant langsamer als über einen stationären Breitbandanschluss. Eine Landingpage, die auf dem heimischen PC in Millisekunden lädt, baut sich auf dem Smartphone möglicherweise nur langsam auf. Lange Wartezeiten führen jedoch zu hohen Abbruchraten bei den Kunden. Daher sollten mobile Landingpages möglichst bandbreitenschonend konzipiert werden. Datenintensive Bilder oder HTML-Elemente sollten vermieden werden.

5. Nur die nötigsten Informationen platzieren
Um Texte kurz zu halten und nicht zu viel Zeit vom Kunden zu verlangen, sollten nur so viel Informationen auf der Landingpage integriert werden, wie für den Abschluss der Conversion wirklich nötig sind. Aufwendige Produktbeschreibungen sollten auf die wichtigsten Fakten gekürzt werden, anstatt umfangreicher Galerien sollte sich auf das aussagekräftigste Produktbild beschränkt werden, usw. Ausführlichere Informationen können verlink werden, so dass der Kunde sie bei Interesse trotzdem abrufen kann.

6. Navigationselemente für den Touchscreen optimieren
Mobile Endgeräte werden üblicherweise über einen Touchscreen bedient. Der Finger ersetzt den Mauszeiger. Dies erschwert möglicherweise das Anklicken von einzelnen Elementen. Buttons oder Links sollten daher immer ausreichend groß designt werden, um auch dickeren Fingern ein präzises Anklicken zu ermöglichen.

Erfahren Sie mehr über die Präferenzen mobiler E-Mail Nutzer in der artegic Studie “Mobile E-Mail Marketing 2012”. Die Studie findet sich hier zum Download: http://www.artegic.de/mobile-email-marketing

Pressekontakt:
artegic AG
Zanderstraße 7
53177 Bonn

Herr Stefan Mies

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Über die artegic AG:
Die artegic AG unterstützt Unternehmen beim Aufbau von loyalen und profitablen B-to-B- und B-to-C-Kundenbeziehungen über Online-Kanäle. Das Leistungsportfolio umfasst strategische Beratung, Technologien und Business-Services für Online-CRM und Dialogmarketing per E-Mail, RSS, Mobile und Social Media.

Mit der Online-CRM-Technologie ELAINE FIVE bietet artegic eine leistungsfähige und einzigartige Lösung für die übergreifende Durchführung von Kampagnen sowie die Marketing-Automatisierung auf Basis von selbst schärfenden analytischen Kundenprofilen.

International werden jeden Monat über ELAINE FIVE Technologie rund 1,3 Mrd. E-Mails, SMS und Social Media Messages versandt. artegic greift dabei als assoziiertes Unternehmen auf das Know-how der Fraunhofer Gesellschaft zurück sowie auf die Expertise aus langjährigen Best-Practices mit namhaften Kunden wie RTL, A.T.U, Web.de, REWE, maxdome, Hyundai sowie den Bundesministerien der Finanzen und der Justiz.