Warum 70% Datenqualität echte Personalisierung verhindert
Das sind die Themen:
Datenqualität vor Personalisierung
Die meisten Unternehmen haben eine Datenqualität von nur 70-80%. Bevor Sie in Hyperpersonalisierung investieren, sollten Sie Ihre Datengrundlage stabilisieren. Ein einfacher Qualitätsindex aus Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit reicht aus. Ohne saubere Daten verschlechtert Personalisierung sogar das Kundenerlebnis.
Marketing und Vertrieb müssen zusammenarbeiten
In vielen Unternehmen arbeiten Marketing und Sales gegeneinander statt miteinander. Interdisziplinäre Teams, die gemeinsam auf die Customer Journey blicken, lösen dieses Problem. Das gemeinsame Ziel: mehr Umsatz bei zufriedenen Kunden. Governance-Strukturen mit klaren Spielregeln verstärken diesen Effekt.
Weniger ist mehr bei der Segmentierung
Statt 15.000 MarTech-Tools zu verwenden, sollten Sie sich auf 2-3 Kernlösungen konzentrieren. Marketing Automation mit mehrstufigen, leicht personalisierten Kampagnen bringt oft mehr als komplexe Hyperpersonalisierung. Beginnen Sie klein, sammeln Sie Erfolge und bauen Sie darauf auf.
KI für repetitive Aufgaben nutzen
KI eignet sich hervorragend für "Monkey Jobs" wie die Analyse unstrukturierter Daten aus E-Mails oder Bewertungen. Anstatt alles zu automatisieren, konzentrieren Sie sich auf Bereiche, wo KI echten Mehrwert schafft. Deutsche Unternehmen sind skeptischer, prüfen dafür gründlicher - beides hat Vorteile.
Kulturwandel braucht Konsequenzen
Datenqualität und Personalisierung funktionieren nur mit kulturellem Wandel. Erfolgreiche Unternehmen verknüpfen Datenqualität mit Konsequenzen: Fällt der Qualitätsindex unter 70%, gibt es ein "kostenfreies Mittagessen" mit dem CEO. Ohne Konsequenzmanagement bleibt alles beim Goodwill.