72 Prozent der Kreativen nutzt KI
- 72 % der Designer nutzen KI, 91 % steigern die Output-Qualität
- Handwerkliche Wertschätzung steigert Zufriedenheit und Erfolg
- Kreative Freiheit bleibt zentral für Motivation und beste Arbeit
Der Figma Report „State of the Designer 2026“ untersucht den Einfluss von KI auf Kreativität, Arbeitsweise und Zufriedenheit von Designern weltweit. Befragt wurden 906 Digital Designer aus Europa, Nordamerika, Lateinamerika, Asien und dem Nahen Osten. KI ist allgegenwärtig: 72 % nutzen generative Tools, 98 % haben den Einsatz im letzten Jahr erhöht. Die Mehrheit berichtet, dass KI Arbeitsprozesse beschleunigt, Zusammenarbeit erleichtert und die Qualität des Outputs verbessert, berichtet Page.
Gleichzeitig gibt es Ängste: Ein Viertel der Befragten sorgt sich um die Auswirkungen von KI auf Designjobs, und wer die Nutzung von KI nicht steigert, erlebt teilweise eine Verschlechterung der Arbeit und geringere Wachstumswahrnehmung des Unternehmens. Figma betont jedoch, dass KI Kreativität nicht ersetzt, sondern als Werkzeug die Effizienz erhöht, während Kernentscheidungen beim Menschen bleiben. Handwerkliches Können bleibt zentral. Designer, die Wert auf visuelle Qualität, emotionale Resonanz und durchdachte Problemlösung legen, berichten über höhere Zufriedenheit und Erfolg. Auch die Anerkennung durch Auftraggebende und Führungskräfte steigert die Motivation und die positive Wahrnehmung des beruflichen Umfelds.
Kreative Freiheit ist der wichtigste Faktor für Zufriedenheit: 87 % der Befragten sehen sie als entscheidend, um die beste Arbeit zu leisten. Gleichzeitig tragen klare Ziele und Erwartungen (91 %) dazu bei, dass Designer Orientierung und Sicherheit im Arbeitsprozess behalten. Regional zeigen sich Unterschiede: Designer im Nahen Osten, Asien-Pazifik und Lateinamerika sind zufriedener und optimistischer, während in Europa und Nordamerika Entlassungen und wirtschaftliche Unsicherheit die Stimmung drücken.